|
|
|
|
Februar 2012 Bei Protesten in Kuwait City wurden am 14. Januar hunderte Beduinen verletzt, etwa 50 wurden festgenommen. Die Demonstrierenden hatten lediglich die Anerkennung der beduinischen Minderheit als Staatsbürger Kuwaits gefordert.
Appellieren Sie mit uns an den Botschafter Kuwaits, sich für die Freilassung der inhaftierten Beduinen stark zu machen!
|
|
|
|
|
Dezember 2011 Im November wurde die Ostseepipeline Nord-Stream in Betrieb genommen. Aufgrund der massiven Baumaßnahmen müssen die in diesem Gebiet lebenden Nenzen ihre traditionelle Lebens- und Wirtschaftsweise aufgeben. Nun soll eine geplante Pipeline durch das Altai-Gebirge Gas aus Westsibirien nach China transportieren. Sie führt sowohl durch das UNESCO-Weltkulturerbe „Goldene Berge des Altai“ als auch über das den indigenen Telengiten heilige Ukok-Hochplateau.
|
|
|
|
|
Dezember 2011 Am 27. und 28. Oktober 2011 wurden in der Türkei 49 Menschen verhaftet - unter ihnen Ragip Zarakolu, der Gründer und Besitzer des türkischen Belge-Verlags. Der Verleger setzte sich stets für die Menschenrechte ein und veröffentlichte Bücher über den Völkermord an den Armeniern und andere in der Türkei tabuisierte Themen. Zarakolu wurde vor allem wegen seiner kritischen Einstellung zum türkischen Regime und dessen Menschenrechtsverletzungen festgenommen.
|
|
|
|
|
Dezember 2011 Das Yasuní-Projekt in Ecuador soll dem Erhalt des Biosphärenreservats und damit des Territoriums der noch 2.000 Waorani-Indianer dienen. Ecuador ist bereit, auf die Ölförderung in dem Gebiet zu verzichten, wenn die internationale Gemeinschaft einen Teil des entgangenen Gewinns durch einen von den UN verwalteten Fonds ersetzt. Der Ertrag käme Projekten für erneuerbare Energien zugute. Doch Entwicklungsminister Niebel will dieses bahnbrechende Pilotprojekt scheitern lassen.
|
|
|
| Nach der Dumawahl - Proteste, staatliche Gewalt und Willkür im Nordkaukasus |
|
|
Wahlen in Russland
|
 |
|
|
Februar 2012 Am 4. März 2012 stehen die russischen Präsidentschaftswahlen bevor. Für die Menschen im Nordkaukasus, die Demokraten und Menschenrechtsaktivisten in Russland und Tschetschenien sowie die Angehörigen der indigenen Völker Russlands wäre die höchstwahrscheinlich bevorstehende Wiederwahl Wladimir Putins eine Katastrophe. In einem Nordkaukasus-Tagebuch, mit Hintergrundtexten zu den Republiken des Nordkaukasus und zu „Gesichtern des russischen Protests“ ergänzen wir das kritische Bild der russischen Politik in Deutschland.
|
|
|
|
|
Oktober 2011 Die Turkana gelten als eines der ältesten Völker der Welt. Doch nun droht den im Nordwesten Kenias lebenden Ureinwohnern der Untergang. Denn im Nachbarland Aethiopien wird ein Mega-Staudamm errichtet, der den Wasserspiegel des Turkana-Sees dramatisch senken wird. Der See ist für rund 300.000 Menschen, die vom Fischfang und der Landwirtschaft leben, die Lebensgrundlage.
|
|
|
|
|
Oktober 2011 Kürzlich jährte sich der zehnte Jahrestag der Terroranschläge des 11. September. Im Schatten des Anti-Terror-Kampfes werden in Pakistan massiv Menschenrechte verletzt. Da Pakistan einer der führenden Partner im Anti-Terror-Kampf ist, werden schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen an der ethnischen Minderheit der Balutschen kaum wahrgenommen oder gerügt. Bitte engagieren Sie sich für die vergessenen Opfer des Anti-Terror-Kampfes.
|
|
|
|
|
Oktober 2011 Seit dem Frühjahr 2008 hat sich die Menschenrechtslage in Tibet drastisch verschlechtert. Angesichts immer massiverer Übergriffe der chinesischen Sicherheitskräfte suchen hunderte Tibeter jedes Jahr Zuflucht im Nachbarland Nepal. Die Flucht ist in der oft verschneiten Bergregion sehr entbehrungsreich und gefährlich. Viele Tibeter sterben auf der Flucht. Doch auch nach ihrer Ankunft im Nachbarland sind sie noch nicht geschützt, weil Nepals maoistische Regierung eng mit den chinesischen Behörden zusammenarbeitet.
|
|
|
|
|
Oktober 2011 Fast jede zweite Tasse Kaffee, die in Deutschland getrunken wird, stammt aus Vietnam. Der Kaffeegenuss hinterlässt aber einen bitteren Nachgeschmack, denn tausende Ureinwohner verloren durch die Kaffeeplantagen ihr Land. Wer sich gegen den Landraub wehrt, kommt ins Gefängnis. Nächste Woche besucht Bundeskanzlerin Angela Merkel Vietnam. Bitte appellieren Sie an die Bundeskanzlerin, sich für die Freilassung der mehr als 250 inhaftierten Montagnards-Ureinwohner und für ihre Menschenrechte einzusetzen.
|
|
|
|
|
September 2011 Nach Angaben des Federal Bureau of Prisons (B.O.P.) ist Leonard Peltier gestern, am 14. September, vom Federal Transfer Center in Oklahoma City, Oklahoma in das Hochsicherheitsgefängnis in Coleman, Florida verlegt worden - mehr als 3.200 km von der Turtle Mountain Band of Chippewa in North Dakota entfernt, der Peltier angehört. Dadurch ist er für eine gute Betreuung durch seine Familie fast unerreichbar geworden, denn die Reisekosten sind sehr hoch.
|
|
|
|
|
Juli 2011 Anlässlich des China-Kulturjahrs 2012 hat die GfbV die bundesweite Menschenrechtskampagne "China-Kulturjahr 2012 - " Kulturelle Vielfalt zulassen statt zerstören!" gestartet. Ziel der Kampagne ist es, dass Uiguren, Tibeter und Mongolen an die Planung des China-Kulturjahres 2012 in Deutschland beteiligt und auch die Schattenseite der Kulturpolitik Chinas thematisiert werden. In einer kreativen Mitmach-Fotoaktion können sich Unterstützer mit den verfolgten Künstlern solidarisieren. Die GfbV-Initiative orientiert sich an einer regimekritischen Fotoserie des chinesischen Aktionskünstlers Ai Weiwei. Machen auch Sie mit!
