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 UNTERSCHRIFTENLISTEN 
Stoppt den Megastaudamm von Belo Monte im Amazonasregenwald!

Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat Anfang Februar 2010 die vorläufige Genehmigung für den Bau des Belo Monte-Staudamms am Rio Xingú erteilt. Damit können die Planungen intensiviert und die ersten Phasen des Baus eingeleitet werden.

Von "Belo Monte-Staudamm" verhindern! – Indigene Völker und Regenwald schützen!


Wenn das Projekt Wirklichkeit wird, werden mehrere indigene Völker hungern, denn sie sind als Fischer vom intakten Verlauf des Rio Xingú abhängig. In der Planungsphase wurden die Selbstbestimmungs- und Mitspracherechte der indigenen Völker am Fluss verletzt. Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist mangelhaft. Die Erdarbeiten für das Projekt hätten Auswirkungen wie zuletzt beim Bau des Panamakanals. Darüber hinaus sind die möglichen Auswirkungen sowohl auf Mensch und Tier, als auch auf das regionale Ökosystem des Amazonasregenwaldes bei weitem nicht ausreichend erforscht.

Fest steht, dass der Belo Monte-Staudamm ca. 500 km² Regenwald und landwirtschaftliche Nutzflächen überfluten und damit die Lebensgrundlage vieler traditioneller und indigener Gemeinschaften zerstören würde. Was mit den 20.000 betroffenen Menschen passieren soll, die umgesiedelt werden müssten, ist hingegen nicht geklärt. Obwohl, oder gerade weil sie sich deutlich gegen das Projekt aussprechen, werden sie nicht in die Planungen miteinbezogen. Ihre Zukunft ist ungewiss.

Darüber hinaus würde ein einzigartiges Ökosystem zerstört, obwohl es praktikablere und weniger zerstörerische Alternativen gibt, wie Solar- und Windenergie. Durch Verbesserung der Energieeffizienz könnte Brasilien bis 2020 seinen Energiebedarf um 40 Prozent senken.

Brasilien braucht Belo Monte also nicht, um seine Energiesituation der Zukunft zu sichern.


Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift bei unserem Protest an Brasiliens Präsidenten da Silva. Sie können das unten angefügte Formular ausfüllen oder auch unsere Unterschriftenliste ausdrucken und an unser Bundesbüro per Post senden. Adresse: Gesellschaft für bedrohte Völker, Postfach 2024, 37010 Göttingen.

Da die Ausschreibungen für den Bau des Staudamms im April beginnen, bitten wir Sie, ihre Unterschrift bis Ende Mai an uns zu senden. Die Unterschriftenliste wird dann zusammen mit einem Protestbrief vor Baubeginn an verschiedene zuständige Behörden in Brasilien geschickt.

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Rettet Darfur, 7 Jahre Völkermord sind genug



An Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin!

Darfur stirbt! Schon mehr als 400.000 Menschen haben im Westen des Sudan ihr Leben verloren; 2,7 Millionen wurden vertrieben; 4,2 Millionen sind auf Hilfsorganisationen angewiesen. Die seit Anfang 2008 stationierte Friedenstruppe UNAMID hat weder das Mandat noch die Ausstattung, um die bedrohte Zivilbevölkerung wirksam zu schützen.

Bitte setzen Sie sich für ein Ende des Genozids ein:

Engagieren Sie sich für verschärfte Sanktionen gegen den Sudan, für eine Verstärkung der UNAMID-Friedenstruppe, für einen Waffenstillstand und für Friedensverhandlungen. Die für den Völkermord Verantwortlichen müssen dafür zur Rechenschaft gezogen werden!
FLUCHT AUS DER HÖLLE IRAK: Die assyro-chaldäischen Christen brauchen unsere Hilfe!
Furchtbare Nachrichten über Morde an assyro-chaldäischen Christen erreichen die GfbV aus dem Irak: Täglich werden Anschläge auf Christen und ihre Kirchen verübt. Unter den zahlreichen Todesopfern sind der syrisch-orthodoxe Priester Paul Alexander (Polos Iskender), dessen enthauptete Leiche am 11. Oktober in Mosul gefunden wurde, und der 55 jährige Geistliche Dr. Joseph Fridon Petros, der am gleichen Tag in Bagdad von Islamisten angegriffen und umgebracht wurde. Am 21. Oktober wurde ein 14-jähriger christlicher Junge in Bakuba in der Provinz Diala von Maskierten als "Ungläubiger" beschimpft und enthauptet.

Schon über 30 Kirchen wurden ganz oder teilweise durch Bombenanschläge zerstört. Frauen werden vergewaltigt oder entführt, wenn sie sich nicht verschleiern. Hunderttausende sind schon aus ihrer Heimat geflohen. Diejenigen, die noch im Irak leben, trauen sich aus Angst davor, Opfer eines Verbrechens zu werden, kaum mehr aus ihren Häusern.
Der Westen, auch die Bundesrepublik Deutschland, zögert, den Vertriebenen dauerhaft Schutz zu bieten. Im Gegenteil – die rund 20.000 Christen aus dem Irak, die schon jetzt in Deutschland leben, befürchten in den Irak abgeschoben zu werden.

Bitte appellieren Sie an die deutsche Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, sich dafür einzusetzen, dass die deutsche Innenministerkonferenz den bereits in Deutschland lebenden 20.000 Christen aus dem Irak eine Aufenthaltserlaubnis erteilt, so dass eine schnelle Einbürgerung erfolgen kann.

Sie können auch unsere Unterschirftenliste ausdrucken und an unser Bundesbüro per Post senden. Adresse: Gesellschaft für bedrohte Völker, Postfach 2024, 37010 Göttingen.

Wir sammeln die Unterschriftenlisten und werden Sie Bundeskanzlerin Merkel überreichen. Zur ausdruckbaren Unterschriftenliste |>

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