die neue "bedrohte Völker - pogrom" ist erschienen!

Foto: © Martin Harvey/ Alamy Stock Foto

Globale Handelswege: Minderheiten unter Druck!
 

unsere Welt ist durch den globalen Handel klein geworden – alles ist mit allem verbunden. Menschen und Waren strömen in einem dichten Netz um den Erdball. Doch Minderheiten und indigene Völker gehören selten zu den Profiteuren ehrgeiziger Projekte wie Chinas Neuer Seidenstraße, einer neuen Pipeline zwischen Russland und Deutschland oder dem Sojaanbau und -transport in Brasilien. Im Gegenteil: Sie sind oft schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.

Durch Chinas Megaprojekt der Neuen Seidenstraße hat das Thema „Handelswege“ an Aktualität gewonnen. Die Volksrepublik schafft über Wasser und zu Land neue Routen, um Waren schneller und preiswerter von A nach B zu schaffen – denn Zeit ist Geld. Insgesamt sind mehr als 100 Länder an dem Projekt beteiligt. China investiert, verspricht Profite und lockt gerade ärmere Länder in die Schuldenfalle. Die Auswirkungen davon bekommen aktuell bereits die Kasachen zu spüren.

Auch in Russland stehen wirtschaftliche Interessen über Menschenrechten. Die indigenen Völker in Sibirien zahlen seit Jahren mit ihrem Leben, dem Untergang ihrer Kulturen und der Zerstörung ihrer Heimat für Rohstoffe wie Erdgas oder Kohle. Pavel Suljandziga vom indigenen Volk der Udege berichtet in unserer neuen Ausgabe von geradezu alltäglichen Menschenrechtsverletzungen an seinen Freundinnen und Freunden verschiedener indigener Völker.

So heißt es für uns: ganz genau hinzusehen, bei den kleinen und großen Deals der deutschen Außen- und Wirtschaftspolitik. Die Verantwortung, wo Ware herkommt oder hingeht, wie sie abgebaut oder produziert wird und welchen Weg sie nimmt, liegt längst nicht mehr nur bei den Erzeugerinnen und Erzeugern, sondern ebenso bei den Empfängerinnen und Empfängern von Ware.

Online können Sie in ausgewählte Artikel dieser Ausgabe „hineinschnuppern“. Auch ein kostenfreies Probeexemplar schicken wir Ihnen gerne zu. Sie sind überzeugt? Ein Abo unserer Zeitschrift schließen Sie mit wenigen Klicks über unsere Website ab.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!

Herzliche Grüße

Ihre Johanna Fischotter

Redakteurin „bedrohte Völker - pogrom“


Jetzt neu: Packende Geschichten verschenken!

Sie mögen Geschenke, die nicht nur einmal Spannung und Freude wecken? Dann verschenken Sie doch einfach ein Abo unserer Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“! Sechs Mal im Jahr taucht die oder der Beschenke mit einem Geschenkabo dank mitreißender und gut recherchierter Berichte oder beeindruckender Bildstrecken in fremde Welten und Kulturen ein. Gleich ausprobieren!