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Russland

- Europa -

Seit 1969 setzt sich die Gesellschaft für bedrohte Völker für die Menschenrechte der Minderheiten in Europa und weltweit ein.


Foto: choja/iStock

Europas muslimische Völker: Das unbekannte Gesicht unseres Kontinents

Im Dezember 2014 und Anfang 2015 gingen in Deutschland Tausende Menschen auf die Straße, um gegen eine drohende Islamisierung des "Abendlandes" zu demonstrieren. Was jedoch häufig vergessen wird: Europa hat bereits eine lange muslimische Geschichte. So war die Iberische Halbinsel unter muslimischer Herrschaft vom 8. Jahrhundert an ein Hort des Wissens und des Fortschritts, von dem auch der Rest Europas profitiert hat.  Die muslimisch-europäische Geschichte endet aber keineswegs Anfang des 17. Jahrhunderts mit der Vertreibung der Muslime von der Iberischen Halbinsel. In Nord-, Ost- und Südosteuropa existieren bis heute muslimische Gemeinden, von denen einige bis zu 700 Jahre alt sind. Millionen muslimische Europäer leben zwischen Kroatien und der Wolga, Finnland und Zypern. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen, haben unterschiedliche Kulturen und eine jeweils einzigartige Geschichte.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Ausgabe 01/2015 >


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Stalins Kollektivdeportationen: Die Wunden Schmerzen noch immer

Vor 70 Jahren Jahren ließ Josef Stalin ganze Völker deportieren. von den Koreanern im Fernen Osten über die Völker des Nordkaukasus, die Krimtataren und Russlanddeutschen bis zu den Kalmücken. Die Verbannung ganzer Völker hat jedoch keinen Platz im kollektiven Gedächtnis Russlands, wie die gegenwärtige Erinnerungskultur an diese Verbrechen zeigt. Doch genau diese Deportationen wirken bis heute fort. Viele Konflikte, die nach dem Zisammenbruch der UdSSr 1991 offen ausbrachen, sind das Ergebnis der brutalen Nationalitätenpolitik Stalins.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Ausgabe 02/2014 >


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