die neue "bedrohte Völker - pogrom" ist da!

Lernen, sprechen, handeln: eine Frage der Balance

selbst wenn Kinder von Minderheiten, unterdrückten Nationalitäten oder indigenen Völkern eine Schule besuchen können, findet sich in den Lehrplänen meist kaum oder gar kein Platz für ihre Sprachen. Lesen und schreiben zu lernen in der Sprache der Mehrheitsgesellschaft, erscheint Regierungen oft wichtiger. Ohne Frage sind diese Fähigkeiten und Kenntnisse für Minderheiten existentiell. Sie befähigen sie, selbstständig für ihre Rechte einzutreten. Doch kommt der Unterricht in der eigenen Sprache zu kurz, droht diese zu verschwinden – und mit ihr das Wissen um die eigene Kultur.

In der neuen Ausgabe unserer Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“ mit dem Titel „Bildung für alle: Wege und Hindernisse“ widmen wir uns unter anderem diesem Balanceakt des in der Schule zu vermittelnden Wissens. Die Sorben in Deutschland stellen aktuell zum Beispiel mit Erschrecken fest, dass ihre Kinder nach einigen Schuljahren weniger Sorbisch sprechen als vor Schuleintritt. In Japan dagegen machen zwei Schulprojekte Hoffnung, die fast ausgestorbene Sprache der indigenen Ainu neu zu beleben.

Bei dem Streben um diese Balance, um ihr Recht auf die eigene Sprache und um Selbstbestimmung wollen wir Minderheiten, unterdrückte Nationalitäten und indigene Völker unterstützen – auch mit dieser Ausgabe unserer Zeitschrift.
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Vielen Dank für Ihr Interesse!

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Johanna Fischotter 
Redakteurin „bedrohte Völker - pogrom“

 



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