Furchtbare Nachrichten über Morde an assyro-chaldäischen Christen erreichen die GfbV aus dem Irak: Täglich werden Anschläge auf Christen und ihre Kirchen verübt. Unter den zahlreichen Todesopfern sind der syrisch-orthodoxe Priester Paul Alexander (Polos Iskender), dessen enthauptete Leiche am 11. Oktober in Mosul gefunden wurde, und der 55 jährige Geistliche Dr. Joseph Fridon Petros, der am gleichen Tag in Bagdad von Islamisten angegriffen und umgebracht wurde. Am 21. Oktober wurde ein 14-jähriger christlicher Junge in Bakuba in der Provinz Diala von Maskierten als "Ungläubiger" beschimpft und enthauptet.
Schon über 30 Kirchen wurden ganz oder teilweise durch Bombenanschläge zerstört. Frauen werden vergewaltigt oder entführt, wenn sie sich nicht verschleiern. Hunderttausende sind schon aus ihrer Heimat geflohen. Diejenigen, die noch im Irak leben, trauen sich aus Angst davor, Opfer eines Verbrechens zu werden, kaum mehr aus ihren Häusern.
Der Westen, auch die Bundesrepublik Deutschland, zögert, den Vertriebenen dauerhaft Schutz zu bieten. Im Gegenteil – die rund 20.000 Christen aus dem Irak, die schon jetzt in Deutschland leben, befürchten in den Irak abgeschoben zu werden.
Bitte appellieren Sie an die deutsche Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, sich dafür einzusetzen, dass die deutsche Innenministerkonferenz den bereits in Deutschland lebenden 20.000 Christen aus dem Irak eine Aufenthaltserlaubnis erteilt, so dass eine schnelle Einbürgerung erfolgen kann.
Sie können auch unsere Unterschirftenliste ausdrucken und an unser Bundesbüro per Post senden. Adresse: Gesellschaft für bedrohte Völker, Postfach 2024, 37010 Göttingen.
Wir sammeln die Unterschriftenlisten und werden Sie Bundeskanzlerin Merkel überreichen. Zur ausdruckbaren Unterschriftenliste
|>
zur online-Unterschriftenliste