Gesellschaft für bedrohte Völker
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 PROMINENTE ÜBER DIE GFBV 
Prominente über die GfbV
Äußerungen prominenter Personen über die Menschenrechtsarbeit der GfbV.

HIER EINE AUSWAHL:


Willy Brandt, ehem. Bundeskanzler:

"Der Menschenrechtsfrage gebührt der Rang einer hohen politischen Aufgabe. Gelegentliche Proteste gegen Unrechtssysteme reichen nicht aus. Es ist beispielsweise von großer Bedeutung, daß Organisationen wie ‘Amnesty International’ oder die ‘Gesellschaft für bedrohte Völker’ Gehör finden; daß sich engagierte Mitbürger für dieses und ähnliche Bemühungen öffentlich einsetzen, ohne Furcht vor Einschüchterung oder Nachteilen – auch bei uns in der Bundesrepublik."


Dalai Lama, Friedensnobelpreis 1989:

"Der Schlüssel zur Schaffung einer besseren und friedlicheren Welt liegt darin, Liebe und Mitgefühl für andere empfinden zu können. Das bedeutet, daß wir uns um unsere Brüder und Schwestern kümmern müssen, die vom Schicksal nicht so begünstigt sind wie wir. In dieser Hinsicht kommt den regierungsunabhängigen Organisationen eine Schlüsselrolle zu. Sie machen nicht nur darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, die Rechte aller Menschen zu respektieren, sondern sie geben allen Opfern von Menschenrechtsverletzungen Hoffnung für eine bessere Zukunft."


Marek Edelman, letzter überlebender Kommandeur des jüdischen Widerstands im Warschauer Ghetto, Lodz:.


"Ich halte die Gesellschaft für bedrohte Völker für sehr wichtig. Am Ende des 20. Jahrhunderts, wo Tausende Menschen durch Nationalismus und Chauvinismus bedroht sind, wo Tod und Hunger Tausende vernichten, drängen Ihre Aktivitäten die Öffentlichkeit, aktiv zu werden und Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Deshalb meine ich, daß jeder die Verpflichtung hat, Ihre Tätigkeit moralisch und auch finanziell zu unterstützen."


Günter Grass, Schriftsteller, Literatur-Nobelpreisträger:.

"Zu Ihrem 60. Geburtstag möchte ich Ihnen, lieber Tilman Zülch, für Ihre mir so beispielhafte, weil ausdauernde Arbeit zugunsten der bedrohten Völker danken."


Prof. Alfred Grosser, Paris:

"Die Gesellschaft für bedrohte Volker versucht aufzurütteln. Besonders durch ihre Zeitschrift ‘pogrom’. Was sie zu sagen hat, ist vielen unbequem. Unter anderem, weil man nicht ungern von Greueln hört, die der politische Feind begangen hat, aber Gruppen ungern hat, die von allen Greueln sprechen. Oder jedenfalls sprechen wollen: es gibt leider allzuviel zu sagen und der Gesellschaft für bedrohte Völker steht noch viel Arbeit bevor. Über Völker, die von draußen bedroht sind. Über Völker, die von ihren Herrschern unbarmherzig verstümmelt werden. Gerade weil es viel zu tun gibt, sollte jeder die Gesellschaft unterstützen. Und zunächst einmal ‘pogrom’ verbreiten."


Roy Gutman, Pulitzerpreisträger, USA:

"Tilman Zuelch, through his devotion to humanitarianism, to the rule of law, to the easing the suffering of victims of genocide and crimes against humanity, has made an immense difference not only for the sufferers, but also for he state of public awareness in Germany, in German-speaking Europe, and far beyond. GfbV is for me the model NGO that is non-governmental organization, for it does the essential things that no government wants to do but all should. It continually raises the vital questions of state-sponsored terror against civilians that no government wants to touch, has consistently campaigned for the essential principles of human rights and humanitarian Law, has informed the public of the basic facts, and devised the most imaginative ways possible of publicizing the issues. In the series of wars over the break-up of Yugoslavia, I think there is no other organization that has done more to promote restoration of the rule of law through a judicial reckoning for the genocide an a restoration of stolen property. GfbV has an outstanding record of publications as well. On e personal note, Tilman Zuelch’s interest in my reporting – he cross-examined me for hours on nearly every story out of Bosnia in late 1992, far longer than my editors or anyone else, before deciding to reprint them – encouraged me in my research but also broadened the audience for it in a way I could never have done. In my humble view, the Western states’ decision to intervene in Kosovo to prevent another genocide would not have been possible without the enormous efforts to prepare public opinion that GfbV and other organizations have undertaken. I thin, or at least hope, that this is a sign that the time has come when humanitarian law in war and human rights in peacetime will not be confined to paper promises, but will begin to be implemented. If that time comes, GfBV and Tilman Zuelch can well claim a good measure of the credit. And if that time has not yet come, then Tilman and colleagues: you still have some work cut out for you.”