|
|
|
|
|
August 2011 Am 30. Juli 2011 gegen 1.30 Uhr stürmen vier bewaffnete, in Zivil gekleidete Angehörige der Islamic Revolutionary Guards Corps (IRGC) das Haus des Kurden Ali-Reza Sepahi Laeen. Mit Handschellen gefesselt und mit verbundenen Augen wird der Schriftsteller verschleppt. Bis heute ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Ihm droht schwere physische und psychische Folter, da politische Gefangene im Iran systematisch gefoltert werden. Ali-Reza ist unschuldig. Sein einziges Verbrechen ist sein Einsatz für die kurdische Sprache und Kultur.
|
|
|
|
|
Juli 2011 Zehntausenden Menschen in Somalia droht der Hungertod. Helfer bemühen sich verzweifelt, möglichst viele Notleidende zu erreichen. Doch Somalia braucht nicht nur Hungerhilfe, sondern neue politische Initiativen, um den blutigen Bürgerkrieg zu beenden. Denn noch schlimmer als die Dürre ist der Krieg.
|
|
|
|
|
Juli 2011 Vergewaltigung, Folter, Zwangsarbeit und Vertreibung sind für die ethnischen Minderheiten in Burma (offiziell: Myanmar) alltäglich. Deutschland weigert sich bislang, sich für die Einsetzung einer Internationalen Untersuchungskommission der Vereinten Nationen auszusprechen, obwohl diese Initiative von zwölf EU-Staaten, anderen Ländern und vielen Menschenrechtsorganisationen unterstützt wird. Im Herbst 2011 bietet sich die einmalige Gelegenheit, dass die UN-Vollversammlung die Einberufung einer solchen Untersuchungskommission beschließt. Deutschland darf den Kampf gegen Straflosigkeit in Burma nicht länger behindern!
|
|
|
|
|
Juli 2011 Der kurdische Politiker Hatip Dicle wurde bei den Parlamentswahlen am 12. Juni 2011 in der Türkei als Direktkandidat der kurdischen Metropole Diyarbakir in das Parlament gewählt. Doch statt im Parlament sitzt Dicle im Gefängnis. Ihm wird "Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation" vorgeworfen. Tatsächlich wird Hatip Dicle bestraft, weil er sich für eine demokratische und vielfältige Türkei einsetzt, in der neben Türken auch Kurden, Christen, Assyrer-Aramäer, Armenier, Lasen, Aleviten und Yeziden frei und gleichberechtigt leben können.
|
|
|
|
|
Juli 2011 Bei friedlichen Protesten und Begräbnissen wurden in Syrien seit Anfang März 6.000 mutmaßliche Regimegegner getötet und zehntausende Oppositionelle festgenommen, vor allem Intellektuelle und Reformaktivisten. Etwa 20.000 Menschen sind teilweise unter Beschuss über die Grenze in den Libanon und in die Türkei geflohen. Aufgrund dieser aktuellen Ereignisse wird die Syrienkampagne noch bis zum 31. März 2012 verlängert.
|
|
|
|
|
26. Mai 2011 In Ahwaz, der Hauptstadt der Provinz Khuzestan im Südwesten des Iran, kam es bei friedlichen Protesten der arabischen Minderheit der Ahwazi am 16. April 2011 zu einem Blutbad. Iranische Polizisten und Armeeangehörige schossen mit scharfer Munition auf die Demonstranten. Allein im Stadtviertel Kutabdullah wurden mindestens zehn Ahwazis getötet und Dutzende verletzt. Hunderte wurden festgenommen. Insgesamt gab es nach Angaben Iranian Minorities Human Right Organisation (IMHRO) 27 Tote. Doch bisher ermitteln die Behörden nicht gegen die Täter.
|
|
|
|
|
April 2011 Als "Vernichtungskrieg" bezeichnete die bahrainische Opposition das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen friedliche Demonstranten. 22 Menschen starben bereits bei den Unruhen, Hunderte wurden verletzt. Der Einmarsch schwer bewaffneter Truppen auf Wunsch der Regierung Bahrains am 14. März 2011 aus Saudi-Arabien und anderer Golfsstaaten droht nun den Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten eskalieren zu lassen.
|
|
|
|
|
April 2011 Religiöse Minderheiten wie Christen oder Ahmadiyya-Muslime sind in Indonesien zunehmender Gewalt ausgesetzt. Allein 2010 hat sich die Zahl der Übergriffe auf Christen vervierfacht. Noch dramatischer ist die Lage der Ahmadiyya-Muslime. Ihnen ist die Glaubensausübung untersagt, ihre Moscheen werden geschlossen. Gläubige werden bedroht, vertrieben oder zur Konversion zum sunnitischen Islam gezwungen.
|
|
|
|
|
April 2011 Unter Einsatz scharfer Munition und Tränengas stürmten syrische Sicherheitskräfte am 23. März 2011 die Al-Omari-Moschee in der südsyrischen Stadt Daraa (circa 100 km südlich von Damaskus) und eröffneten das Feuer auf die über 600 friedlich Protestierenden, die sich in der Moschee versammelt hatten. Mindestens 100 Menschen wurden getötet und mehrere hundert schwer verletzt. Seit Mitte März demonstrieren zehntausende Menschen in Syrien für einen demokratischen Wandel in ihrem Land und die Aufhebung des seit 48 Jahre andauernden Ausnahmezustands.
|
|
|
|
|
März 2011 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist bestürzt, dass die Leipziger Buchmesse aktiven Leugnern des Völkermords in Bosnien-Herzegowina mit vier Veranstaltungen ein Podium zur Verfügung gestellt hat. Bitte schließen Sie sich dem Appell der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an und fordern Sie den Direktor der Leipziger Buchmesse, auf, ein Forum mit Vertretern der bosnischen Opfer und Genozidexperten zu veranstalten und die genannten Lesungen zu streichen.
