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05. Oktober 2010
Bundesaußenminister Guido Westerwelle soll bei seinen Gesprächen mit seinem sudanesischen Amtskollegen Ali Karti am Mittwoch in Berlin auch auf eine umfassende Friedenslösung für Darfur drängen. Diese dringende Bitte hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den deutschen Außenminister gesandt. "Die Lage der rund drei Millionen Darfur-Flüchtlinge wird immer dramatischer", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. "In ihren Lagern nehmen Hoffnungslosigkeit und Gewalt zu. Der Zugang von Hilfsorganisationen wird zum Teil von den Behörden beschränkt. Der Streit um eine fristgerechte Durchführung des Referendums über die Zukunft des Südsudan darf nicht dazu führen, dass die Friedensbemühungen für Darfur nachlassen."
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24. November 2010
Während die internationale Gemeinschaft in der Demokratischen Republik Kongo zahlreiche konkrete Maßnahmen ergriffen habe, um Vergewaltigungen einzudämmen, warten Frauen im Westen des Sudan und in Burma noch immer auf ein konsequentes Vorgehen gegen die Täter und einen wirksamen Schutz vor diesen Verbrechen.
In Darfur sind die mehr als eine Million in Flüchtlingslagern lebenden Frauen stark gefährdet. Vor allem in der Umgebung des Camps Kassab (Nord-Darfur) wurden im Herbst 2010 immer wieder Frauen gezielt vergewaltigt.
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26. Oktober 2010
Die Verhängung der Todesstrafe gegen einen Darfur-Flüchtling hat bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Entsetzen ausgelöst. "Hussein Hassan Abdel Kareem ist am vergangenen Sonntag in einem Unrechtsverfahren im Sudan zum Tod durch Erhängen verurteilt worden, obwohl zahlreiche Augenzeugen seine Unschuld bekräftigten", berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. "Mit einer derartigen Willkürjustiz wird keine Gerechtigkeit geschaffen, sondern nur weitere Gewalt geschürt." Der Flüchtling aus dem von 100.000 Vertriebenen bewohnten Lager Kalma in Süd-Darfur wird beschuldigt, die Ermordung eines Befürworters von Friedensgesprächen mit der sudanesischen Regierung geplant zu haben. Doch statt glaubwürdige Beweise vorzulegen, wurde das Todesurteil nur aufgrund von Aussagen des für notorische Folter bekannten sudanesischen Geheimdienstes verhängt.
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17. August 2010
"Die internationale Gemeinschaft darf nicht länger tatenlos hinnehmen, dass die sudanesische Regierung mehr als vier Millionen auf Hilfe angewiesene Darfuris zu Geiseln in ihrer Auseinandersetzung mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) macht."
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21. März 2010
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bezeichnet die jüngsten Behauptungen des sudanesischen Präsidenten Omar Hassan al-Bashir zum Völkermord in Darfur als "grob irreführend" und "verharmlosend". In einem morgen im "Spiegel" erscheinenden Interview macht Bashir eine "ausländische Verschwörung" für den Aufstand im Westen des Landes verantwortlich. Seine Regierung sei nur für die Achtung der Gesetze eingetreten. Vorwürfe des Völkermordes oder der Verbrechen gegen die Menschlichkeit seien "haltlos". Er räumte jedoch erstmals öffentlich ein, dass es "schreckliche Verbrechen" gegeben habe.
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22. Februar 2010
Kurz vor dem siebten Jahrestag des Beginns des Völkermords in Darfur (26.02.2003) nährt ein Waffenstillstand zwischen den bedeutendsten Konfliktparteien die Hoffnung auf ein Ende der Gewalt im Westen des Sudan. "Endlich kommt Bewegung in die lange festgefahrenen Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in Darfur", erklärte Ulrich Delius, Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), am Montag in Göttingen. "Bei aller Freude über den Waffenstillstand muss sich die internationale Gemeinschaft nun aber auch gezielt für eine sichere Rückkehr der mehr als drei Millionen Flüchtlinge aus Darfur in ihre zerstörten Dörfer einsetzen. Die während des Genozids begangenen Vertreibungsverbrechen dürfen nicht hingenommen werden."
