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Brasilien: Gewalt gegen Guaran-Indianer in Mato Grosso do Sul beenden! |
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Zum Kampagnentext 
Aktualisiert am 23. Juli 2010
Freie Übersetzung:
Sehr geehrter Herr Minister,
ich bin in großer Sorge wegen der Situation des indigenen Volkes der Guaraní-Kaiowá im Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Die meisten Guaraní leben auf kleinstem Raum zusammengedrängt und haben nicht genug Land, das sie bebauen und von dem sie sich ernähren könnten. Diese drangvolle Enge hat bereits zu einer hohen Suizidrate, Alkoholmissbrauch, Gewalt innerhalb der Gemeinschaft und schwerwiegender Mangelernährung bei Kindern geführt.
Ich fordere Sie eindringlich auf, unverzüglich Maßnahmen einzuleiten, um alle von den Guaraní-Kaiowá beanspruchten Gebiete auszuweisen und abzusichern, wie es schon im November 2007 zwischen Ihnen, dem Generalbundesanwalt, der Indianerbehörde FUNAI und 23 indigenen Gemeindesprechern vereinbart worden ist. Die enorme Verzögerung der Anerkennung ihrer Landrechte setzt die Guaraní großen gesundheitlichen und existenziellen Risiken aus. Ich fürchte, dass sich ihre Situation weiter verschlechtern wird, solange ihre Rechte nicht umfassend anerkannt sind. Bitte informieren Sie mich über die von Ihnen ergriffenen Maßnahmen.
Hochachtungsvoll |
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