Die Ureinwohner von Kamtschatka - Korjaken, Itelmenen und Tschuktschen - haben ähnlich wie die Indianer Nordamerikas eine lange Geschichte des Kolonialismus durchlebt. Vor 300 Jahren wurde Kamtschatka an Russland "angeschlossen". Das Ende der Sowjetunion hat die Ureinwohner in bittere Armut gestürzt. Zugleich sind aber auch Initiativen zur Wiederbelebung und Bewahrung der Sprache, der traditionellen Gebräuche und Wirtschaftsweise entstanden. Tjan Zaotschnaja, selbst Itelmenin aus Kamtschatka, berichtet über Leben und Kultur der Indigenen Völker der Halbinsel.
Die Referentin steht am Wochenende und an Werktagen abends zur Verfügung.