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08. Februar 2010
Als einen "wichtigen ersten Schritt für mehr Frieden in Darfur" bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Normalisierung der Beziehungen zwischen den bislang verfeindeten Nachbarstaaten Sudan und Tschad. "Doch nur wenn Frankreich und die Europäische Union mehr Druck auf ihren Bündnispartner Tschad ausüben, wird dieser Burgfrieden zu einer dauerhaften Stabilisierung in der Region führen", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. Denn zurzeit hätten beide Staaten nur Interesse an einem kurzfristigen Waffenstillstand.
Der Präsident des Tschad, Idriss Deby, trifft heute in Khartum mit dem sudanesischen Staatsoberhaupt Omar Hassan al Bashir zusammen. Am letzten Samstag hatten beide Staaten ein Militärprotokoll unterzeichnet, in dem sie sich auf gemeinsame Militärpatrouillen entlang der umkämpften Staatsgrenze einigten. Auch sicherten sie zu, nicht mehr, wie in der Vergangenheit, Oppositionelle im jeweiligen Nachbarland zu unterstützen.
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07. Januar 2010
Anlässlich des fünften Jahrestages des Friedensabkommens zwischen Nord- und Südsudan (09.01.) haben Amnesty International und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einem Scheitern des Friedensprozesses im Südsudan gewarnt. Gemeinsam mit Sudanesen trommelten Mitglieder beider Menschenrechtsorganisationen auf alten Ölfässern am Donnerstag in Berlin vor dem Brandenburger Tor, um auf die wachsende Gefahr eines neuen Krieges aufmerksam zu machen. Mit einem großen Berg alter Schuhe erinnerten sie an die zwei Millionen Opfer der Kriege zwischen Nord- und Südsudan in den vergangenen 55 Jahren und mahnten: Europa müsse dringend mehr tun, um ein Scheitern des Friedensprozesses zu verhindern.
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16. Dezember 2009
Als "haltlos" bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch die Vorwürfe eines Sanktionskomitees der Vereinten Nationen gegen eine deutsche Hilfsorganisation, Rebellen in Darfur zu unterstützen. "Die UN-Experten haben in ihrem Bericht an den Weltsicherheitsrat grob Sorgfaltspflichten verletzt und schlecht recherchiert", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. "Mit ihrem unprofessionellen Vorgehen schaden die UN- Spezialisten dem Ansehen der Vereinten Nationen und der wichtigen Arbeit des Sanktionskomitees." Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation das UN-Komitee heute auf, seinen Bericht zu korrigieren, um weiteren Schaden abzuwenden.
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28. Mai 2009
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der internationalen Staatengemeinschaft vorgeworfen, die UN-Blauhelmtruppen in Darfur im Stich zu lassen. "Angesichts unzureichender Ausrüstung und mangelnder logistischer Unterstützung sind die Friedenstruppen im Westen des Sudan mehr mit sich selbst beschäftigt als mit dem Schutz der Zivilbevölkerung, den sie eigentlich garantieren sollen", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius anlässlich des internationalen Tages der UN-Friedenstruppen (29. Mai 2009).
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04. März 2009
Der Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag gegen den sudanesischen Staatspräsidenten Omar Hassan al Bashir ist ein Weckruf für die internationale Gemeinschaft, sich endlich engagierter für Frieden und Menschenrechte in Darfur und im gesamten Sudan einzusetzen. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch. "Auch wenn der Haftbefehl nur unter Schwierigkeiten umzusetzen sein wird, so geht von ihm doch eine Signalwirkung aus", erklärte der GfbV-Sudanexperte Ulrich Delius. So werde der Sudan plötzlich in den Blickpunkt vieler Regierungen und der Öffentlichkeit gerückt. "Die internationale Gemeinschaft muss nun endlich ihr vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen und für einen wirksamen Schutz der Zivilbevölkerung in Darfur sorgen", forderte Delius. Dringend müsse sie aber auch ihre Bemühungen verstärken, einen Zusammenbruch des Friedensprozesses im Südsudan zu verhindern.
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25. Februar 2009
Zum sechsten Jahrestag des Beginns des Völkermords in Darfur hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch während einer Menschenrechtsaktion 804 Darfur-Reporte von Menschenrechts- und Hilfsorganisationen sowie den Vereinten Nationen in Berlin präsentiert.
