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Darfur/Westsudan

- Afrika -

Als im Jahr 2003 in Darfur im Westen des Sudan Kämpfe ausbrachen, war die Gesellschaft für bedrohte Völker die erste Menschenrechtsorganisation in Europa, die vor den Folgen einer Eskalation der Gewalt warnte. Es sollte einer der schlimmsten Genozide des 21. Jahrhunderts werden. Die Vereinten Nationen hörten vor mehr als zehn Jahren auf, die Opfer zu zählen. Doch täglich kommen Menschen in Darfur gewaltsam zu Tode. Die GfbV dokumentierte den Genozid in Reporten, mobilisierte mit zahllosen Menschenrechtsaktionen gegen den Völkermord. Auch engagierte sie sich dafür, dass Sudans Präsident Bashir inzwischen per Haftbefehl wegen den Genozids gesucht wird.


Titelfoto: © Dietmar Temps

50 Jahre Gesellschaft für bedrohte Völker

Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat Grund zu feiern: Die Menschenrechtsorganisation besteht seit 50 Jahren. Seit einem halben Jahrhundert kämpfen wir für die Rechte ethnischer und religiöser Minderheiten sowie indigener Gemeinschaften auf der ganzen Welt – mit Erfolg. Die Betroffenen sind dabei unsere engen Verbündeten. In dieser Jubiläumsausgabe stellen wir Themen und Vorgehen unserer Arbeit beispielhaft vor.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Ausgabe 02/2018 >


Foto: ©Aimee Brown/Oxfam

Konflikte in Afrika: Ein Kontinent kommt nicht zur Ruhe

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) hat 414 Konflikte für das Jahr 2013 gezählt. 45 Konflikte gelten als "hochgewaltsam", darunter 20 als "Kriege". Mehr als die Hälfte davon werden in Afrika ausgetragen. Längst sind die Konflikte in Afrika bei uns in Europa angekommen. Menschen begeben sich auf eine beschwerliche Reise über das Meer, um Kriegen und Diktaturen zu entfliehen. Die internationale Gemeinschaft setzt sich selten mit den Hintergründen ihrer Flucht auseinander; sie schweigt und scheint nahezu handlungsunfähig angesichts der immer weiter eskalierenden Konflikte zu sein.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Ausgabe 05/2014 >


Weitere Informationen zu Darfur/Westsudan


Header Foto: © European Commission DG ECHO via Flickr