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 E-MAIL-PROTEST 
Brasilien: Gewalt gegen Guaran-Indianer in Mato Grosso do Sul beenden!
Absender:
Empfänger: brasil@brasemberlim.de, dhs@mre.gov.br, gabinetemj@mj.gov.br, cimims@terra.com.br, indigene@gfbv.de
Betreff: The situation of the Guaraní-Kaiowá indigenous people in Mato Grosso do Sul.
Protesttext: Dear Minister,

I am very concerned about the situation of the Guaraní-Kaiowá indigenous people in Mato Grosso do Sul state. Most of the Guaraní are crammed together in tiny reservations where there is not enough land to be cultivated and to sustain them. Overcrowding has resulted in high rates of suicide, alcohol abuse, internal violence, and severe malnutrition among children.

I urge you to take immediate steps to identify and demarcate all the territories claimed by the Guaraní-Kaiowá as it was agreed upon between Your Excellency, the Federal Prosecutor General, FUNAI and 23 Guaraní-Kaiowá leaders already in November 2007. The long delay in recognising their land rights is putting the Guaraní’s health and survival at risk. Unless and until the Guaraní's land rights are fully recognised, I fear the situation will get worse.

Please keep me informed about your steps taken.

Yours sincerely,
Gezeichnet:
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Zum Kampagnentext


Aktualisiert am 23. Juli 2010


Freie Übersetzung:


Sehr geehrter Herr Minister,

ich bin in großer Sorge wegen der Situation des indigenen Volkes der Guaraní-Kaiowá im Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Die meisten Guaraní leben auf kleinstem Raum zusammengedrängt und haben nicht genug Land, das sie bebauen und von dem sie sich ernähren könnten. Diese drangvolle Enge hat bereits zu einer hohen Suizidrate, Alkoholmissbrauch, Gewalt innerhalb der Gemeinschaft und schwerwiegender Mangelernährung bei Kindern geführt.

Ich fordere Sie eindringlich auf, unverzüglich Maßnahmen einzuleiten, um alle von den Guaraní-Kaiowá beanspruchten Gebiete auszuweisen und abzusichern, wie es schon im November 2007 zwischen Ihnen, dem Generalbundesanwalt, der Indianerbehörde FUNAI und 23 indigenen Gemeindesprechern vereinbart worden ist. Die enorme Verzögerung der Anerkennung ihrer Landrechte setzt die Guaraní großen gesundheitlichen und existenziellen Risiken aus. Ich fürchte, dass sich ihre Situation weiter verschlechtern wird, solange ihre Rechte nicht umfassend anerkannt sind. Bitte informieren Sie mich über die von Ihnen ergriffenen Maßnahmen.

Hochachtungsvoll
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