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17. Februar 2009
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am heutigen Dienstag vor zuviel Optimismus bei der Suche nach einer Friedenslösung im Darfur-Konflikt gewarnt. "Das gestern Nacht in Doha (Qatar) zwischen der "Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit" (JEM) und der sudanesischen Regierung unterzeichnete Protokoll über vertrauensbildende Maßnahmen ist nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einem Frieden in Darfur", erklärte der GfbV-Sudanexperte Ulrich Delius.
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03. Dezember 2008
Wenn die internationale Gemeinschaft die Verantwortlichen des Genozids in Darfur tatsächlich zur Rechenschaft ziehen will, muss der Weltsicherheitsrat die Ausstellung eines Haftbefehls gegen den sudanesischen Staatspräsidenten Omar Hassan al Bashir jetzt zulassen. Diese Forderung erhebt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in ihrem am Mittwoch veröffentlichten neuen Menschenrechtsreport zum Sudan.
Download des Reports 
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11. November 2008
Am 14. Juli beantragte Luis Moreno-Ocampo, der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag, einen Haftbefehl gegen Präsident Al-Bashir wegen Mitverantwortung an Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
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16. September 2008
Deutschland müsse mehr tun, um den Schutz der von Völkermord bedrohten Zivilbevölkerung in Darfur sicherzustellen. Dies hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag zum Auftakt einer zweitägigen Debatte im Bundestag über den Sudan-Einsatz der Bundeswehr gefordert. "Mit zurzeit nur einem deutschen Soldaten in Darfur droht Deutschlands Unterstützung der UNAMID-Friedenstruppe im Westen
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08. August 2008 China tut viel zu wenig, um den Völkermord in Darfur zu beenden und macht stattdessen weiterhin gute Geschäfte mit der mörderischen Regierung des Sudan!
Um die nach Peking blickende Weltöffentlichkeit daran zu erinnern, berichtet US-Schauspielerin Mia Farrow von 8. - 15. August live aus Flüchtlinglagern in Darfur bzw. dem benachbarten Tschad.Dazu hat sie eine eigene Website eingerichtet, auf der es neben Videos und Berichten auch Online-Appelle gibt.
Lesen Sie mehr zur Rolle Chinas in Darfur>
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29. Juli 2008
Ein Jahr nach dem Beschluss des Weltsicherheitsrates, eine gemeinsame Friedenstruppe der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union nach Darfur in den Westen des Sudan zu entsenden, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag eine niederschmetternde Bilanz über den Blauhelmeinsatz gezogen. "Statt die Zivilbevölkerung zu schützen, sind die Friedenstruppen vor allem bemüht, ihr eigenes Überleben zu sichern", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. Unzureichend ausgestattet und mit ungenügendem Mandat seien
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16. Juli 2008
Sehr geehrter Herr Altkanzler,
Außenpolitik ist nicht nur Interessenspolitik. Bei Völkermord und Minderheitenverfolgungen sollten auch Bundeskanzler nicht schweigen. Das gebieten deutsche und andere furchtbare Vergangenheiten.
Sie werden in Peking bei den Olympischen Spielen zu Gast sein. Denken Sie daran, dass bis vor zwei Jahren mehr als zehntausend Chinesen Opfer
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14. Juli 2008
Als historische Entscheidung für ein Ende der Straflosigkeit in Darfur haben die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Genocide Alert am Montag die Ankündigung des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) bezeichnet, einen Haftbefehl gegen den amtierenden sudanesischen Staatspräsidenten Omar Hassan al Bashir und andere führende sudanesische Politiker auszustellen. Al Bashir wird vorgeworfen, für
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 Vor dem Bundeskanzleramt: Die Petitionsübergabe
03. Juli 2008
Die G-8-Staaten sollen bei ihrem kommenden Gipfeltreffen auf Hokkaido in Japan vom 07. bis 09. Juli den Völkermord in Darfur thematisieren und in einer verbindlichen Erklärung eine Intensivierung der Maßnahmen zur Beendigung der Verbrechen im Westsudan beschließen. Diese Forderung erhebt die weltweite Koalition "Globe for Darfur". Am Donnerstag überreichte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) im Namen der Koalition einen entsprechenden Appell an Bundeskanzlerin
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13. Mai 2008
Mit einer neuen Verhaftungswelle von Darfuris haben die sudanesischen Behörden auf den Angriff einer Rebellenbewegung aus Darfur auf die Hauptstadt Khartum reagiert, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag. Mindestens 46 namentlich bekannte Darfuris - unter ihnen vor allem Angehörige des Volkes der Zaghawa - seien alleine aufgrund ihrer ethnischen Abstammung seit dem Angriff am letzten Samstag in der Vorstadt Omdurman festgenommen worden.
