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10. März 2010 Bitte unterstützen Sie unsere Koalition aus internationalen Organisationen und die indigenen Völker am Rio Xingú bei dem Protest gegen die vorläufige Genehmigung des Belo Monte-Staudammprojekts. Dieser Staudamm wäre der drittgrößte der Welt und gleichzeitig das größte Infrastrukturprojekt aller Zeiten – mitten im Herzen des Amazonasgebietes.
Ziel dieses Briefes ist es, das rücksichtslose und verwerfliche Vorgehen der brasilianischen Regierung bei der Bewilligung dieses Megaprojekts öffentlich anzuprangern und zu zeigen, dass eine breite Koalition aus einheimischen indigenen Völkern und internationalen Menschenrechts- und Umweltgruppen dieses Projekt entschieden ablehnt. Wir bitten Sie um Ihre Unterschrift, um dieses Megaprojekt im Amazonasgebiet, einem ökologisch und soziokulturell besonders sensiblem Areal, zu stoppen.
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27. Februar 2010 Schon im März 2009 machte die GfbV in einem Newsletter auf das Schicksal der Evenken am unteren Tunguska-Fluss in Sibirien aufmerksam. Der Bau des weltweit größten Wasserkraftwerks in ihrer Region bedeutet für sie eine existentielle Gefahr. Vor wenigen Wochen kam eine Evenkin auf unsere Menschenrechtsorganisation zu und bat um weitere Unterstützung. Die GfbV nimmt diese Bitte gerne zum Anlass, einen aktualisierten Appell an das mit dem Bau des gigantischen Wasserkraftwerks befassten Unternehmen RusHydro abzuschicken.
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12. Februar 2010 Die Siedlungs- und Wirtschaftspolitik des Staates Israel führt zu massiven Beeinträchtigungen für das nomadische Beduinenvolk der Negev-Wüste. Ihre Besitzrechte und ihr Recht auf Grundversorgung, insbesondere mit Wasser, werden von der israelischen Regierung nicht anerkannt. Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu.
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12. Februar 2010 19 Jahre Bürgerkrieg haben das Land am Horn von Afrika in Chaos und Gewalt gestürzt. Allein im Januar 2010 mussten erneut 80.000 Zivilisten in Somalia vor militärischen Auseinandersetzungen und der willkürlichen Bombardierung ihrer Wohnviertel fliehen. Zehntausende Familien wurden durch Krieg und Flucht auseinandergerissen.
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Täglich betreut die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verängstigte Vertriebene, die ihre Heimat verlassen mussten, weil sie als Minderheitenangehörige verfolgt wurden, weil sie in Kriegs- und Genozidgebieten um ihr Leben fürchten mussten. Wir setzen uns dafür ein, dass ihnen in Deutschland Schutz gewährt wird.
Doch jetzt droht bis zu 100.000 langjährig nur geduldeten Flüchtlingen und ihren Kindern, für die Deutschland neue Heimat geworden ist, zum Jahresende 2009 die Abschiebung ins "Nichts". Um dies zu verhindern, hat die GfbV eine Kampagne für ein Bleiberecht dieser Familien gestartet. Denn wir meinen, Deutschland ist ihnen und vor allem ihren hier bei uns aufgewachsenen Kindern verpflichtet.
Bitte begleiten und unterstützen Sie unsere Menschenrechtskampagne!
Zum Kampagnenblatt in pdf Format 
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26. Januar 2010 Mitglieder der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) haben am Dienstag, 26. Januar 2010, anlässlich der Jahrshauptversammlung der Siemens AG in München gegen die Iran-Geschäfte des Unternehmens protestiert und eine Mahnwache unter dem Motto "Siemens AG stützt Ahmadinedschad! Iran droht israel!" organisiert.
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"Wir wollen kein Asyl in Deutschland, sondern in unserer Heimat bleiben. Doch dafür brauchen wir Unterstützung aus Europa." Klar und deutlich formuliert Khaled Mahmud, Vertreter der in Deutschland wenig bekannten Minderheit der Shabak, sein Anliegen an die deutsche Politik. Kürzlich sprach Mahmud im GfbV-Haus in Göttingen über die Situation der Shabak, Christen und Yeziden im Irak. Rund 1.000 Shabak sind seit 2003 Attentaten zum Opfer gefallen.
