Die indigene Gemeinschaft der Asháninka im brasilianischen Bundesstaat Acre ist durch die Machenschaften illegaler Holzfäller und Drogenschmuggler aus dem nahegelegenen Peru gefährdet. Immer wieder dringen Holzfäller in das Gebiet der Indigenen vor, fällen rücksichtslos wertvolle Bäume wie Mahagoni oder Zedern und stören so den Regenwald empfindlich. Wer sich ihnen entgegenstellt, wird bedroht. Eine neue Gefahr für die rund 1.000 Asháninka, deren Vorfahren Ende des 19. Jahrhunderts aus Peru vertrieben wurden, stellen seismische Voruntersuchungen für die Erdölförderung auf ihrem Gebiet dar.

Mit dem Ausbildungszentrum „Yorenka Ãtame“ setzen die Indigenen jedoch ein Zeichen für ein friedliches Leben in einem intakten Regenwald. In dem Projekt werden indigene und nicht-indigene Jugendliche in Waldwirtschaft, Schildkröten-, Bienen- und Fischzucht unterrichtet und lernen ebenso, Computer und Internet zu nutzen. Gemüse- und Obstanbau sowie eine eigene Baumschule sind für das Zentrum ebenfalls selbstverständlich. Den Urwald schonend zu nutzen, ohne ihm zu schaden oder ihn gar zu zerstören, ist oberstes Gebot. Hauptziel des Projektes ist es, das Bewusstsein über die Bedeutung des Regenwaldes zu stärken und den Zusammenhalt der Jugendlichen völkerverbindend zu fördern. Der Förderverein für bedrohte Völker unterstützt das integrative und nachhaltige Projekt „Yorenka Ãtame“ seit seiner Gründung 2007.

Klicken Sie sich durch unsere Präsentation und erfahren Sie mehr über das nachhaltige Projekt „Yorenka Ãtame“.

Die Asháninka sind unablässig auf der Suche nach neuen Partnern, die ihnen helfen, die Projekte weiterführen zu können, denn noch ist Yorenka Ãtame weitgehend auf Spenden angewiesen. Zwar verkaufen die Asháninka Salat, Gurken, Obst oder Hühner, doch die Verkaufserlöse reichen nicht, um alle Kosten zu decken. Der junge Asháninka-Anführer Benki Piyãko leitet das nachhaltige Ausbildungszentrum. Für sein Engagement bekam er im Dezember 2013 den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar verliehen.

Unterstützen Sie das Ausbildungszentrum „Yorenka Ãtame“. Ihre Spende kommt zu 100% beim Projekt an.

Empfänger: Förderverein für bedrohte Völker

IBAN: DE 89 2001 0020 0007 4002 01

BIC: PBNKDEFF

Postbank Hamburg

Betreff: Projektnummer 38 Asháninka

 

Ihre Spende ist von der Steuer absetzbar. Wir werden Ihnen Anfang nächsten Jahres eine Spendenbescheinigung zusenden. Vielen Dank!


Kontaktadresse:

Eliane Fernandes Ferreira

Geiststr. 7

37073 Göttingen

indigene@gfbv.de


Header Foto: © Eliane Fernandes Ferreira