Unter den 38 Verhafteten, die am 11. Mai 2008 in Gewahrsam genommen worden seien, befänden sich viele Studenten, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Weitere acht namentlich bekannte Personen
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31. März 2008
Renommierte internationale Juristen - unter ihnen der ehemalige Ankläger im Nürnberger Prozess, Henry King - und Juristen aus Darfur haben den UNO-Sicherheitsrat heute in einem offenen Brief dazu aufgerufen, vom Sudan die Auslieferung der beiden gesuchten mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ahmad Harun and Ali Kushayb zu verlangen. Obwohl sie in insgesamt 92 Punkten wegen Kriegsverbrechen
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 Omar Hassan al-Bashir - Foto: wordpress
23. Januar 2008 Am 18. Januar wurde dem Janjaweed-Führer Musa Hilal, dem schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, ein hoher Beraterposten im Ministerium für Bundesangelegenheiten übergeben.
Die Ernennung Musa Hilals zum Berater in einem wichtigen Ministerium ist skandalös und stellt den Friedenswillen der Regierung in Frage. Besonders für hunderttausende schwer traumatisierte Kriegsopfer, die seit Jahren auf ein Ende der Gewalt warten, ist dies ein inakzeptables Zeichen der Bedrohung und Verhöhnung.
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 Mia Farrow (m.) spricht auf unserer Veranstaltung über den Völkermord in Darfur
29. November 2007
Im Rahmen unserer Kampagne RettetDarfur.de lud die GfbV am 29.11. gemeinsam mit "Dream for Darfur" zu einer Zeremonie und Pressekonferenz in Berlin ein.
Mia Farrow und weitere Unterstützer entzündeten eine symbolische Olympische Fackel am Berliner Holocaust-Mahnmal und riefen die internationale Gemeinschaft - insbesondere China als Gastgeberland der Olympiade 08 - auf, für Sicherheit in Darfur einzutreten.
Mia Farrow und weitere Unterstützer entzünden eine
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26. November 2007
"Dream for Darfur" trägt ein symbolisches Olympisches Feuer rund um die Welt, das an Völkermorde der Vergangenheit erinnert und gleichzeitig an China als Gastgeber von Olympia 08 appelliert, sich verstärkt für ein Ende des Völkermordes in Darfur einzusetzen.
Im Rahmen unserer Kampagne RettetDarfur.de laden wir gemeinsam mit "Dream for Darfur" zu einer Zeremonie und Pressekonferenz ein, bei der auch Mia Farrow, Schauspielerin und UNICEF-Botschafterin sowie Charlotte Knobloch, die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland erwartet werden.
"Dream for Darfur" trägt ein symbolisches Olympisches Feuer rund um die Welt, das an Völkermorde der Vergangenheit erinnert und gleichzeitig an China als Gastgeber von Olympia 08 und wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Partner des Sudan appelliert, sich verstärkt für ein Ende des Völkermordes in Darfur einzusetzen.
Weitere Informationen
Einladung im pdf-Format
RettetDarfur.de
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16. Juli 2007 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag auf die dramatische Lage von mehr als 400.000 Flüchtlingen im Osten des Tschad aufmerksam gemacht. 235.000 Flüchtlinge aus dem benachbarten Darfur und 172.000 Binnenflüchtlinge bräuchten dringend Schutz und mehr humanitäre Hilfe, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Die GfbV appellierte an Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, eine geplante Interims-Schutztruppe der Europäischen Union (EU) nicht zu blockieren. Vor allem
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28. Juni 2007 Zum Ende der EU-Ratspräsidentschaft am 30. Juni 2007 hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritische Bilanz gezogen. "Wir sind enttäuscht über das mangelnde Engagement für die Beendigung des Völkermordes in Darfur und für den Schutz der bedrängten Minderheiten im Irak", erklärte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Donnerstag in Göttingen. Die Menschen in beiden Krisengebiete hätten deutlich mehr Einsatz von Seiten der deutschen EU-Ratspräsidentschaft bitter nötig gehabt. In Darfur wütete ein Völkermord an der schwarzafrikanischen Zivilbevölkerung, der bis zu 400.000 Tote gefordert und 2,5 zwei Millionen Menschen zu Flüchtlingen gemacht habe. Im Irak würden Gebiete ethnisch von Angehörigen religiöser Minderheiten "gesäubert". So irrten tausende von christlichen Assyro-Chaldäern verzweifelt im Irak umher oder fristeten als Flüchtlinge in Syrien und Jordanien ein elendes Dasein.
