 GfbV-Asienreferent Ulrich Delius auf der GfbV-Demons-tration beim Besuch des chinesischen Staatspräsi-denten Hu Jiantao im November in Berlin
Kein Staat der Welt verwehrt so vielen Menschen den freien Zugang zum Internet wie die Volksrepublik China. Denn Chinas Machthaber fürchten die Freiheit der Gedanken. Schon nutzen mehr als 104 Millionen Chinesen das weltweite Netz, um sich zu informieren. Doch im Internet finden sie nicht mehr Zugang zu politisch unabhängigen Nachrichten und Medien als in dem staatlich kontrollierten Fernsehen. Vergeblich suchen sie auch bei westlichen Internet-Anbietern wie Google Informationen zum "Dalai Lama", zur "Demokratie", zu "Taiwan", der staatlich verfolgten Meditationsgruppe "Falun Gong" oder Nachrichten demokratischer ausländischer Medien. Denn auch westliche Internet-Anbieter haben sich "freiwillig" zur Medienzensur verpflichtet.
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