Prof. Robert Jungk, Zukunftsforscher, Österreich:

"Wir sollten endlich die Erhaltung bedrohter Völker nicht nur als einen Akt des Mitleids, sondern vor allem als einen Akt der Selbsterhaltung erkennen. Denn all das, was das utilitär-industrialistische Zeitalter uns genommen hat, ist dort wenigstens in Spuren noch erhalten. Wenn wir wieder menschliche Menschen werden wollen, tut uns Entwicklung von Seiten jener Not, die wir in verblendetem Hochmut ‘unterentwickelt’ nennen."


Freya Klier, Regisseurin und Publizistin:

"Dankbar registriere ich seit vielen Jahren, daß die Gesellschaft für bedrohte Völker sich nie vor den Karren einer Ideologie spannen läßt. Damit setzt sie Maßstäbe für eine glaubwürdige Menschenrechtsarbeit."


Lew Kopelew , Schriftsteller und russischer Regimekritiker:

"Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist eine von den hoffnungsträchtigen Keimzellen der neuen globalen Menschheit, denn Verständnis, Toleranz, Solidarität und Hilfsbereitschaft für andere Völker sind unbedingt notwendig, um das Leben auf unserem Planeten zu erhalten."


Rigoberta Menchú, Friedensnobelpreis 1992, Botschafterin der Internationalen Dekade der Indigenen Völker 1994 - 2004, Guatemala:

"In Deutschland brauchen wir Lobbyarbeit. Die Gesellschaft für bedrohte Völker kann Druck auf Regierungen ausüben, die für die Unterdrückung und Verfolgung von Minderheiten und Ureinwohnergemeinschaften verantwortlich sind. Die Öffentlichkeit über Menschenrechtsverletzungen zu informieren ist wichtig und kann zum Überleben bedrohter Völker beitragen."


Yehudi Menuhin, Violinvirtuose, in seiner Dankesrede anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1979:

"Menschenrechtsorganisationen wie die Gesellschaft für bedrohte Völker "sind der starke Arm des Weltgewissens, die ersten Elemente einer weltweit geübten Gerechtigkeit, wozu kein Staat, seiner Definition nach, die Möglichkeit hat."


José Ramos-Horta (Friedensnobelpreis 1996), heute Außenminister von Osttimor:

"Mehr als ein Drittel der Osttimoresen sind an direkten Folgen der indonesischen Besatzung gestorben. Weltweit neigten Staats- und Regierungsvertreter jedoch dazu, wegzuschauen, aus Sorge davor, daß Aufmerksamkeit und gar Hilfe für die Opfer die lukrativen Geschäfte mit der Diktatur von Präsident Suharto behindern könnten. Dennoch wurde unser Volk von engagierten Menschen unterstützt. Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat nie nachgelassen, für unsere Sache aufzustehen und die Suche nach Frieden zu unterstützen."


Simon Wiesenthal, Dokumentationszentrum des Bundes jüdischer Verfolgter des Naziregimes, Österreich:

"Wann immer die Medien über Ungerechtigkeiten gegen Menschen, Bedrohungen von Völkern, Verfolgung Einzelner oder von Gruppen in verschiedenen Kontinenten berichten und ich mir darüber klar bin, daß etwas zu Hilfe für die Betroffenen geschehen muß, denke ich sofort an Ihre Organisation, die Gesellschaft für bedrohte Völker [...]. Sie haben in den vergangenen zwei Dekaden Großartiges geleistet, und alle Ihre Freunde - zu denen ich mich zähle - freuen sich, daß es Sie gibt. Wir sind dankbar für tatkräftiges Eintreten für Unterdrückte, wir schätzen Ihr Engagement, das vor keinem Problem halt macht und die Klarheit Ihrer Worte, die immer die richtigen sind. Ich bitte Sie alle, in dieser Tradition zum Wohle der Unterdrückten und Benachteiligten weiter zu arbeiten!".


Owens Wiwa, Bruder von Ken Saro-Wiwa, Alternativer Nobelpreis 1994, Nigeria:

"Die Arbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker ist für das Volk der Ogoni und für die Organisation für das Überleben der Ogoni (MOSOP) von großer Wichtigkeit. Der Besuch meines ermordeten Bruders Ken Saro-Wiwa im Bundesbüro der GfbV im Jahr 1991 hat unser Bewußtsein für die Unterstützung geschärft, die demokratische Strukturen wie die Vereinten Nationen unserem gewaltlosen Kampf beisteuern können. Die Anstrengungen, die Sie unternommen haben, um das Leben unserer Anführer zu retten, der ununterbrochene Beistand, den Sie den 19 noch inhaftierten Ogoni-Bürgerrechtlern gewähren und die Unterstützung der Ogoni-Flüchtlinge im UNHCR-Flüchtlingslager in Benin können nicht hoch genug gewürdigt werden. Wir sind Ihnen dafür sehr dankbar."


Die vollständige Zusammenstellung von Aussagen Prominenter zu der Menschenrechtsarbeit der GfbV und zum Gründer und Generalsekretärs der GfbV, Tilman Zülch, finden Sie hier als PDf zum Downloaden.
Prominente äußern sich zur Menschenrechtsarbeit der GfbV (PDF)  
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