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13. Juni 2007 Mit einer großformatigen Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wird Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag dazu aufgefordert, ihre letzte Chance als EU-Ratspräsidentin zu nutzen und am kommenden Montag beim EU-Außenministerrat in Luxemburg Sanktionen gegen das sudanesische Regime in Khartum durchzusetzen. Dies kündigte die
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13. Juni 2007 Die von Roger M. Buergel entwickelten Leitprinzipien der documenta 12 "Ist die Moderne unsere Antike - Was ist das bloße Leben - Was tun?" fordern die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zum heftigen Widerspruch heraus: "Die Moderne ist kein abgeschlossenes Kapitel, denn Völkermord und Totalitarismus sind auch im 21. Jahrhundert alltäglich." Mit einer Mahnwache während der zentralen documenta-Pressekonferenz
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29. April 2007 Mit ohrenbetäubendem Kochtopfgeklapper und Weckerrasseln haben die Göttinger Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und die Berliner Darfur-Gruppe am Sonntag in Berlin gegen das von der westlichen Welt weitgehend unbeachtete Massensterben im westsudanesischen Darfur protestiert. "Es ist fünf vor zwölf - wir schlagen Alarm!" hieß es auf
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| Fairplanet und die Gesellschaft für bedrohte Völker starten eine gemeinsame Initiative für Frieden im Sudan und launchen das Portal www.RettetDarfur.de |
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'Völkermord. Bitte nicht stören!'
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13. April 2007 Pressekonferenz, am 27. April 2007, im Hotel Albrechtshof, Albrechtstr. 8, 10117 Berlin um 10:45 Uhr.
Im Vorfeld des dritten Global Day for Darfur am 29. April starten Fairplanet und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihre gemeinsame Initiative RettetDarfur.de. Mit einer breit angelegten Informationskampagne möchten Fairplanet und die GfbV über die Tragweite der seit vier Jahren andauernden Verbrechen im Westen des Sudan informieren und für die Thematik sensibilisieren. Wichtigstes Instrument ist dabei das Onlineangebot www.RettetDarfur.de, das ab sofort einen einfachen Zugang zu Informationen und Petitionen er-möglicht.
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23. März 2007 Zur Halbzeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag eine kritische Bilanz der Afrikapolitik der EU gezogen. "Deutschland hat die Chance bislang nicht genutzt, der EU außenpolitisch die Stimme zu geben, die ihrem Einfluss in Afrika entspricht", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. "Die EU-Afrikapolitik ist ein Desaster und bleibt weit hinter den Erwartungen zurück,
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27. Februar 2007 Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag (IStGH) muss den sudanesischen Geheimdienstchef Salah Abdallah "Gosh" für die Verbrechen in Darfur genauso zur Verantwortung ziehen wie andere
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26. Februar 2007 Mit einer überdimensionalen Sanduhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Kriegsbeginns in Darfur (26.Februar) am Montag daran erinnert, dass die Zeit für die Menschen im Westsudan abläuft. Die Menschenrechtler
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am Brandenburger Tor / Berlin
Montag, 26. Februar 2007, 10 Uhr
Vor vier Jahren, am 26. Februar 2003, begann der Völkermord in Darfur.
Trotz unzähliger Appelle von Politikern und Regierungen in aller Welt,
nicht erneut bei einem Genozid wegzuschauen, bleibt die internationale
Staatengemeinschaft weitgehend tatenlos. Doch für die Menschen in Darfur läuft die Zeit ab, ihre Situation ist schlimmer als je zuvor! Dagegen
wollen wir mit einer überdimensionalen Sanduhr protestieren und
Bundeskanzlerin Merkel als Ratsvoritzende der EU und der G8 Staaten zum Handeln auffordern.
Kommen Sie zur Aktion! Informieren Sie auch andere!