Dank der vielen Unterzeichner des gestrigen Online-Appells hat der Direktor der Leipziger Buchmesse, Herr Zille, der GfbV bereits eine Antwort zugesandt. Die GfbV hat sich deshalb entschlossen, den Appell vorerst von der Internetseite zu entfernen.
|
|
|
|
|
01. März 2011 In Pakistan stehen religiöse Minderheiten unter immer stärkerem Druck. Besonders das strenge Blasphemiegesetz, nach dem die "Beleidigung des Islam" unter Todesstrafe gestellt werden kann, verschärft die religiösen Konflikte. Kritiker des Gesetzes werden von radikalen Islamisten bedroht. Am 2. März wurde nun der pakistanische Minister Shabaz Bhatti, der einzige Christ im pakistanischen Parlament und zuständig für religiöse Minderheiten, der sich immer wieder gegen das Blasphemie-Gesetz ausgesprochen hatte, erschossen. Die Taliban brüsten sich mit der Tat.
|
|
|
|
|
Februar 2011 Hunderttausende Menschen in Ägypten demonstrieren für Menschenrechte und mehr Demokratie. Doch die Proteste gegen das autoritäre Mubarak-Regime werden überschattet von neuen Morden an Kopten, der größten christlichen Minderheit im Land. Gestern Abend erreichte uns die Nachricht von einem Massaker radikal-islamischer Gruppen an zwei koptischen Familien, bei dem elf Menschen starben, darunter ein dreijähriges Mädchen. Die Kopten fürchten, bei den bürgerkriegsähnlichen Zuständen zur Zielscheibe von Übergriffen radikaler Muslime zu werden.
|
|
|
|
|
10. Januar 2011 Bitte unterstützen Sie unsere Koalition aus internationalen Organisationen und die indigenen Völker am Rio Xingú bei dem Protest gegen die vorläufige Genehmigung des Belo Monte-Staudammprojekts. Dieser Staudamm wäre der drittgrößte der Welt und gleichzeitig das größte Infrastrukturprojekt aller Zeiten – mitten im Herzen des Amazonasgebietes.
Ziel dieses Briefes ist es, das rücksichtslose und verwerfliche Vorgehen der brasilianischen Regierung bei der Bewilligung dieses Megaprojekts öffentlich anzuprangern und zu zeigen, dass eine breite Koalition aus einheimischen indigenen Völkern und internationalen Menschenrechts- und Umweltgruppen dieses Projekt entschieden ablehnt. Wir bitten Sie um Ihre Unterschrift, um dieses Megaprojekt im Amazonasgebiet, einem ökologisch und soziokulturell besonders sensiblem Areal, zu stoppen.
Zur online-Unterschriftenliste
|
|
|
|
|
06. Januar 2011 Leonard Peltier (65) ist Angehöriger der Anishinabe/Dakota aus Grand Forks in North Dakota, USA. Als junger Erwachsener wurde Peltier einer der Führer der indianischen Bürgerrechtsbewegung "American Indian Movement" (AIM), mit der er aktiv gegen die Entrechtung der amerikanischen Ureinwohner kämpfte.
Online-Appell Nr. 1
Online-Appell Nr. 2 
|
|
|
|
|
19. Oktober 2010 50 Jahre nach dem Beginn der französischen Atomversuche in der Sahara fordern Tuareg in Algerien Gerechtigkeit. Als Betroffene und Leidtragende der erhöhten radioaktiven Strahlung steht den Bewohnern der Wüste eine angemessene Entschädigung zu. Die französische Regierung hingegen behauptet, die Tests seien im menschenleeren Raum durchgeführt worden. Dabei ist der Regierung bekannt, dass in dem Gebiet zehntausende Tuareg lebten.
|
|
|
|
|
19. Oktober 2010 Indien setzt auf den Ausbau der Atomenergie und plant daher, neue Uranminen zu erschließen. Schon heute leiden die Adivasi-Ureinwohner im ostindischen Bundesstaat Jharkhand doppelt unter der Uranförderung: Als Bergarbeiter arbeiten sie ungeschützt in den Minen und sind der hohen radioaktiven Strahlung ausgesetzt. Als Anwohner der Minen und ungesicherten Atommüllhalden leiden sie unter den Folgen von Vergiftung und Verstrahlung.
|
|
|
|
|
19. Oktober 2010 Die heiligen Black Hills der Lakota in Süddakota (USA) sind durch Uranförderung in den 1960er Jahren radioaktiv verseucht. Als Folge ist die Gesundheit der Lakota beeinträchtigt: Sie leiden unter einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Diabeteserkrankungen, Krebs, Nierenschäden sowie Tot-, Fehl- und Missgeburten. Auch das Trinkwasser ist belastet.
Helfen Sie den Lakota mit Ihrer Unterschrift!
|
|
|
|
|
19. Oktober 2010 Für die Tuareg ist der Rohstoffreichtum ihres Landes zum Fluch geworden. Immer größere Gebiete werden durch den Uranbergbau zerstört und die freigesetzte radioaktive Strahlung schädigt die Gesundheit der Halbnomaden. Von der Regierung oder den Bergwerksbetreibern erhalten die Tuareg keinerlei Entschädigung. Werden Sie selbst aktiv! Unterstützen Sie unseren Online-Appell!
|
|
|
|
|
Es ist überraschend, dass ausgerechnet Ureinwohner-gemeinschaften in den entferntesten Regionen der Welt ihr angestammtes Land verlieren, um auch unsere Energieversorgung - hier in Deutschland - sicherzustellen. Auf allen Kontinenten liegen Uranminen und Atommülldeponien oft auf dem Gebiet indigener Völker.
Werden Sie selbst aktiv! Fordern Sie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den indischen Premierminister dazu auf, für einen besseren Schutz der Adivasi in Jharkhand vor den Folgen der Uranförderung einzutreten! Klicken Sie hier, um unsere Briefvorschläge (pdf-Format) zu erhalten!
Unterstützen Sie unsere Kampagne mit einer Spende!
|
|
|
|
|
10. Oktober 2010 Während in Deutschland über die Endlagerung von Atommüll gestritten wird, erinnert die Jahresversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Gefahren, denen vor allem Ureinwohner am Anfang des Uran-Kreislaufs ausgesetzt sind.
|
|
|
|
|
10. Oktober 2010 Während das Europaparlament, die Europäische Union und der Europarat die Massenabschiebungen von Zehntausenden osteuropäischen Roma aus Frankreich anprangern und verurteilen, setzt Deutschland heimlich still und leise die Deportation von Roma aus dem Kosovo bis heute fort.
|
|
|
|
|
10. Oktober 2010 2011 wird ein Schicksalsjahr für die Menschen im Südsudan - nach 55 Jahren Unterdrückung, Verfolgung, rassischer Diskriminierung, Versklavung; Vertreibung und Verwüstung und schließlich Völkermord an drei bis vier Millionen Menschen. Im Januar soll dort über die Zukunft der Südsudanesen und die Unabhängigkeit ihres Landes abgestimmt werden.
|
|
|
|
|
06. September 2010 Sehr geehrter Herr Präsident,
mit der planmäßigen Zwangsräumung von über 50 Behelfssiedlungen der Roma aus Rumänien und Bulgarien und deren kollektiver "Deportation" in ihre Heimat wenden Sie sich gegen eine extrem unterprivilegierte europäische Volksgruppe.
