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 E-MAIL-PROTEST 
VW fährt für Olympia – bitte nicht durch Tibet!
Absender:
Empfänger: joerg.waldeck@volkswagen.de, michael.scholing@volkswagen.de
Betreff: VW fährt für Olympia – bitte nicht durch Tibet!
Protesttext: Sehr geehrter Herr Scholing-Darby,
sehr geehrter Herr Waldeck!

Am 18. Juni wird der Olympische Fackellauf nach Tibet und am 23. Juni in die Autonome Region Xinjiang (Ostturkestan) kommen. Statt Menschenrechte und Verständigung zwischen den Völkern in China zu fördern, wird dieser Lauf in Tibet und Ostturkestan nur zu mehr Unruhen und Repression führen.

Ich möchte in diesem Zusammenhang meiner Besorgnis Ausdruck darüber geben, dass Ihr Unternehmen den Olympischen Fackellauf fördert. Dies ist weder gut für die Tibeter und Uiguren, noch für China und das Ansehen Ihres Konzerns. Außerdem steht dieses Engagement im Widerspruch zu dem von VW unterzeichneten "Global Compact" und den "OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen".

Vor dem Hintergrund der schweren Menschenrechtsverletzungen, die in den letzten Wochen in Tibet begangen wurden, fordere ich VW dringend auf, den Fackellauf durch Tibet und überwiegend tibetisch besiedelte Gebiete in chinesischen Provinzen sowie durch die Autonome Region Xinjiang nicht zu begleiten und seine Unterstützung dafür einzustellen!

Bitte nutzen Sie stattdessen Ihre Kontakte mit den chinesischen Behörden und setzen Sie sich für die Freilassung aller politischen Gefangenen in Tibet und Xinjiang ein!

Mit freundlichen Grüßen
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