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13. Februar 2007 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union (EU) am Dienstag vorgeworfen, mit Hilflosigkeit auf den anhaltenden Völkermord im Westen des Sudan zu reagieren. "Die ständigen Betroffenheits-Erklärungen Europas werden im Sudan schon lange nicht mehr ernst genommen", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. "Denn die sudanesische Führung weiß nur zu genau, dass diesen leeren Worten
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31. Januar 2007 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch vor einem Zusammenbruch der humanitären Hilfe für drei Millionen Not leidende Menschen in Darfur gewarnt. Die Europäische Union (EU) dürfe nicht länger tatenlos hinnehmen, dass ausländische Helfer mit einer systematischen Kampagne der Einschüchterung terrorisiert und außer Landes getrieben würden. "Europa darf die zahlreichen Hilferufe der in Darfur arbeitenden Helfer nicht länger ignorieren, sondern muss endlich
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15. Dezember 2006 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Freitag davor gewarnt, im Bundestag erneut eine Schein-Debatte über einen möglichen Darfur-Einsatz der Bundeswehr zu beginnen. "Statt über einen weit entfernten und eher symbolischen Darfur-Einsatz einiger weniger deutscher Soldaten zu diskutieren, sollte die Bundesregierung endlich handeln und den
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14. Dezember 2006 Ein Vergewaltigungsopfer aus Darfur appelliert in einer großformatigen Anzeige, die am Donnerstag (14.12.) in der Süddeutschen Zeitung erscheinen wird, an Bundeskanzlerin Merkel, mehr zu tun für den Schutz von Millionen von Gewalt bedrohten Zivilisten im Westen des Sudan. Die Bundeskanzlerin, die am 1. Januar 2007 die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union (EU) übernimmt, müsse sich bei dem morgen in Brüssel beginnenden Gipfeltreffen der EU-Regierungschefs dafür
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08. Dezember 2006 Mit einer phantasievollen Menschenrechtsaktion hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Berlin an die bis zu 400.000 Opfer des Genozides in Darfur erinnert. Gemeinsam mit Angehörigen von Genozidopfern aus Srebrenica in Bosnien, Ruanda, Armenien und dem Südsudan appellierte die GfbV an Bundeskanzlerin Angela Merkel, endlich ernsthafte politische Initiativen zu ergreifen, um den Verbrechen im Westen des Sudan Einhalt zu gebieten. "Bitte machen Sie die
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08. Dezember 2006 Anlässlich des "Internationalen Tages für Darfur" (Global Day for Darfur) richten sich einige politisch prominente Frauen in einem Appell an die deutsche Öffentlichkeit und die internationale Gemeinschaft, um die Aufmerksamkeit auf das Schicksal der Frauen in dem Krisengebiet zu lenken. Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat gemeinsam mit Human Rights Watch die Medien in Deutschland gebeten, in ihrer Darfurberichterstattung folgenden Aufruf zu berücksichtigen.
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06. Dezember 2006 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wird am kommenden Freitag vor der Neuen Wache in Berlin mit 4.000 roten Händen an die bis zu 400.000 Opfer des Völkermordes in Darfur seit 2003 erinnern. Gemeinsam mit überlebenden Genozidopfern aus Bosnien, Ruanda, Armenien und dem Südsudan wird die Menschenrechtsorganisation während der Aktion an Bundeskanzlerin Angela Merkel appellieren, Darfur zu einem Schwerpunktthema der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zu machen. Die GfbV wirft der Bundesregierung vor, sich kaum noch ernsthaft für ein Ende der Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu engagieren.
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05. Dezember 2006 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag die Diskussion um einen Bundeswehreinsatz in Darfur scharf kritisiert. "Mit solchen Scheingefechten um Potemkinsche Dörfer werden weder Menschenleben gerettet noch wird der anhaltende Völkermord im Westen
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17. November 2006 Scharfe Kritik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag an dem neuen Friedensplan für Darfur geübt. Er werde den Schutz der Zivilbevölkerung im Westen des Sudan nicht wirksam garantieren, fürchtet die Menschenrechtsorganisation. "Was sich jetzt anbahnt, ist ein fauler
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06. November 2006 Anlässlich der Europakonferenz der europäischer Sozialdemokraten in Berlin hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag ein stärkeres Engagement für ein Ende des Völkermordes in Darfur gefordert. "Das Motto der Konferenz "Globale Friedensmacht - soziale Wirtschaftskraft" klingt angesichts des weitgehenden Desinteresses an den Leiden der Zivilbevölkerung im Westen des Sudan fast höhnisch", kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius, "denn für die "Friedensmacht Europa" ist Darfur - anders als für die USA - kein Thema, obwohl es zurzeit der weltweit schlimmste Genozid ist."