Unterstützen Sie unseren Appell mit Ihrer Unterschrift!
|
|
|
|
|
03. September 2010 Im April 2010 demonstrierten in Tansania tausende Massai-Frauen in der Provinzhauptstadt Ngorongo. Sie setzten sich so gegen ihre Vertreibung und den Raub ihres Landes zur Wehr. Immer wieder werden die Halbnomaden für den Jagdtourismus von ihrem Land vertrieben. Die Regierung hat bereits für über ein Viertel des Landes Jagdkonzessionen vergeben. Jetzt mussten die Massai sogar auf Drängen von Großwildjägern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ihr Ausweichquartier, den Loliondo-Wildpark, verlassen. Den Widerstand der Halbnomaden unterstützt ein breites Bündnis von Bürgerrechtsorganisationen.
Helfen sie mit! Fordern Sie die zuständige Ministerin für Tourismus, Frau Shamsa Mwangunga, auf, die Landrechte der Massai zu achten und ihre Rückkehr zu ermöglichen.
|
|
|
|
|
03. September 2010 Mit seinem Friedensprojekt hat sich der palästinensische Christ Daoud Nassar einen Traum erfüllt: In seinem Begegnungszentrum "Zelt der Völker – Menschen bauen Brücken” ("Tents of Nations") bringt er Jugendliche aus der ganzen Welt zusammen. In persönlichen Gesprächen sollen Vorurteile abgebaut und so zur Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern beigetragen werden. Sein hartnäckigster Gegner dabei sind nicht Vorurteile, sondern die israelischen Militärbehörden. Seine Besitzurkunden für den Weinberg in der Nähe von Bethlehem, das Land, auf dem die Gebäude des Projektes stehen, werden nicht anerkannt. Nun sollen die Gebäude sogar wegen angeblich fehlender Baugenehmigungen abgerissen werden.
Bitte helfen Sie mit! Unterstützen Sie das Friedensprojekt mit Ihrer Stimme!
|
|
|
|
|
August 2010 Die Menschenrechtsorganisation Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) beschließen im August 2010 einen globalen Aktionsaufruf zum Verbot von Uranbau und fordert angemessene Maßnahmen für ein weltweites Verbot von Uranabbau. Im Dokument werden die Gründe für den Beschluss erläutert sowie Vorschläge für dessen Umsetzung dargestellt.
|
|
|
|
|
03. September 2010 Offiziell ist die Sklaverei in Mauretanien seit 1981 abgeschafft. Doch trotz des amtlichen Verbots besteht die Leibeigenschaft vor allem in ländlichen Gebieten des westafrikanischen Land weiter fort. Menschenrechtler, die die Missstände thematisieren, werden systematisch eingeschüchtert und mundtot gemacht. So wurde Biram Ould Dah Ould Abeid, Vorsitzender der Anti-Sklaverei-Bewegung IRA (Initiative pour la Résurgence du Mouvement Abolitionniste), nach öffentlicher Kritik an der Regierung massiv unter Druck gesetzt und als "Vaterlandsverräter" beschimpft.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den Botschafter Mauretaniens in Deutschland, Mohamadou Tandia, sich für ein Ende der Sklaverei in seinem Land einzusetzen.
|
|
|
|
|
23. August 2010 Es ist so furchtbar, was unsere langjährige Leiterin des GfbVBüros Srebrenica, Hatidza Mehmedovic, in diesem Sommer erleiden musste. Sie erhielt die Nachricht, dass nicht nur ihr Mann Abdulah und ihr jüngerer Sohn Almir, sondern auch ihr Sohn Azmir ermordet wurde. Und sie musste ihre drei "Männer" zu Grabe tragen. Sie waren unter den 775 Opfern von Srebrenica, die am 11. Juli 2010 auf dem Friedhof in Potocari bei Srebrenica beigesetzt wurden.
|
|
|
|
|
23. Juli 2010 Der Bürgerkrieg (1960-1996) in Guatemala gilt seit 14 Jahren als beendet, dennoch hat sich die Menschenrechtslage im Land kaum verbessert. Staatliche Institutionen und das Justizwesen sind von Korruption geprägt. Die Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen liegt bei unter zwei Prozent. Von dem dramatischen Anstieg der Kriminalität in den vergangenen Jahren ist auch die indigene Bevölkerung Guatemalas - die Mayas - betroffen.
Doch der Kampf gegen die Straflosigkeit in Guatemala muss fortgeführt werden. Unterstützen Sie unseren Appell an den guatemaltekischen Präsidenten Álvaro Colom, sich entschieden für eine effektive Zusammenarbeit zwischen der UN-Kommission gegen die Straflosigkeit in Guatemala und den guatemaltekischen Institutionen einzusetzen sowie für eine gerechte Aufarbeitung der Vergangenheit zu sorgen!
Zum E-Mail-Appell
|
|
|
|
|
17. Juni 2010 Ein Jahr nach den blutigen Zusammenstößen mit 34 Toten und über 200 Verletzten zwischen Polizei und indigenen Bewohnern des peruanischen Amazonasgebietes nahe der Kleinstadt Bagua im Norden des Landes kehrte Alberto Pizango, Präsident der peruanischen indigenen Organisation AIDESEP, aus dem Exil zurück. Jetzt soll ihm der Prozess gemacht werden. Ihm wird vorgeworfen, verantwortlich für das Massaker zu sein. Der Prozess steht noch aus.
Bitte appellieren Sie an den Botschafter des Staates Peru S. E. Herrn José Luis Pérez Sánchez-Cerro, den peruanischen Justizminister Dr. Víctor García Toma und den Präsidenten des peruanischen Kongresses Luis Alva Castro, sich für einen fairen Prozess für Alberto Pizango und die Ratifizierung des Konsultationsgesetzes einzusetzen.
Zum E-Mail-Protest
|
|
|
|
|
17. Juni 2010 Die Regierung Indonesiens plant im Südosten der Provinz Papua ein gigantisches Landwirtschaftsprojekt - auf Kosten der indigenen Bevölkerung West-Papuas. Traditionell befinden sich diese Gebiete seit Jahrhunderten in dem Besitz der Papua, den Ureinwohner der gleichnamigen Provinz. Das Projekt hätte die Enteignung, Vertreibung, kulturelle Entwurzelung und Marginalisierung der Papua zur Folge. Es befindet sich jedoch in der Anfangsphase und kann noch gestoppt werden.
Daher bitten wir Sie, so schnell wie möglich unseren Appell an die UN-Hochkommissarin, Navanethem Pillay, zu unterstützen.
Zum E-Mail-Protest
|
|
|
|
|
18. Mai 2010 Wir haben uns einmal vorgestellt, wie Omar Hassan al Bashir (Präsident des Sudan) von Kriegsverbrecher zu Kriegsverbrecher auf Facebook kommuniziert.