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Nach Empfehlung der Europäischen Kommission wurde der Visumszwang für Reisen in die Schengen-Zone für die Staatsbürger Serbiens, Montenegros und Mazedoniens ab 2010 aufgehoben. Davon profitieren auch die bosnischen Serben. Sie bekommen die doppelte Staatsbürgerschaft. Dieses Privileg genießen bosnische Kroaten bereits seit Jahren. Nur die bosnischen Muslime können nicht frei reisen und werden als Hauptopfer des Völkermordes 1992-995 so doppelt bestraft.
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Nachdem es in der Türkei im Dezember 2009 in Verbindung mit dem Verbot der prokurdischen Partei DTP zu Übergriffen auf Kurden gekommen war, bei denen auch zwei Menschen ihr Leben verloren, wurde jetzt eine weitere Minderheit des Landes Opfer nationalistischer Angriffe.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an die EU-Vertretung in Ankara, sich für die Rechte der Roma in der Türkei zu engagieren.
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Im Herbst und Winter 2009 kam es wiederholt zu Gewalt gegen die Guaraní-Kaiowá im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Zwar vereinbarten sie schon 2007 ein Abkommen mit der Indianerbehörde FUNAI, dem Justizminister und dem Generalbundesanwalt Brasiliens zur Abgrenzung und Anerkennung von 36 indianischen Gebieten. Jedoch wurden die Verfahren bis heute nicht abgeschlossen. Bitte appellieren Sie an den Justizminister Brasiliens Exmo. Sr. Tarso Genro, für eine zügige Durchführung der Anerkennungsverfahren zu sorgen.
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29. Januar 2010 Der renommierte chinesische Menschenrechtsanwalt Gao Zisheng, ein Befürworter der Demokratisierung Chinas, ist möglicherweise unter mysteriösen Umständen eines gewaltsamen Todes gestorben. Appellieren Sie an Bundesaußenminister Westerwelle und den aktuellen Präsidenten des Rats der Europäischen Union, den spanischen Außenminister Miguel Moratinos, im Fall Gao Zisheng gegenüber den chinesischen Behörden Aufklärung einzufordern.
Zum Email-Appell an Außenminister Westerwelle
Zum Email-Appell an Außenminister Moratinos Cuyaubé
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Die russische Regierung möchte unter anderem mit Hilfe des deutschen Energiekonzerns E.ON die Rohstoffvorkommen auf der Halbinsel Jamal in der russischen Arktis ausbeuten - auf Kosten der indigenen Nenzen, eine der letzten Gruppen halbnomadischer Rentierzüchter. Die Nenzen befürchten die Verwüstung und Verschmutzung der Tundra. Ist die Tundra zerstört, verlieren ihre Rentiere die Weiden und die Nenzen ihre Lebensgrundlage.
Bitte appellieren Sie an Herrn Wulf Bernotat, den Vorstandsvorsitzenden von E.ON, die selbst gesetzten Standards zum "Schutz von Regionen und Ureinwohnern" einzuhalten!
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In den Chittagong Hill Tracts in Bangladesh leben 700.000 Indigene in ständiger Bedrohung: Immer wieder kommt es zu Landraub, Überfällen, Vergewaltigungen und Mord durch zugezogene muslimische Siedler. Ein Friedensabkommen von 1997 sollte diese Probleme lösen. Doch auch zwölf Jahre nach Unterzeichnung sind kaum Fortschritte gemacht worden.
Bitte appellieren Sie an die Premierministerin von Bangladesch, Sheik Hasina, das Friedensabkommen endlich durchzusetzen.
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Die Mapuche sind die größte indigene Gruppe in Südamerika. Ihr Territorium erstreckt sich auf die heutigen Staaten Chile und Argentinien. Rücksichtslos wurde ihnen ihr Land geraubt. Sie selbst wurden diskriminiert und befinden sich heute am Rand der Gesellschaft. Bereits 1883 wurde ihnen mehr als die Hälfte ihres Landes durch den chilenischen Staat genommen. Nach dem Militärputsch Pinochets 1973 wurde das verbliebene Land noch einmal um mehr als die Hälfte verkleinert. 90 Prozent des ehemaligen Mapuche-Territoriums befinden sich mittlerweile im Besitz nationaler und internationaler Holzkonzerne.