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03. November 2006 Der US-Regierung droht nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein weiterer Verlust ihrer Glaubwürdigkeit in Menschenrechtsfragen, wenn sie aus innenpolitischen Erwägungen nicht mehr auf einem Einsatz von UN-Friedenstruppen in Darfur besteht. "Völkermord ist kein Kavaliersdelikt und eignet sich nicht für wahltaktische Spielereien", kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. "Jede Aufweichung der bisherigen Position Washingtons wäre nicht nur ein Schlag ins Gesicht der 400.000 Opfer dieses Genozids, sondern auch eine Ermutigung für die sudanesische Führung, ihren Vernichtungsfeldzug fortzusetzen."
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18. September 2006 Anlässlich des "Global Day for Darfur" (16.-18. 2006) und am Tage der Eröffnung der zweiten Sitzungsperiode des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen in Genf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker-International (GfbV) gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von vier Bundestagsparteien an die Bundesregierung appelliert, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, damit die Entsendung einer Friedenstruppe der Vereinten Nationen mit "robustem Mandat" in diese westsudanesische Region zu Stande kommt.
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 Foto: CARE Deutschland
15. September 2006 Inhaltsverzeichnis
1. Vorbemerkung ++ 2. Bilanz des Völkermordes nach der UN Konvention zur Verhütung ++ und Bestrafung des Völkermordes vom 9.12.1948 ++ 3. Stimmen zum Völkermord ++ 4. Genozidkonvention II a) ++ 4.1. Auflistung der Dörfer, in denen Massaker verübt wurden ++ 5. Genozidkonvention II b) ++ 6. Genozidkonvention II c) ++ 7. Opferbilanz in Zahlen ++ 8. Verantwortung der sudanesischen Regierung ++ 8.1. Unterstützung der Janjawid-Milizen und Beteiligung am Völkermord ++ 8.2 Behinderung der humanitären Hilfe ++ 8.2.1 Hilfe für Darfur September 2003- Juli 2004: eine Chronik der Lügen und leeren Versprechungen ++ 8.2.2 Auch der Widerstand behindert humanitäre Hilfe ++ 8.3 Historischer Rückblick: Völkermord im Südsudan und in den Nuba-Bergen ++ 9. Reaktion der internationalen Gemeinschaft ++ 9.1 Straflosigkeit wirksam bekämpfen – Weltsicherheitsrat schaltet Internationalen Strafgerichtshof ein ++ 9..2 Beobachtertruppe der AU schützt nicht wirksam Zivilbevölkerung ++ 10. Hintergründe des Konfliktes ++ 10.1 Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung Darfurs ++ 10.2. Hintergründe des Konfliktes ++ 10.3 Konflikte als Folge von Dürre und Hungersnot ++ 10.4 Militarisierung und Arabisierung Darfurs ++ 10.5 Eskalation des Konfliktes 2003 ++
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28. August 2006 Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat dem Sudan am Montag vorgeworfen, mit willkürlichen Spionage-Prozessen gegen ausländische Journalisten Druck auf die internationale Staatengemeinschaft ausüben
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24. August 2006 Der Weltsicherheitsrat muss die schnelle Stationierung von UN-Friedenstruppen in Darfur notfalls auch gegen den Widerstand der sudanesischen Regierung beschließen, um die Zivilbevölkerung endlich
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10. August 2006 Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Erzwungene Wege" des Zentrums gegen Vertreibungen in Berlin erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit in Deutschland lebenden Vertriebenen aus der westsudanesischen Region Darfur am heutigen Donnerstagvormittag und späteren Nachmittag mit einer Mahnwache vor dem Kronprinzenpalais an den Völkermord an bisher 400.000 muslimischen Schwarzafrikanern.
