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Juden

- Nahost -

Seit 1969 setzt sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weltweit für Juden ein. In vielen Ländern werden religiöse Minderheiten marginalisiert und stigmatisiert. Daher setzen wir uns für jegliche unterdrückten Religionsgemeinschaften ein und machen auf Menschenrechtsverletzungen in verschiedenen Ländern und Regionen aufmerksam.  Im Nahen Osten kommt es immer wieder zu Diskriminierung jüdischer Minderheiten. So machten wir im Jahre 2011 die Lage der Juden in Syrien deutlich, die von der Religionsfreiheit ausgeschlossen und offen diskriminiert wurden. Ihnen wurden grundlegende Rechte verwehrt. Auch im Iran beobachten wir die Diskriminierung der iranischen Republik gegenüber der 20.000 bis 30.000 Juden, die im Iran leben. In dem Memorandum „Minderheiten im Iran“ aus dem Jahr 2013 behandelten wir dieses Thema ausführlicher.


Lesen Sie mehr zu den Juden in unserer Zeitschrift:

Foto: Stefano Ravalli via Flickr

Minderheiten verschaffen sich Gehör: Aktiv, kreativ und provokativ

Protestmärsche, Petitionen oder andere provokante Aktionen: Viele Angehörige von Minderheiten lassen sich so einiges einfallen, um sich Gehör zu verschaffen. Radio machen im syrischen Bürgerkrieg, friedensstiftende Wandmalereien in Kolumbien oder Filmfestivals, auf denen indigene Regisseure ihre Geschichten erzählen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. In eigener Sache: Wir haben etwas zu feiern! Mittlerweile sind 300 Ausgaben von bedrohte Völker - pogrom erschienen. Zeit, einen Blick zurück zu werfen. 

Lesen Sie mehr dazu in unserer Ausgabe 03/2017 >


Foto: RnDMS via iStock

Minderheiten im Heiligen Land

In vielen Teilen der Welt ist es noch immer ein Nachteil, eine Frau zu sein. Mitspracherechte werden ihnen Die öffentliche Wahrnehmung von Israel könnte unterschiedlicher kaum sein: Heiliges Land für die drei monotheistischen Weltregionen, Dauerkonflikt zwischen Juden und Palästinensern, einzige Demokratie im Nahen Osten oder Besatzerstaat. Bei alledem wird jedoch häufig vergessen, dass es neben Juden und Palästinensern noch mehr als ein Dutzend ethnische und religiöse Minderheiten gibt. Für manche ist Israel seit vielen Jahrhunderten eine Heimat, andere sind in den vergangenen Jahrzehnten eingewandert. Einige sind gut integriert, anderen droht die Assimilierung. Die aktuelle Ausgabe von Pogrom lenkt den Blick auf diese vergesse Seite des Heiligen Landes. Ethnische und religiöse Vielfalt ist ein wichtiges Merkmal für eine offene, tolerante Gesellschaft. In Israel konnte sich diese Vielfalt bislang behaupten. Bleibt zu hoffen, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Ausgabe 04/2016 >


Weitere Informationen zu den Juden


Header Foto: Edgardo W. Olivera via Flickr