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 AUSTELLUNGEN UND DIAVORTRÄGE 
Austellungen und Diavortäge
Laden Sie unsere ehrenamtlichen Experten und Koordinatoren zu einer Veranstaltung ein!
Ausstellungen und Diavorträge über bedrohte Völker
Für alle Vorträge bitten wir um Erstattung der Fahrtkosten und ggf. der Übernachtungskosten am Veranstaltungsort. Aufwandsentschädigungen bzw. Honorare bitte direkt vereinbaren. Kontaktadressen und weitere Informationen erhalten Sie im

Aktionsreferat der GfbV
Sandra Bremer
Postfach 2024
D - 37010 Göttingen

Tel. +49 (0)551 499 06 17
Fax: +49 (0)551 580 28
E-Mail aktionen@gfbv.de

Die GfbV stellt Ihnen für Ihre Veranstaltung gern kostenloses themenbezogenes Informationsmaterial zur Verfügung. Auch hier berät Sie unsere Aktionsreferentin Sandra Bremer gern.

  
Faszination und Tragik liegen in Myanmar, dem ehemaligen Burma, nah beisammen. Der Freiburger Photojournalist Jürgen Pöhlitz und seine Frau Sonja schildern in einer aufwändig produzierten Dia-Reportage die Ursachen für die Ausbeutung der Teakwälder und gehen auf die menschenrechtsverachtende Politik der Militärregierung ein. Das Schicksal eines unterdrückten Volkes, der Freiheitskampf ethnischer Minderheiten und ein Porträt der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sind Themen ihrer journalistischen Recherchen. Losgelöst von der touristischen Oberfläche gewährt der Vortrag einen Einblick hinter die Kulissen des "Glänzenden Landes".
Eine Fotoausstellung
GfbV: Aktiv für Roma und Aschkali im Kosovo
Umfang: 15 Tafeln, DIN A 2 und DIN A 3
Oktober 2003

Die Ausstellung thematisiert die Menschenrechtslage der Roma und der mit den Roma verwandten Aschkali im Kosovo und in Deutschland. In einer Chronologie erfährt der Betrachter das Schicksal dieser im Kosovo beheimateten Minderheiten, deren Angehörige seit dem Sommer 1999 bis heute von albanischen Extremisten verfolgt und vertrieben werden. Auch ihre desolate humanitäre Lage wird dargestellt. Die Arbeit eines Teams der Gesellschaft für bedrohte Völker, das seit Jahren an Ort und Stelle recherchiert und den Minderheitenangehörigen hilft, wird in der Ausstellung präsentiert. Und schließlich erfährt der Betrachter, wie es den Roma-Flüchtlingen aus dem Kosovo in Deutschland ergeht: Ohne langfristiges Bleiberecht müssen sie ständig bangen, in den Kosovo abgeschoben zu werden.

Die Ausstellung eignet sich für eine Präsentation z.B. in Rathäusern und Bildungseinrichtungen. Die Ausleihe ist kostenlos. Die Ausstellung kann per Post verschickt werden. Die Versandkosten trägt der Nutzer der Ausstellung, der sich verpflicht, die Ausstellung nach Ablauf der verabredeten Ausleihzeit unbeschädigt an die Gesellschaft für bedrohte Völker zurückzusenden.
Ausstellung
Aktiv für Tschetschenien
Umfang: 23 Tafeln
Oktober 2003

Die Ausstellung thematisiert die Menschenrechtslage in Tschetschenien seit Beginn des zweiten Krieges 1999. Der Betrachter erfährt, welche Auswirkungen dieser Völkermord auf die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, z.B. auf die Alten oder die Kinder hat. Weitere Tafeln sind der Lage der Flüchtlinge in Inguschetien, der Zerstörung der tschetschenischen Hauptstadt Grosny oder einzelnen Fällen von Verbrechen, z.B. von "Säuberungen" oder "Verschwindenlassen" gewidmet. Die Ausstellung informiert auch über die Arbeit der GfbV für Frieden in Tschetschenien, über Mahnwachen, Demonstrationen, die Stärkung von Menschenrechtsverteidigern vor Ort und den Einsatz für die tschetschenischen Flüchtlinge in Deutschland.

Die Ausstellung eignet sich für eine Präsentation z.B. in Rathäusern und Bildungseinrichtungen. Die Ausleihe ist kostenlos. Die Ausstellung kann per Post verschickt werden. Die Versandkosten trägt der Nutzer der Ausstellung, der sich verpflicht, die Ausstellung nach Ablauf der verabredeten Ausleihzeit unbeschädigt an die Gesellschaft für bedrohte Völker zurückzusenden.
Ausstellung
50 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte * 50 Jahre Konvention über die Verhütung und Bestrafung von Völkermord * 30 Jahre Gesellschaft für bedrohte Völker
Aus Anlass dieser drei Jubiläen entstand diese Ausstellung mit 42 Tafeln, die beide UNO-Dokumente anhand der Artikel vorstellt, Beispiele der Verletzung der Menschenrechte und für Völkermordverbrechen präsentiert und zeigt, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker dagegen vorgeht. Die Ausstellung wurde im Dezember 1998 erstmals gezeigt. Ein ausführlicher Katalog mit Hintergrundinformationen und dem Wortlaut der beiden UNO-Dokumente ist erhältlich.
Diavortrag von Christina Haverkamp. Dauer: 75 Minuten
Yanomami-Indianer und Straßenkinder in Brasilien

Christina steht am Wochenende, an Werktagen abends und an Vormittagen für Schulen zur Verfügung. Bei Schulen sollten mindestens 200 Schüler teilnehmen, die einen Beitrag von 2 Euro als Spende für die Yanomami-Krankenstation oder ein Straßenkinderprojekt in Brasilien geben.