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284 Jahre müsste der türkisch-kurdische Politiker und Menschenrechtler Osman Baydemir ins Gefängnis, würde in allen der 200 laufenden Prozesse gegen ihn die Höchststrafe verhängt. Sein Vergehen: Er setzt sich ein für die friedliche Lösung der Kurdenfrage in der Türkei.
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Leonard Peltier (65) ist Angehöriger der Anishinabe/Dakota aus Grand Forks in North Dakota, USA. Als junger Erwachsener wurde Peltier einer der Führer der indianischen Bürgerrechtsbewegung "American Indian Movement" (AIM), mit der er aktiv gegen die Entrechtung der amerikanischen Ureinwohner kämpfte.
Online-Appell 
Online-Appell Nr.2  
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Die Itelmenen, Korjaken, Evenen und Aleuten auf Kamtschatka sind durch neue Regelungen für die kommerzielle Fischerei bedroht. Orte, an denen sie traditionell fischen, wurden ohne Absprache mit ihren Vertretern für den kommerziellen Fischfang freigegeben. Die Rechte, dort zu fischen, wurden auf einer Auktion versteigert. Wenn die Behörden diese Regelungen nicht außer Kraft setzen, droht den Indigenen auf Kamtschatka die Hungersnot. Auch andere indigene Gruppen in Russland sind existenziell bedroht.
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Menschenrechte! Für diesen Traum riskieren mutige Angehörige verfolgter Minderheiten oder bedrohter Ureinwohner ihre Freiheit, ihr Leben. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ruft dazu auf, inhaftierte Bürgerrechtler nicht allein zu lassen. Ihr Schicksal steht für das ihrer ganzen Gemeinschaft. Wir kämpfen für ihre Freilassung - wenn es sein muss auch jahrelang. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende und beteiligen Sie sich an unserer Kampagne!
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Der afroamerikanische Journalist und Bürgerrechtsaktivist Mumia Abu-Jamal wurde im Juli 1982 in Pennsylvania zum Tode verurteilt, obwohl der Prozess gegen ihn rassistisch geprägt war und die Tatumstände des Mordes nie aufgeklärt werden konnten. In wenigen Wochen wird das Gericht entscheiden, ob das Strafmaß herabgesetzt und damit die Todesstrafe endgültig ausgesetzt wird.
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Mehr als 70 Jahre Haft – diese Strafe droht der kurdischen Menschenrechtlerin Leyla Zana aus Diyarbakir/Türkei, sollten alle zurzeit gegen sie laufenden Verfahren mit rechtsgültigen Urteilen enden. Sie war 1991 für die kurdische Partei HEP ins türkische Parlament gewählt worden und hatte in ihrer Muttersprache Kurdisch bei der Vereidigung gesagt: "Ich werde mich dafür einsetzen, dass das kurdische und das türkische Volk zusammen in einem demokratischen Rahmen leben können."
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Fünf endlos lange Jahre im russischen Frauengefängnis Nr. SCHX-385/13 hat Zara Murtazalieva schon hinter sich. Sie ist jetzt 26. Vier Jahre Haft stehen ihr noch bevor. Wie eine Terroristin muss sich die Studentin alle zwei Stunden zum Rapport melden. Sie hat sich nichts zuschulden kommen lassen. Doch sie ist Tschetschenin und wollte in Moskau studieren. Der Geheimdienst verwanzte ihre Wohnung, die sie mit zwei russischen Freundinnen teilte, und filmte die Frauen wochenlang mit versteckter Kamera.
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Tashi Tso muss für zwei Jahre ins Gefängnis, weil sie öffentlich die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet gefordert hat. Der jungen Nonne war es mit einer List gelungen, ihr Kloster zu verlassen, das seit den Protesten in Tibet im Juni 2008 hermetisch von chinesischen Sicherheitskräften abgeriegelt wird. Sie hatte sich krank gestellt und die Erlaubnis für einen Arztbesuch in der nahe gelegenen Stadt Kardze in der Provinz Sichuan erhalten. Dort demonstrierte sie für den Dalai Lama – und wurde sofort festgenommen
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Fariba Kamalabadi gehört zum Führungsgremium der Bahá’í im Iran, einer liberalen Religionsgemeinschaft. Die Entwicklungspsychologin und Mutter von drei Kindern war schon zwei Mal wegen ihres ehrenamtlichen Engagements in Haft. Im Mai 2008 wurde sie erneut festgenommen und ins berüchtigte Teheraner Evin-Gefängnis gebracht. Acht Monate lang erging keine Anklage. Ihre Anwältin, die Menschenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, durfte sie nicht besuchen.