Hier ist das Ergebnis:
|
|
|
|
|
17. Mai 2010 Am 9. Mai 2010 wurden im Iran fünf Kurden (Ferzad Kemanger, Ferhad Wekili, Ali Heyderiyan, Mahdi Islamian und Schirin Elmholi) hingerichtet. Daraufhin kam es in den mehrheitlich von Kurden besiedelten Gebieten zu Protesten. Die Proteste weiteten sich am 15. Mai 2010 zu einem Generalstreik aus. Insbesondere in den Städten Mahabad, Seqiz, Kamyaran, Qurwe, Bane, Meriwan, Şino, Diwandere, Bokan, Nexede, Bicar, Mako und Sine blieben alle Geschäfte geschlossen. Die kurdischen Studierenden boykottierten den Unterricht.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an Außenminister Guido Westerwelle, im Iran Aufklärung im Fall des politischen Gefangenen Mahmoud Ghorbanpour zu verlangen.
Zum E-Mail-Protest
|
|
|
|
|
07. Mai 2010 Semuel Yaru und Luther Wrait aus West-Papua wurden im November 2009 festgenommen, weil sie die verbotene Morgenstern-Flagge West-Papuas gehisst hatten. Damit wollten sie gegen die indonesische Besetzung des Westens der Insel Neuguinea protestieren. Wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" drohen ihnen nun ein unfairer Prozess und langjährige Haftstrafen. Markus Yenu, der Leiter der Unabhängigkeitsbewegung der indigenen Bevölkerung in Manokwari "West Papua National Authority", wurde Ende April 2010 innerhalb weniger Tage zweimal festgenommen.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den indonesischen Präsident Susilo Bambang Yudhoyono für die sofortige Freilassung von Semuel Yaru, Luther Wrait sowie Markus Yenu.
Zum E-Mail-Protest
|
|
|
|
|
07. Mai 2010 Auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 ließ sich Äthiopiens Premierminister Meles Zenawi noch als Retter Afrikas feiern. Doch im eigenen Land regiert er mit eiserner Hand und duldet keine Opposition, besonders nicht vor den Parlamentswahlen, bei denen er am 23. Mai 2010 erneut für fünf Jahre im Amt bestätigt werden möchte. Dies bekam auch die Fernsehjournalistin Lelise Wadajo Fida zu spüren. Die Reporterin vom Volk der Oromo wurde Ende April zu zehn Jahren Haft verurteilt. Sie ist eine von hunderten Oromo, die in den letzten zwei Jahren willkürlich aufgrund ihrer ethnischen Abstammung festgenommen wurde. Auch Birtukan Mideksa; die berühmteste Oppositionspolitikerin, wird die Wahlen als Gefangene erleben. Die frühere Richterin muss eine lebenslange Haftstrafe verbüßen.
Bitte engagieren Sie sich mit uns für die Freilassung dieser willkürlich verhafteten Oromo.
Zum E-Mail-Protest
|
|
|
|
|
13. April 2010 Das Nomadenvolk der Hadzabe (Singular: Hadza) ist bedroht. In der modernen tansanischen Gesellschaft wird ihre Lebensweise als "menschenunwürdig" verachtet - mit verheerenden Konsequenzen: Ihr traditionelles Land wird von der Regierung Tansanias an Farmer und Jagdtourismusunternehmen verschachert, die die Hadzabe von ihrem Land vertreiben und so ihre nomadische Kultur gefährden. Bitte unterstützen Sie unseren Appell an Mizengo Pinda, den Premierminister Tansanias, die Hadzabe zu schützen.
Link zum Online-Appell
|
|
|
|
|
09. April 2010 [Stand 9. April 2010]
Ein türkisches Gericht hat die bekannteste kurdische Politikerin und Menschenrechtlerin Leyla Zana am 08.04. 2010 in Diyarbakir wegen "Verbreitung terroristischer Propaganda" zu drei Jahren Haft verurteilt. Dies ist die Strafe dafür, dass Leyla Zana auf einer Konferenz in London 2008 mit einem Satz die Rolle des inhaftierten PKK-Chefs Abdullah Öcalan als ""Identifikationsfigur" für viele Kurden in der Türkei betont haben soll. Frau Zana und ihr Anwalt waren bei der Urteilsverkündung nicht anwesend.
Link zum Online-Appell
Ich spende für die GfbV-Menschenrechtsarbeit
Ich werde Mitglied oder Förderer der GfbV
|
|
|
|
|
12. Februar 2010 Die Siedlungs- und Wirtschaftspolitik des Staates Israel führt zu massiven Beeinträchtigungen für das nomadische Beduinenvolk der Negev-Wüste. Ihre Besitzrechte und ihr Recht auf Grundversorgung, insbesondere mit Wasser, werden von der israelischen Regierung nicht anerkannt. Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu.
Zum Email-Appell
|
|
|
|
|
12. Februar 2010 19 Jahre Bürgerkrieg haben das Land am Horn von Afrika in Chaos und Gewalt gestürzt. Allein im Januar 2010 mussten erneut 80.000 Zivilisten in Somalia vor militärischen Auseinandersetzungen und der willkürlichen Bombardierung ihrer Wohnviertel fliehen. Zehntausende Familien wurden durch Krieg und Flucht auseinandergerissen.
Zum Email-Appell
|
|
|
|
|
02. Februar 2010 "Wir wollen kein Asyl in Deutschland, sondern in unserer Heimat bleiben. Doch dafür brauchen wir Unterstützung aus Europa." Klar und deutlich formuliert Khaled Mahmud, Vertreter der in Deutschland wenig bekannten Minderheit der Shabak, sein Anliegen an die deutsche Politik. Kürzlich sprach Mahmud im GfbV-Haus in Göttingen über die Situation der Shabak, Christen und Yeziden im Irak. Rund 1.000 Shabak sind seit 2003 Attentaten zum Opfer gefallen.
Zum Email-Appell
|
|
|
|
|
30. Januar 2010 Im Herbst und Winter 2009 kam es wiederholt zu Gewalt gegen die Guaraní-Kaiowá im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Zwar vereinbarten sie schon 2007 ein Abkommen mit der Indianerbehörde FUNAI, dem Justizminister und dem Generalbundesanwalt Brasiliens zur Abgrenzung und Anerkennung von 36 indianischen Gebieten. Jedoch wurden die Verfahren bis heute nicht abgeschlossen. Bitte appellieren Sie an den Justizminister Brasiliens Exmo. Sr. Tarso Genro, für eine zügige Durchführung der Anerkennungsverfahren zu sorgen.
Zum Email-Appell
|
|
|
|
|
29. Januar 2010 Der renommierte chinesische Menschenrechtsanwalt Gao Zisheng, ein Befürworter der Demokratisierung Chinas, ist möglicherweise unter mysteriösen Umständen eines gewaltsamen Todes gestorben. Appellieren Sie an Bundesaußenminister Westerwelle und den aktuellen Präsidenten des Rats der Europäischen Union, den spanischen Außenminister Miguel Moratinos, im Fall Gao Zisheng gegenüber den chinesischen Behörden Aufklärung einzufordern.
