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Die sudanesische Regierung hat planmäßig und kontinuierlich große Teile der schwarz-afrikanischen Bevölkerung Darfurs von arabischen Reitermilizen vertreiben lassen. Allein bis zum Sommer 2004 wurden 300 von 576 Dörfern ganz und 76 weitgehend zerstört. Heute sollen 44 % der Dörfer in Trümmern liegen. Das Regime Bashir hat Armeeeinheiten eingesetzt, die sich an den Einzeltötungen und Massakern der Milizen beteiligten. Die Milizionäre werden bei ihren Überfällen regelmäßig von Soldaten unterstützt oder bekommen Feuer-Hilfe aus der Luft von Armee-Hubschraubern, berichten Augenzeugen. Der Geheimdienst wird gegen politische Führer und Intellektuelle eingesetzt und erhielt Sonderaufgaben im Rahmen dieser ethnischen Säuberungen.
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