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 KAMPAGNEN-LANGFRISTIG 
Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge und ihre Kinder!
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Täglich betreut die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verängstigte Vertriebene, die ihre Heimat verlassen mussten, weil sie als Minderheitenangehörige verfolgt wurden, weil sie in Kriegs- und Genozidgebieten um ihr Leben fürchten mussten. Wir setzen uns dafür ein, dass ihnen in Deutschland Schutz gewährt wird.

Doch jetzt droht bis zu 100.000 langjährig nur geduldeten Flüchtlingen und ihren Kindern, für die Deutschland neue Heimat geworden ist, zum Jahresende 2009 die Abschiebung ins "Nichts". Um dies zu verhindern, hat die GfbV eine Kampagne für ein Bleiberecht dieser Familien gestartet. Denn wir meinen, Deutschland ist ihnen und vor allem ihren hier bei uns aufgewachsenen Kindern verpflichtet.


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Ende Februar 2009 rollten die ersten Bulldozer heran, um die Altstadt Kashgars niederzureißen. Der Jahrhunderte alte Stadtkern der kulturhistorisch bedeutendsten islamischen Stadt Zentralasiens soll nach dem Willen Pekings dem Erdboden gleichgemacht werden.


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Pinochet-Paragraph macht Mapuche zu Terroristen
Chile: Freiheit für inhaftierte Mapuche-Bürgerrechtler!

  Victor Ancalaf Llaupe (38)
Februar 2007

Indianische Führer werden zu "Terroristen" gemacht


"Heute sind alle Mapuche Terroristen, es sei denn wir beweisen das Gegenteil. Das ist die neue Gerechtigkeit", sagt der Bauer Victor Ancalaf Llaupe voll Bitterkeit. Der Mapuche-Indianer wurde am 2. Januar 2004 wegen "terroristischer Tätigkeiten" zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Weil er Berufung einlegte, sind es jetzt "nur" noch fünf Jahre und ein Tag.
Der heute 38 Jahre alte Vater von fünf Kindern hatte 1997 eine
Zensur in China stoppen!
Freiheit im Internet sichern

  GfbV-Asienreferent Ulrich Delius auf der GfbV-Demons-tration beim Besuch des chinesischen Staatspräsi-denten Hu Jiantao im November in Berlin
Kein Staat der Welt verwehrt so vielen Menschen den freien Zugang zum Internet wie die Volksrepublik China. Denn Chinas Machthaber fürchten die Freiheit der Gedanken. Schon nutzen mehr als 104 Millionen Chinesen das weltweite Netz, um sich zu informieren. Doch im Internet finden sie nicht mehr Zugang zu politisch unabhängigen Nachrichten und Medien als in dem staatlich kontrollierten Fernsehen. Vergeblich suchen sie auch bei westlichen Internet-Anbietern wie Google Informationen zum "Dalai Lama", zur "Demokratie", zu "Taiwan", der staatlich verfolgten Meditationsgruppe "Falun Gong" oder Nachrichten demokratischer ausländischer Medien. Denn auch westliche Internet-Anbieter haben sich "freiwillig" zur Medienzensur verpflichtet.
Alter Kultur droht Untergang
Helfen Sie Tibet

  Foto: Erling Söderström
Für die Tibeter stehen die Uhren auf fünf vor zwölf: Ihre Jahrtausende alte buddhistische Kultur droht unterzugehen, da chinesische Siedler ihrem Land immer stärker ihre eigene Prägung geben. Jede Woche lassen sich mehrere tausend von ihnen in Tibet nieder. Angelockt von Versprechungen der chinesischen Regierung, siedeln sich die ungebetenen "Zuzügler" vor allem in den Städten an. Dort beherrschen die 7,5 Millionen Chinesen inzwischen Handel, Dienstleistungen und Verwaltung.
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