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11. Juli 2006 Anlässlich der Einweihung des UN-Campus in Bonn durch UN-Generalsekretär Kofi Annan und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag mit einer Menschenrechtsaktion auf den Völkermord in Darfur hingewiesen und eine sofortige Entsendung von UN-Friedenstruppen gefordert.
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07. Juli 2006 Anlässlich der Einweihung des UN-Campus in Bonn durch UN-Generalsekretär Kofi Annan und Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Dienstag (11.07.) mit einer Menschenrechtsaktion auf den Völkermord in Darfur hinweisen und eine sofortige Entsendung von UN-Friedenstruppen fordern.
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14. Mai 2006 "Wenn wir nicht reagieren, werden zwei Millionen Menschen weiter zusammengedrängt in Flüchtlingslagern leben müssen. Sie werden weiter an Hunger und Seuchen leiden und bleiben Vergewaltigungen und Morden schutzlos ausgeliefert
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19. Mai 2006 Bundeskanzlerin Angela Merkel muss bei ihrer am Sonntag beginnenden China-Reise die Führung in Peking drängen, mehr weltpolitische Verantwortung zu übernehmen.
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09. Mai 2006 Angesichts der dramatischen Engpässe bei der Finanzierung der Hungerhilfe in Darfur hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag gefordert, der Sudan müsse einen Teil seiner Einnahmen aus dem Öl-Export in einen Hilfsfonds für die Hungernden in Darfur einzahlen.
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09. März 2006 Anlässlich des Besuches des Präsidenten der Kommission der Afrikanischen Union (AU), Alpha Oumar Konaré, in Berlin am heutigen Donnerstag appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die AU, den Einsatz von UN-Friedenstruppen in Darfur im Westen des Sudan nicht zu blockieren. "Jede weitere Verzögerung einer Stationierung von Blauhelmsoldaten wird mehrere tausend Menschenleben im Monat kosten", warnt der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
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03. Februar 2006 Nach einer erneuten Eskalation der Gewalt in Darfur hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag an den Weltsicherheitsrat appelliert, unverzüglich UN-Blauhelmsoldaten in den West-Sudan zu entsenden.
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02. Februar 2006 Mit einem Protestmarsch zur Botschaft Ägyptens in Berlin werden Sudanesen am heutigen Donnerstag gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige Untersuchung eines Massakers an sudanesischen Flüchtlingen in Kairo fordern.
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30. Januar 2006 Das wahre Ausmaß des Massakers an sudanesischen Flüchtlingen in Kairo vor genau einem Monat wird von der ägyptischen Regierung bis heute verschleiert.
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27. Januar 2006 Angesichts massiver internationaler Proteste hat der Sudan am 23. Januar 2006 seine Kandidatur für den Vorsitz der Afrikanischen Union (AU) zurückgezogen.
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23. Januar 2006 Mit dem Sudan als Vorsitzenden der Afrikanischen Union (AU) verlieren Afrikas Regierungen nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Menschenrechtsfragen vollkommen ihre Glaubwürdigkeit. "Einem notorischen Völkermörder diese Aufgabe zu übertragen,
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30. Dezember 2005 Mehr als 3,5 Mio. Menschen - fast ausschließlich Schwarzafrikaner christlichen und muslimischen Glaubens oder Anhänger eigener Religionen - sind im Sudan in den vergangenen fünf Jahrzehnten Völkermord, Bürgerkrieg, Vertreibung und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen zum Opfer gefallen. Diese Schreckensbilanz zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) anlässlich des 50. Jahrestages der Ausrufung der Unabhängigkeit des Sudan am 1. Januar 1956. Mit Duldung der britischen Sudanadministration hatten schon im Jahr vor der Unabhängigkeitserklärung nordsudanesische
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 Foto: savedarfur.org
September 2006 "Wenn wir nicht reagieren, werden zwei Millionen Menschen weiter zusammengedrängt in Flüchtlingslagern leben müssen. Sie werden weiter an Hunger und Seuchen leiden und bleiben Vergewaltigungen und Morden schutzlos ausgeliefert. Ihr Leben liegt in unserer Hand!
Vor 60 Jahren, nach dem Holocaust, hat die Welt geschworen: NIE WIEDER – NEVER AGAIN! Nach dem Völkermord in Ruanda 1994 hat sie diesen Schwur wiederholt. Jetzt dürfen wir nicht länger darauf warten, dass diese Versprechungen erfüllt werden!"
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