Zum Email-Appell an Außenminister Westerwelle
Zum Email-Appell an Außenminister Steven Vanackere
|
|
|
|
|
17. Dezember 2009 Täglich betreut die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verängstigte Vertriebene, die ihre Heimat verlassen mussten, weil sie als Minderheitenangehörige verfolgt wurden, weil sie in Kriegs- und Genozidgebieten um ihr Leben fürchten mussten. Wir setzen uns dafür ein, dass ihnen in Deutschland Schutz gewährt wird.
Doch jetzt droht bis zu 100.000 langjährig nur geduldeten Flüchtlingen und ihren Kindern, für die Deutschland neue Heimat geworden ist, zum Jahresende 2009 die Abschiebung ins "Nichts". Um dies zu verhindern, hat die GfbV eine Kampagne für ein Bleiberecht dieser Familien gestartet. Denn wir meinen, Deutschland ist ihnen und vor allem ihren hier bei uns aufgewachsenen Kindern verpflichtet.
Bitte begleiten und unterstützen Sie unsere Menschenrechtskampagne!
Zum Kampagnenblatt in pdf Format
Ich unterstütze die GfbV-Kampagne
Ich spende für die GfbV-Menschenrechtsarbeit
|
|
|
|
|
10. Dezember 2009 Die russische Regierung möchte unter anderem mit Hilfe des deutschen Energiekonzerns E.ON die Rohstoffvorkommen auf der Halbinsel Jamal in der russischen Arktis ausbeuten - auf Kosten der indigenen Nenzen, eine der letzten Gruppen halbnomadischer Rentierzüchter. Die Nenzen befürchten die Verwüstung und Verschmutzung der Tundra. Ist die Tundra zerstört, verlieren ihre Rentiere die Weiden und die Nenzen ihre Lebensgrundlage.
Bitte appellieren Sie an Herrn Wulf Bernotat, den Vorstandsvorsitzenden von E.ON, die selbst gesetzten Standards zum "Schutz von Regionen und Ureinwohnern" einzuhalten!
|
|
|
|
|
10. Dezember 2009 In den Chittagong Hill Tracts in Bangladesh leben 700.000 Indigene in ständiger Bedrohung: Immer wieder kommt es zu Landraub, Überfällen, Vergewaltigungen und Mord durch zugezogene muslimische Siedler. Ein Friedensabkommen von 1997 sollte diese Probleme lösen. Doch auch zwölf Jahre nach Unterzeichnung sind kaum Fortschritte gemacht worden.
Bitte appellieren Sie an die Premierministerin von Bangladesch, Sheik Hasina, das Friedensabkommen endlich durchzusetzen.
Zum Email-Appell
|
|
|
|
|
16. Juni 2009 Dreieinhalb Jahre soll der syrisch-kurdische Menschenrechtler Maschal Tamo im Gefängnis verbringen. Ursprünglich hatte das erste Strafgericht in Damaskus unter Vorsitz von Richter Muhyaldin Halaq ihn nach § 285 und § 286 des syrischen Strafgesetzbuches wegen angeblicher Schwächung des Nationalgefühls und der Verbreitung falscher Meldungen zur Schwächung des Geistes der Nation verhängt wurde, sogar zu sechs Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Die Strafe wurde jedoch sofort abgemildert.
Link zum Online-Appell 
weiterlesen 
|
|
|
|
|
Die GfbV ist besorgt um das Leben von Prof. Taner Akcam: Der Wissenschaftler, der die Todesmärsche und Massaker an den Armeniern im Jahr 1915 wiederholt öffentlich als Völkermord bezeichnete, ist Opfer einer Diffamierungs- und Einschüchterungskampagne. Insbesondere türkische Massenmedien wie "Hürriyet" hetzen gegen ihn. Er erhält auch Todesdrohungen, die nach der Ermordung des armenischen Zeitungsverlegers Hrant Dink am 19. Januar 2007, der Taners Freund war, sehr ernst genommen werden müssen.
Bitte unterstützen Sie den Solidaritätsaufruf des Unterstützungskomitees
|
|
|
|
|
284 Jahre müsste der türkisch-kurdische Politiker und Menschenrechtler Osman Baydemir ins Gefängnis, würde in allen der 200 laufenden Prozesse gegen ihn die Höchststrafe verhängt. Sein Vergehen: Er setzt sich ein für die friedliche Lösung der Kurdenfrage in der Türkei.
Zum Email-Appell
|
|
|
|
|
Die Itelmenen, Korjaken, Evenen und Aleuten auf Kamtschatka sind durch neue Regelungen für die kommerzielle Fischerei bedroht. Orte, an denen sie traditionell fischen, wurden ohne Absprache mit ihren Vertretern für den kommerziellen Fischfang freigegeben. Die Rechte, dort zu fischen, wurden auf einer Auktion versteigert. Wenn die Behörden diese Regelungen nicht außer Kraft setzen, droht den Indigenen auf Kamtschatka die Hungersnot. Auch andere indigene Gruppen in Russland sind existenziell bedroht.
|
|
|
|
|
Menschenrechte! Für diesen Traum riskieren mutige Angehörige verfolgter Minderheiten oder bedrohter Ureinwohner ihre Freiheit, ihr Leben. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ruft dazu auf, inhaftierte Bürgerrechtler nicht allein zu lassen. Ihr Schicksal steht für das ihrer ganzen Gemeinschaft. Wir kämpfen für ihre Freilassung - wenn es sein muss auch jahrelang. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende und beteiligen Sie sich an unserer Kampagne!
|
|
|
|
|
29. Januar 2010 Nachdem es in der Türkei im Dezember 2009 in Verbindung mit dem Verbot der prokurdischen Partei DTP zu Übergriffen auf Kurden gekommen war, bei denen auch zwei Menschen ihr Leben verloren, wurde jetzt eine weitere Minderheit des Landes Opfer nationalistischer Angriffe.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an die EU-Vertretung in Ankara, sich für die Rechte der Roma in der Türkei zu engagieren.