Da Frau Haverkamp sich selbst organisiert, wenden Sie sich für etwaige Buchungen bitte direkt an sie persönlich.

Kontakt:
Christina Haverkamp
Am See 41
24259 Westensee
Tel: 04305 991 865 (AB)
christinahaverkamp@web.de
Diavortrag von Janet Abraham. Dauer: je nach Bedarf 60 bis 90 Minuten
Die Assyrer

Geschildert werden Geschichte und aktuelle Situation der Assyrer, die auch syrische Christen oder Aramäer genannt werden. Sie leben vor allem im Tur Abdin in Nordostmesopotamien (Südosttürkei). Die Referentin geht auch auf die Situation der anderen in der Region lebenden Minderheiten wie z.B. Yezidi und Kurden ein. Besondere Schwerpunkte können mit ihr abgesprochen werden.
Die Dia wurden im Südosten der Türkei aufgenommen.
Die Referentin steht am Wochenende sowie - je nach Entfernung zum Veranstaltungsort - auch an Werktagen abends und vormittags in Schulen zur Verfügung.
Diavortrag von Prof. Dr. Thomas Heberer. Dauer: 40 Minuten
Minderheiten in China

Der Vortrag wird mit unterschiedlichen Akzenten angeboten, die mit dem Referenten abgesprochen werden können:
  • Nationalitäten, Nationalitätenpolitik und ethnische Minderheiten in China
  • Der Islam und die islamischen Völker in China
  • Tibet, China und das Völkerrecht
  • Das Tibetbild in der chinesischen Kunst, Literatur und Propaganda
  • Ethnische Identität und sozialer Wandel bei den Yi

Der Referent steht an Werktagen abends, nach Absprache zum Beispiel für Schulen auch vormittags, zur Verfügung.
Diavortrag von Renate Domnick. Dauer: 60 Minuten
Schmutziges Gold: Der Widerstand der Western Shoshone in Nevada/USA

Der Vortrag behandelt den Kampf der in Nevada beheimateten indianischen Ureinwohner, der Western Shoshone, gegen den Umwelt zerstörerischen Goldabbau auf ihrem Territorium. Große Minengesellschaften verwenden bei der Goldgewinnung giftiges Zyanid und hinterlassen verseuchte Halden. Um den Raubbau zu stoppen, rufen die Western Shoshone uns auf: Gold recyceln, Billigprodukte meiden!

Die Referentin steht an Werktagen abends zur Verfügung.
Diavortrag von Tjan Zaotschnaja. Dauer: 60 Minuten
Kamtschatka: Im Land des Großen Raben

Die Ureinwohner von Kamtschatka - Korjaken, Itelmenen und Tschuktschen - haben ähnlich wie die Indianer Nordamerikas eine lange Geschichte des Kolonialismus durchlebt. Vor 300 Jahren wurde Kamtschatka an Russland "angeschlossen". Das Ende der Sowjetunion hat die Ureinwohner in bittere Armut gestürzt. Zugleich sind aber auch Initiativen zur Wiederbelebung und Bewahrung der Sprache, der traditionellen Gebräuche und Wirtschaftsweise entstanden. Tjan Zaotschnaja, selbst Itelmenin aus Kamtschatka, berichtet über Leben und Kultur der Indigenen Völker der Halbinsel.
Die Referentin steht am Wochenende und an Werktagen abends zur Verfügung.
Eine Fotoausstellung von Dietmar Hasse
Die Saamen – Früher – Heute – Morgen?
Wird es die Saamen als Ureinwohner Europas auch morgen noch geben? Dieser Frage geht Dietmar Hasse in seiner Ausstellung nach, zusammen mit dem Vortrag auf die heute noch bestehenden Probleme der Saamen in Norwegen, Schweden, Finnland und auf der Kola-Halbinsel (Russland) ins Bewusstsein bringen will. Vorgestellt werden auch die borealen Wälder des Nordens, die dort wachsen, wo die kalte Jahreszeit acht Monate lang dauert. Mehr als 70% des in der EU verbrauchten Papiers werden aus Bäumen hergestellt, die hier gefällt werden. Damit einher geht die langfristige Zerstörung der Umwelt und der Lebensbedingungen für die Ureinwohner, denn selbst wenn aufgeforstet wird, wachsen Bäume in diesem Klima nur sehr langsam nach. Die Saamen teilen hier eine Schicksalsgemeinschaft mit anderen Völkern des Nordens, darunter Nenzen, Ewenken, Itelmenen, Kamtschadalen und viele andere.

7 Tafeln; Auf Wunsch begleitet der Fotograf die Ausstellung auch mit einem gleichnamigen Vortrag.
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