Im Irak und in Syrien leiden zigtausende Yeziden, Christen und Kurden unter der Terrorgruppe "Islamischer Staat".

Fordern Sie Außenminister Gabriel auf, sich für den Schutz der Minderheiten einzusetzen!

Yeziden, Christen und Kurden im Irak und Syrien brauchen Schutz!

Sehr geehrter Herr Außenminister,

wieder laufen Yeziden, Christen und Kurden im Irak und Syrien um ihr Leben. Mit äußerster Brutalität geht die extremistische Terrorgruppe IS gegen die ethnischen und religiösen Minderheiten vor. Rund 1,8 Millionen Flüchtlinge aus Syrien, Sinjar, aus der Ninive-Ebene und anderen Teilen des Irak fanden in Irakisch-Kurdistan Zuflucht.

So viele Menschen gut zu versorgen erfordert große Anstrengungen. Deutschland und andere wohlhabende Länder in Europa sollten noch vielmehr dazu beitragen, den Flüchtlingen in Irakisch-Kurdistan zu helfen!

Sollte es gelingen, die IS-Extremisten aus der Ninive-Ebene, nördlich und östlich von Mossul, wieder zu vertreiben, bitte ich Sie, die Regierung in Bagdad und die Regionalregierung von Irakisch-Kurdistan dazu zu drängen, den dort ursprünglich ansässigen Christen, Yeziden, Shabak und anderen Minderheiten endlich regionale Selbstverwaltung zu gewähren. Auch für das bis August 2014 mehrheitlich Yezidisches Sinjar muss eine Selbstverwaltung durchgesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

 

Wenn Sie sich an dieser Unterschriftenaktion beteiligen möchten, dann tragen Sie bitte in das untenstehende Formular Ihre Daten ein.

Sie bekommen dann eine E-Mail zur Bestätigung zugesandt. Ihre Daten werden ausschließlich für diese Kampagne der Gesellschaft für bedrohte Völker gespeichert.

„Wir waren doch Nachbarn – warum tut ihr uns das an?“ Verstört und traumatisiert ringt die junge Christin während des Interviews um Fassung. Sie wurde von der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) Anfang Juli aus der irakischen Stadt Mossul vertrieben. Nicht mal einen Monat später mussten zigtausend Yeziden um ihr Leben laufen. Bei 40 Grad im Schatten und nur mit dem, was sie am Leb trugen, strandeten viele Familien im felsigen Sinjar-Gebirge. Sie saßen in der Falle, denn in der Ebene warteten die Extremisten. Erschöpfte und verängstigte Kinder, Alte, Frauen und Männer litten Hunger und Durst in sengender Hitze.

Heute, zweieinhalb Monate nach der Flucht der Christen aus Mossul, begehen die Extremisten grausame Verbrechen in Nordsyrien. In Panik flohen innerhalb von nur drei Tagen 130.000 Kurden in die Türkei. Auch Berichte, dass IS-Kämpfer yezidische oder christliche Frauen und Mädchen zu Hunderten verschleppten, als Sklavinnen verkaufen, vergewaltigen oder mit einem der ihren „verheiraten“, sind wahr.
Außenminister Gabriel muss sich für den Schutz der Minderheiten einsetzen!


All diese Beispiele zeigen, dass die Minderheiten im Irak und in Syrien dringend Schutz benötigen. Millionen Menschen sind auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in Syrien und der IS-Terrormiliz. Beteiligen Sie sich deshalb an unserer bundesweiten Kampagne. Appellieren Sie gemeinsam mit uns an Sigmar Gabriel, alles für den Schutz der Yeziden, Christen und Kurden zu unternehmen. Sie können unser Info- und Aktionsblatt „Lasst uns nicht allein!“: Yeziden, Christen und Kurden im Irak und Syrien brauchen Schutz!" auch selbstständig im Bekannten- oder Freundeskreis verteilen! Dafür senden wir Ihnen gerne kostenlos beliebig viele Exemplare zu. Einfach telefonisch oder per E-Mail bestellen bei unserem Mitarbeiter Christian Rach, Tel. 0551 499 06-26 oder c.rach@gfbv.de.


Foto: Viele Flüchtlingskinder sind völlig verängstigt und traumatisiert (UNHCR/S. Baldwin)

Helfen Sie unseren Petitionen zum Erfolg


Diese Petition wurde im Mai 2015 lanciert.