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400.000 Tote,
2,7 Millionen Vertriebene,
4,2 Millionen abhängig von Hilfsorganisationen.
Und das Morden geht täglich weiter!
Helfen Sie mit, den Genozid zu beenden!
Zur Kampagnen-Seite 
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Sehr geehrte Exzellenzen,
laut einer Pressemitteilung der iranischen Nachrichtenagentur ISNA steht eine Verurteilung von sieben Bahá’í unmittelbar bevor. Da ISNA eine etablierte Nachrichtenagentur ist, und diese sich auf einen staatlichen Strafverfolger beruft, halten wir die Meldung für sehr glaubwürdig und bringen unsere große Sorge zum Ausdruck.
Zum Online-Appell 
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Seit der Unabhängigkeit des Kosovo im Februar 2008 hat sich nach den neusten Erkenntnissen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Lage der Roma und Aschkali in den Flüchtlingslagern "Osterode" und "Česmin Lug" in Nordmitrovica nicht verbessert. Alle 638 Lagerbewohner, darunter 324 Kinder (217 von ihnen sind jünger als zehn Jahre) sind dort nach wie vor einer schweren Schwermetallbelastung (Blei, Arsen, Antimon, Cadmium und Mangan).
Zum Online-Appell an den EU-Komissar für die Erweiterung der Euopäischen Union 
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Plündernd und mordend zogen Hindu-Extremisten seit August 2008 durch hunderte Dörfer in Orissa, in denen überwiegend christliche Adivasi-Ureinwohner leben. Mehr als 4.600 Häuser von Christen wurden willkürlich zerstört, 151 Kirchen und Schulen niedergebrannt. Nonnen wurden vergewaltigt, Priester mit Äxten erschlagen und Adivasi bei lebendigem Leibe verbrannt.
Zum Online-Appell 
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Leonard Peltier wurde am 12. September 1944 in Grand Forks in Nord Dakota geboren. Er gehörte zu jenen Aktivisten des American Indian Movement AIM, die in den 1970er Jahren von den Oglala Lakota aus dem Pine Ridge Reservat in Süd Dakota gegen den korrupten Stammesratsvorsitzenden und seine Schlägertruppen zu Hilfe gerufen wurden. Bei einer Schießerei zwischen AIM-Angehörigen und FBI starben dort im Jahr 1975 zwei FBI-Agenten und ein Indianer, dessen Tod nie untersucht wurde.
Zum Online-Appell 
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Roma aus dem Kosovo, die seit den 90er Jahren als politische Flüchtlinge in Deutschland leben und hier ihren Lebensmittelpunkt haben, dürfen nicht in den Kosovo abgeschoben werden! Dort ist die Lage der Angehörigen dieser "rassisch" verfolgten Minderheit nach wie vor unerträglich.
Bitte appellieren Sie an den Bundesinnenminister sowie die Innenminister der Länder, den Roma endlich eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis zu erteilen.
Zum Online-Appell / Teil 1 
Zum Online-Appell / Teil 2 
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In Panik sind in den letzten Wochen Tausende Christen aus Mosul geflohen, nachdem radikale Islamisten Anfang Oktober zwölf Christen ermordet hatten. Seit 2003 werden Angehörige nicht-islamischer Minderheiten im Irak ermordet, vergewaltigt, zwangsislamisiert, gekidnappt oder sie verschwinden einfach spurlos. Auf ihre Schulen, Geschäfte, Gebetsorte und Institutionen werden Bombenanschläge verübt. Tausende Familien sind auf der Flucht – vor der größten Christenverfolgung der Gegenwart. Bitte appellieren Sie an die Bundesregierung, einem möglichst großen Kontingent von christlichen Flüchtlingen aus dem Irak in Deutschland Schutz zu gewähren!
