Erfolgreiche Petition: Angela Merkel thematisiert Proteste und Menschenrechte in China während der 3. deutsch-chinesischen Regierungskonsultation

Oktober 2014

„Wir müssen der Regierung hier klar machen, was wir brauchen: Keine Wahlfarce, sondern ein echtes demokratisches Votum!“ Die Forderung der Demonstranten in Hongkong ist klar formuliert. Doch die Behörden in Hongkong und China antworten auf den Wunsch nach Demokratie mit Wasserwerfern, Tränengas und massiver Zensur im Internet.

Und während die Welt auf Hongkong blickt und die Menschen vor Ort die von China betriebene Gleichschaltung ihres Systems nicht kritiklos hinnehmen wollen, traf sich Bundeskanzlerin Merkel am 10. Oktober 2014 zum Gipfeltreffen mit Chinas Ministerpräsidenten Li Keqiang. Wir haben deshalb gemeinsam mit rund 1.500 Unterstützerinnen und Unterstützer an Frau Merkel und ihr Kabinett appelliert, sich bei den 3. Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen für die Demonstranten in Hongkong und für Menschenrechte in China einzusetzen! Demokratie wird in China ignoriert, Menschenrechtler massiv verfolgt und Minderheiten gezielt diskriminiert.

Unser Druck war groß genug. Angela Merkel hat sich während des deutsch-chinesischen Gipfeltreffens kritisch geäußert: Sowohl die Proteste in Hongkong als auch die Situation von Menschenrechtlern und Journalisten in China wurden gegenüber Chinas Ministerpräsidenten Li Keqiang angesprochen. Das ist ein großer Erfolg und wäre ohne die vielen Unterschriften, die wir in kurzer Zeit gesammelt haben, nicht möglich gewesen! Wir danken allen für die Unterstützung. Unsere Menschenrechtsarbeit wäre ohne die vielen aktiven Unterstützerinnen und Unterstützer nicht machbar! Nochmals ein großes Danke schön von uns!

Während des Spitzentreffens waren wir mit einer phantasievollen Menschenrechtsaktion vor dem Bundeskanzleramt, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Unsere Aktion in Bildern