Foto: Ekaterina Gaponenko via Wikimedia Commons

Immer häufiger erreichen Hilferufe aus dem hohen Norden Russlands unsere ehrenamtliche Expertin Tjan Zaotschnaja in Süddeutschland. Wie sollen diese kleinen Gemeinschaften überleben, wenn ihnen das riesige Russland unerfüllbare Vorschriften macht und mächtige Unternehmen ihr Land zerstören, weil sie durch den Klimawandel jetzt dort leichter an begehrte Rohstoffe kommen? Eines dieser Unternehmen ist Rosneft. Der Konzern will in Sibirien in den kommenden vier Jahren 3,6 Milliarden Euro in Rohstoffsuche investieren und zerstört damit die Lebensgrundlage indigener Gemeinschaften. Und Aufsichtsratschef des Öl-Konzerns ist ausgerechnet der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder!

Protestieren Sie mit uns gegen diesen Ausverkauf Sibiriens, der Heimat vieler kleiner indigener Völker. Unterschreiben Sie unsere Petition an Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Menschenrechte der arktischen Völker achten!

 

Sehr geehrter Herr Schröder,

das Mineralölunternehmen Rosneft bekennt sich zu den Prinzipien für verantwortliche Unternehmensführung des „Global Compact“ der Vereinten Nationen. Dazu zählt auch der Schutz der Menschenrechte und der Umwelt. Sibiriens indigene Völker klagen darüber, dass Rosneft ihre Rechte nicht beachtet und mit seinen Aktivitäten in der Arktis ihre Lebensgrundlagen zerstört. Als Aufsichtsratsvorsitzenden des Unternehmens möchte ich Sie bitten, dafür Sorge zu tragen, dass die grundlegenden Rechte indigener Völker und der Schutz der Umwelt in der Arktis beachtet werden.

Mit freundlichen Grüßen

 

Wenn Sie sich an dieser Unterschriftenaktion beteiligen möchten, dann tragen Sie bitte in das untenstehende Formular Ihre Daten ein.

Sie bekommen dann eine E-Mail zur Bestätigung zugesandt. Ihre Daten werden ausschließlich für diese Kampagne der Gesellschaft für bedrohte Völker gespeichert.

Die Petition ist Teil unserer Kampagne "Kleine indigene Völker Sibiriens in Gefahr". Erfahren Sie hier mehr dazu: Kleine indigene Völker Sibiriens in Gefahr

Helfen Sie unseren Petitionen zum Erfolg


Diese Petition wurde im Februar 2018 lanciert.