Zum Online-Appell 
Download Dokument »Chronik des Schreckens« 
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Bei pogromartigen Ausschreitungen wurden in den letzten Wochen mindestens 50 Christen von Hindu-Extremisten ermordet. 4.300 Häuser von christlichen Familien wurden niedergebrannt, mindestens 115 Kirchen sowie zahlreiche christliche Einrichtungen zerstört oder verwüstet. Die GfbV fürchtet, dass die Gewalt in den nächsten Wochen – insbesondere rund um Weihnachten - weiter eskalieren könnte.
Bitte appellieren Sie an den indischen Premierminister Singh, die bedrohten Christen zu schützen und extremistische Organisationen, die zu Gewalt aufrufen, zu verbieten.
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Serbenführer Radovan Karadzic ist gefasst. Er ist einer der Hauptverantwortlichen für die Verbrechen, die 1992-1995 in Bosnien begangen wurden. Mehr als 150 000 Zivilisten fielen ihnen zum Opfer. Über 90 Prozent von ihnen waren Bosniaken (Muslime). Aber ebenso unvergessen sind die Opfer der kroatischen, serbischen, jüdischen und Roma-Nationalitäten Bosniens. 30.000 Menschen starben in serbischen
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Es ist ein Skandal, der die Weltöffentlichkeit nicht zu interessieren scheint: Seit über eineinhalb Jahren warten 155 laotische Hmong auf die Erlaubnis von Thailand, in Drittländer umsiedeln zu dürfen. Alle 155 Hmong - unter ihnen sind rund 90 Kinder und Kleinkinder - wurden vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) offiziell als Flüchtlinge anerkannt und dürfen laut Völkerrecht nicht nach Laos abgeschoben werden. Dort werden "Dschungel"-Hmong bereits seit Jahrzehnten verfolgt. Eine Rückkehr nach Laos könnte für sie Folter, Inhaftierung oder gar Tod bedeuten.
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Im März 2008 gab das US-Verteidigungsministerium den verzweifelten Brief eines Mannes zur Veröffentlichung frei, der seit sechseinhalb Jahren unschuldig im Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba inhaftiert ist. Nach wie vor werden Abdul Ghappar Turkistani und weitere 16 Uiguren dort unter unmenschlichen Bedingungen in Isolationshaft festgehalten, obwohl kein Zweifel an ihrer Unschuld besteht. Sie könnten freigelassen werden - doch kein Staat der Welt will sie aufnehmen.
Bitte unterstützen Sie unseren dringenden Appell an europäische Staaten, den leidgeprüften Guantanamo-Uiguren Zuflucht zu gewähren!
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Nach den Protesten in März, bei denen über 200 Menschen getötet wurden, setzte eine riesige Verhaftungswelle ein. Mittlerweile wurden über 5.700 Menschen festgenommen, und es ist zu befürchten, dass in den nächsten Wochen zahlreiche von ihnen in unfairen Schnellverfahren zu jahrelangen, wenn nicht lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt werden.
Nach wie vor erreichen uns täglich Berichte von neuen Verhaftungen, von verzweifelten Protesten und brutaler Gewalt.
Bitte appellieren Sie an die EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner und europäische Außenminister wie Frank-Walter Steinmeier (Deutschland), Franco Frattini (Italien), Ursula Plassnik (Österreich) und Micheline Calmy-Rey (Schweiz), sich dringend für ein Ende der Gewalt und Gerechtigkeit in Tibet einzusetzen!
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"Befreit Mutter Erde!" Indigene Völker im Süden Kolumbiens protestieren seit November 2007 mit Landbesetzungen dagegen, dass die Regierung zahlreiche Absprachen nicht eingehalten hat, die natürlichen Ressourcen des Landes rücksichtslos ausbeutet und den Einsatz der Indigenen für ihre Grundrechte mit unverhältnismäßiger Gewalt beantwortet.
Sie sind überzeugt, dass die Natur auf ihrer Seite steht: Zeitgleich mit den Landbesetzungen machte der Ausbruch eines Vulkans die Folgen des Raubbaus an der Natur deutlich. Da die ihn umgebenden Wälder aus Profitgier eingeschlagen worden waren, konnten sie für seine Lawinen keine Barrieren mehr bilden.