Zum E-Mail-Appell
Ich spende für die GfbV-Menschenrechtsarbeit
|
|
|
|
|
Der afroamerikanische Journalist und Bürgerrechtsaktivist Mumia Abu-Jamal wurde im Juli 1982 in Pennsylvania zum Tode verurteilt, obwohl der Prozess gegen ihn rassistisch geprägt war und die Tatumstände des Mordes nie aufgeklärt werden konnten. In wenigen Wochen wird das Gericht entscheiden, ob das Strafmaß herabgesetzt und damit die Todesstrafe endgültig ausgesetzt wird.
|
|
|
|
|
Fünf endlos lange Jahre im russischen Frauengefängnis Nr. SCHX-385/13 hat Zara Murtazalieva schon hinter sich. Sie ist jetzt 26. Vier Jahre Haft stehen ihr noch bevor. Wie eine Terroristin muss sich die Studentin alle zwei Stunden zum Rapport melden. Sie hat sich nichts zuschulden kommen lassen. Doch sie ist Tschetschenin und wollte in Moskau studieren. Der Geheimdienst verwanzte ihre Wohnung, die sie mit zwei russischen Freundinnen teilte, und filmte die Frauen wochenlang mit versteckter Kamera.
Link zum Online-Appell
|
|
|
|
|
Tashi Tso muss für zwei Jahre ins Gefängnis, weil sie öffentlich die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet gefordert hat. Der jungen Nonne war es mit einer List gelungen, ihr Kloster zu verlassen, das seit den Protesten in Tibet im Juni 2008 hermetisch von chinesischen Sicherheitskräften abgeriegelt wird. Sie hatte sich krank gestellt und die Erlaubnis für einen Arztbesuch in der nahe gelegenen Stadt Kardze in der Provinz Sichuan erhalten. Dort demonstrierte sie für den Dalai Lama – und wurde sofort festgenommen
Link zum Online-Appell
|
|
|
|
|
Fariba Kamalabadi gehört zum Führungsgremium der Bahá’í im Iran, einer liberalen Religionsgemeinschaft. Die Entwicklungspsychologin und Mutter von drei Kindern war schon zwei Mal wegen ihres ehrenamtlichen Engagements in Haft. Im Mai 2008 wurde sie erneut festgenommen und ins berüchtigte Teheraner Evin-Gefängnis gebracht. Acht Monate lang erging keine Anklage. Ihre Anwältin, die Menschenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, durfte sie nicht besuchen.
Link zum Online-Appell
|
|
|
|
|
400.000 Tote,
2,7 Millionen Vertriebene,
4,2 Millionen abhängig von Hilfsorganisationen.
Und das Morden geht täglich weiter!
Helfen Sie mit, den Genozid zu beenden!
Zur Kampagnen-Seite
|
|
|
|
|
 Einzigartige Natur soll zerstört werden
April 2007 Im Munzur–Tal, das 1971 zum Nationalpark erklärt wurde, sollen insgesamt acht Staudämme entstehen, wovon zwei bereits fertiggestellt sind und in Kürze in Betrieb genommen werden sollen. Auch deutsche Firmen sind an dem Staudamm–Projekt beteiligt. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung fordert die GfbV einen sofortigen Stopp des Projektes.
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
Sehr geehrte Exzellenzen,
Wie die internationale Bahá’i-Gemeinde am 8. August auf ihrer Website mitteilte, sind die sieben führenden Mitglieder der iranischen Bahá’í-Gemeinde zu jeweils zwanzig Jahren Haft verurteilt worden. Eine offizielle Bestätigung dafür steht noch aus.
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
Seit der Unabhängigkeit des Kosovo im Februar 2008 hat sich nach den neusten Erkenntnissen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Lage der Roma und Aschkali in den Flüchtlingslagern "Osterode" und "Česmin Lug" in Nordmitrovica nicht verbessert. Alle 638 Lagerbewohner, darunter 324 Kinder (217 von ihnen sind jünger als zehn Jahre) sind dort nach wie vor einer schweren Schwermetallbelastung (Blei, Arsen, Antimon, Cadmium und Mangan).
Zum Online-Appell an den EU-Komissar für die Erweiterung der Euopäischen Union
|
|
|
|
|
Plündernd und mordend zogen Hindu-Extremisten seit August 2008 durch hunderte Dörfer in Orissa, in denen überwiegend christliche Adivasi-Ureinwohner leben. Mehr als 4.600 Häuser von Christen wurden willkürlich zerstört, 151 Kirchen und Schulen niedergebrannt. Nonnen wurden vergewaltigt, Priester mit Äxten erschlagen und Adivasi bei lebendigem Leibe verbrannt.
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
Roma aus dem Kosovo, die seit den 90er Jahren als politische Flüchtlinge in Deutschland leben und hier ihren Lebensmittelpunkt haben, dürfen nicht in den Kosovo abgeschoben werden! Dort ist die Lage der Angehörigen dieser "rassisch" verfolgten Minderheit nach wie vor unerträglich.
Bitte appellieren Sie an den Bundesinnenminister sowie die Innenminister der Länder, den Roma endlich eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis zu erteilen.
Zum Online-Appell / Teil 1
Zum Online-Appell / Teil 2
|
|
|
|
|
In Panik sind in den letzten Wochen Tausende Christen aus Mosul geflohen, nachdem radikale Islamisten Anfang Oktober zwölf Christen ermordet hatten. Seit 2003 werden Angehörige nicht-islamischer Minderheiten im Irak ermordet, vergewaltigt, zwangsislamisiert, gekidnappt oder sie verschwinden einfach spurlos. Auf ihre Schulen, Geschäfte, Gebetsorte und Institutionen werden Bombenanschläge verübt. Tausende Familien sind auf der Flucht – vor der größten Christenverfolgung der Gegenwart. Bitte appellieren Sie an die Bundesregierung, einem möglichst großen Kontingent von christlichen Flüchtlingen aus dem Irak in Deutschland Schutz zu gewähren!
Zum Online-Appell
Download Dokument »Chronik des Schreckens«
|
|
|
|
|
Bei pogromartigen Ausschreitungen wurden in den letzten Wochen mindestens 50 Christen von Hindu-Extremisten ermordet. 4.300 Häuser von christlichen Familien wurden niedergebrannt, mindestens 115 Kirchen sowie zahlreiche christliche Einrichtungen zerstört oder verwüstet. Die GfbV fürchtet, dass die Gewalt in den nächsten Wochen – insbesondere rund um Weihnachten - weiter eskalieren könnte.
Bitte appellieren Sie an den indischen Premierminister Singh, die bedrohten Christen zu schützen und extremistische Organisationen, die zu Gewalt aufrufen, zu verbieten.
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
 Rennen um ihr Leben: Christen im Irak nach einem Bombenattentat auf eine Kirche.
Die Lage im Irak spitzt sich immer weiter zu. Angehörige der christlichen Minderheit sind in akuter Lebensgefahr – täglich werden Anschläge auf sie und ihre Kirchen verübt. Bitte unterstützen Sie unsere Petition an die deutsche Bundesregierung, den Bedrohten Schutz zu gewähren!
|
|
|
|
|
Serbenführer Radovan Karadzic ist gefasst. Er ist einer der Hauptverantwortlichen für die Verbrechen, die 1992-1995 in Bosnien begangen wurden. Mehr als 150 000 Zivilisten fielen ihnen zum Opfer. Über 90 Prozent von ihnen waren Bosniaken (Muslime). Aber ebenso unvergessen sind die Opfer der kroatischen, serbischen, jüdischen und Roma-Nationalitäten Bosniens. 30.000 Menschen starben in serbischen
|
|
|
|
|
Seit dem Jahr 2000 stieg die Gewalt an Frauen in Guatemala dramatisch an – insgesamt wurden bis heute mindestens 3.200 Frauen brutal ermordet.
Die Opfer sind in erster Linie indigene Maya-Frauen. 10 Jahre nach der offiziellen Beendigung des Bürgerkrieges sind sie der Gewalt von durch den Krieg brutalisierten Männern schutzlos ausgeliefert, denn der guatemaltekische Staat geht den Morden nicht nach.
Bitte unterstützen sie die Maya-Frauen bzw. unseren Online-Appell an den neu gewählten Präsidenten Álvaro Colom Caballeros!
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
 Foto: http://swiss-lupe.blogspot.com
Wer sich Ende September den Protestzügen der burmesischen Mönche gegen die Militär-Junta angeschlossen hatte, riskierte viel: Viele verloren ihr Leben. Tausende wurden verhaftet. Nun droht ihnen jahrelange Haft unter unmenschlichen Bedingungen.
Wir müssen dafür sorgen, dass die schrecklichen Verhältnisse in Burma nicht wieder in Vergessenheit geraten!
In einer neuen GfbV-Kampagne fordern wir international energische Schritte, um den Druck auf Burmas Diktatoren zu erhöhen. Bitte unterstützen Sie unseren Online-Appell an Außenminister Steinmeier: Keine Geschäfte mit Burma! Auch nicht im lukrativen Energiesektor!
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
Die Sorben sind eine der vier in Deutschland offiziell anerkannten Minderheiten und leben in Sachsen (Oberlausitz) und Brandenburg (Niederlausitz). Schon im 6.. Jahrhundert n. Chr. besiedelte das Volk mit slawischer Abstammung das Gebiet zwischen Elbe/Saale und Oder/Queiß. Etwa 60.000 Menschen zählen sich heute zu dieser ethnischen Minderheit. Die Bundesrepublik Deutschland und die damalige DDR sprachen sich im Einigungsvertrag für eine Bestandssicherung der Sorben aus.
|
|
|
|
|
Die Penan sind das einzige nomadische Volk unter den indigenen Völkern im malaysischen Bundesstaat Sarawak auf der Insel Borneo. Seit den 1970er Jahren nahm die Regierung Malaysias allen indigenen Völkern in Sarawak ihr Land weg, um es für den Bau von Staudämmen, Ölpalmenplantagen und zur Holzgewinnung zu nutzen. Viele Penan leben inzwischen in Städten. Bei der Holzgewinnung durch das Fällen der Wälder werden Flüsse verunreinigt, wodurch die Zahl der Fische bereits stark gesunken ist. Immer mehr Penan leiden unter Malaria, da durch das Abholzen Brutstätten für die Malariamücke Anopheles entstanden. Die traditionelle Medizin der Penan vermag es nicht, die zahlreichen neu auftretenden Krankheiten zu heilen.
|
|
|
|
|
 Mor Gabriel
|
|
|
|
|
Die Liste der kurdischen Soldaten, die während ihres Militärdienstes in der syrischen Armee ums Leben kommen, wird immer länger. Bisher sind 25 Todesfälle kurdischer Soldaten in der syrischen Armee seit März 2004 bekannt geworden (Stand August 2009). Allein um die Jahreswende 2008/2009 starben innerhalb von vier Wochen vier Kurden in der syrischen Armee. All diese Todesfälle haben gemeinsam, dass die Todesumstände der Soldaten ungeklärt geblieben sind. Es wurde weder eine gründliche Untersuchung durch die syrischen Behörden oder das Militär veranlasst, noch eine Autopsie der Leichen durchgeführt.
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
Mai 2011 Die Jugend der "arabischen Welt" demonstriert für Freiheit und Demokratie. Lange hat sie unter den Diktaturen gelitten, war ihr Leben ohne Zukunft. Heute ist sie der Hoffnungsträger. Doch welche Chancen und Risiken birgt diese neue "Demokratiebewegung" für die Minderheiten? In der aktuellen Informationsbroschüre beleuchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Situation von Minderheiten in der "arabischen" Welt wie den Kopten in Ägypten, Yeziden im Irak oder Mandäern im Irak und zeigt künftige Schritte für die Stärkung ihrer Rechte auf.
|
|
|
|
|
|
Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge und ihre Kinder! |
 |
|
|
|
Rettet Kashgar! |
 |
|
|
|
03. Juni 2011 |
|
|
Syrien: Kurdische Menschenrechtler frei! Maschal Tamo und Mustafa Ismail aus Haft entlassen! |
 |
|
|
|
15. April 2011 |
|
|
Erfolg: Marokko lässt Menschenrechtler aus der Westsahara frei |
 |
|
|
|
30. März 2010 |
|
|
Syrien: Ismail Abdi ist frei! Der deutsche Staatsangehörige kurdischer Abstammung darf das Land jedoch nicht verlassen |
 |
|
|
|
08. März 2011 |
|
|
General a.D. Jovan Divjak wurde gestern in Wien aus seiner Untersuchungshaft auf Kaution freigelassen |
 |
|
|
|
08. März 2011 |
|
|
Syrien: Kurdischer Volkssänger Bavê Selah ist frei |
 |
|
|
|
15. Februar 2011 |
|
|
Mauretanischer Menschenrechtler Biram Dah Abeid ist frei! |
 |
|
|
|
Januar 2011 |
|
|
Türkei: Gericht bekräftigt Freispruch für Schriftstellerin Pinar Selek |
 |
|
|
|
08. Dezember 2010 |
|
|
Doğan Akhanlı aus Untersuchungshaft entlassen |
 |
|
|
|
Oktober 2010 |
|
|
Der Visumszwang für Bosnien-Herzegowina wurde aufgehoben |
 |
|
|
|
27. Juli 2010 |
|
|
Erfolg in der Türkei! Das kurdische Mädchen Berivan Sayaca ist frei! |
 |
|
|
|
19. Mai 2010 |
|
|
Erfolg! Marokko lässt drei inhaftierte Menschenrechtler frei |
 |
|
|
|
12. Mai 2010 |
|
|
Die GfbV auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München vom 12.-16. Mai 2010 |
 |
|
|
|
27. April 2010 |
|
|
Letzte Gruppe irakischer Flüchtlinge trifft in Friedland ein |
 |
|
|
|
2009 |
|
|
Die GfbV in Aktion - Fotos aus 2009 |
 |
|
|