Kolumbien muss die Rechte der indigenen Völker respektieren! Bitte unterstützen Sie unseren an die kolumbianische Botschaft gerichteten Online-Appell.
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Die Ureinwohner vom Volk der Mangyan-Tagabukid leben auf der als "Galapagos der Philippinen" berühmten Insel Sibuyan, die aufgrund ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt Teil eines von der EU geförderten Naturschutzprogramms ist. Doch nun planen internationale Bergbauunternehmen auf der Insel großflächigen Nickelabbau: Das würde den Lebensraum der Ureinwohner für immer zerstören!
Bitte unterstützen Sie mit uns die Proteste der lokalen Bevölkerung gegen die geplanten Bergbauprojekte!
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Seit dem Jahr 2000 stieg die Gewalt an Frauen in Guatemala dramatisch an – insgesamt wurden bis heute mindestens 3.200 Frauen brutal ermordet.
Die Opfer sind in erster Linie indigene Maya-Frauen. 10 Jahre nach der offiziellen Beendigung des Bürgerkrieges sind sie der Gewalt von durch den Krieg brutalisierten Männern schutzlos ausgeliefert, denn der guatemaltekische Staat geht den Morden nicht nach.
Bitte unterstützen sie die Maya-Frauen bzw. unseren Online-Appell an den neu gewählten Präsidenten Álvaro Colom Caballeros!
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 Foto: http://swiss-lupe.blogspot.com
Wer sich Ende September den Protestzügen der burmesischen Mönche gegen die Militär-Junta angeschlossen hatte, riskierte viel: Viele verloren ihr Leben. Tausende wurden verhaftet. Nun droht ihnen jahrelange Haft unter unmenschlichen Bedingungen.
Wir müssen dafür sorgen, dass die schrecklichen Verhältnisse in Burma nicht wieder in Vergessenheit geraten!
In einer neuen GfbV-Kampagne fordern wir international energische Schritte, um den Druck auf Burmas Diktatoren zu erhöhen. Bitte unterstützen Sie unseren Online-Appell an Außenminister Steinmeier: Keine Geschäfte mit Burma! Auch nicht im lukrativen Energiesektor!
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Yezidischen Ortschaften in der gebirgigen Sinjar-Region im Nordwesten des Irak steht ein besonders harter Winter bevor: Bei Terroranschlägen im August 2007 wurden bis zu 400 Einwohner getötet und Hunderte Häuser zerstört. Die Überlebenden brauchen dringend Hilfe beim Wiederaufbau der Dörfer und humanitäre Unterstützung.
Bitte beteiligen Sie sich an unserem diesbezüglichen Online-Appell an Bundesminister Dirk Niebel
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Samuel Okello ist ein 17-jähriger Waise. Er lebt in einem der vielen Flüchtlingslager in Norduganda. Über 90% der Bevölkerung im Land der Acholi, die dort die Mehrheit stellen, wurden im Zuge des 21-jährigen Krieges von ihrem Land vertrieben. Mit den seit Juli 2006 laufenden Friedensgesprächen zwischen der ugandischen Regierung und der
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Die Sorben sind eine der vier in Deutschland offiziell anerkannten Minderheiten und leben in Sachsen (Oberlausitz) und Brandenburg (Niederlausitz). Schon im 6.. Jahrhundert n. Chr. besiedelte das Volk mit slawischer Abstammung das Gebiet zwischen Elbe/Saale und Oder/Queiß. Etwa 60.000 Menschen zählen sich heute zu dieser ethnischen Minderheit. Die Bundesrepublik Deutschland und die damalige DDR sprachen sich im Einigungsvertrag für eine Bestandssicherung der Sorben aus.
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Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge und ihre Kinder! |
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Rettet Kashgar! |
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Februar 2007 |
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Chile: Freiheit für inhaftierte Mapuche-Bürgerrechtler |
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Krieg gegen Kinder in Uganda |
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Peltier befreien |
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Internet-Zensur China |
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Helfen Sie Tibet! |
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Die GfbV in Aktion [1] |
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Die GfbV in Aktion [2] |
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Die GfbV in Aktion [3] |
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Die GfbV auf dem Evangelischen Kirchentag in Köln |
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Degja Lachgar ist vorläufig aus dem Gefängnis in Marokko entlassen wurden. |
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