Opfer von Verfolgung durch die Türkei brauchen unsere Hilfe - Unterstützung Erdogans beenden!

In diesem Projekt stehen die Kriegsverbrechen und andere Menschenrechtsverletzungen im Fokus unserer Arbeit. Insbesondere werden wir vermehrt auf das Leid der Zivilbevölkerung in Nordsyrien aufmerksam machen. Es geht um das Schicksal der verfolgten und unterdrückten Minderheiten wie der Kurd*innen, Assyrer*innen/Aramäer*innen, Christ*innen und Yezid*innen in Nordsyrien aber auch in der Türkei. In Nordsyrien werden Wohngebiete, Schulen und die gesamte Infrastruktur vom türkischen Militär und protürkischen syrisch-islamistischen Söldnern angegriffen. Dabei kommt es zu Brandbomben, Erschießungen und Entführungen von Zivilisten. Im vergangene Jahr hat die türkische Armee im Laufe ihrer völkerrechtwidrigen Invasion unter dem Kodenamen „Operation Friedensquelle“ wieder hunderttausende Menschen aus ihrer Heimat im Nordosten Syriens vertrieben oder zur Flucht gezwungen. Wir werden unsere Stimme gegen diese Verbrechen erheben und die Unterstützung dieser Politik durch die deutsche Bundesregierung ans Tageslicht bringen. Deutschland darf die Kriegsverbrechen seines NATO-Partners nicht dulden und diese durch die Unterstützung der Bundesregierung noch weniger fördern.

Natürlich werden wir die Opfer des türkischen Präsidenten innerhalb der Türkei nicht vergessen. Denn dort wird die kurdische Volksgruppe verfolgt und die religiösen Minderheiten der Christ*innen und Yezid*innen unterdrückt.

Mit verschiedenen Aktivitäten werden wir uns für die die Freilassung der Journalist*innen und demokratisch gewählten Bürgermeister*innen sowie anderer Volksvertreter*innen einsetzen. Die türkischen Behörden haben in der Zeit nach dem Putsch vom Juli 2016 mindestens 150 Medien verboten. Zudem wurden zahlreiche Journalist*innen verhaftet. In der Türkei sollen 2020 mindestens 22 von ihnen im Gefängnis sitzen.

 

„Danke, dass die GfbV die Kurden, Christen, Yeziden und andere Minderheiten in Afrin nach dem völkerrechtswidrigen Einmarsch türkischer Truppen nicht vergisst.“ (Muhiddin Sheikhali, der Generalsekretär der Kurdischen Demokratischen Partei der Einheit in Syrien (Yekiti/Al Wahda), bei seinem Besuch bei der GfbV Ende 2019)


Weiterführende Informationen

Am 20. Januar 2018, vor genau zwei Jahren, begann der Angriff der Türkei auf Afrin. Die Stadt und die gleichnamige Region in Nordsyrien leiden seitdem unter der völkerrechtswidrigen Besatzung. Früher war Afrin kurdisch geprägt, weltoffen und tolerant gegenüber religiösen Minderheiten. Heute, unter der Führung der Türkei, haben die radikalsten islamistischen Milizen in der ganzen Region das sagen. Sie betreiben eine beispiellose Islamisierungskampagne in der Region. In den Moscheen der Region wird Hass gepredigt.

Vor zwei Jahren mussten nahezu alle Christ*innen aus Afrin vor der türkischen Armee und syrischen Radikalislamisten fliehen. Vor der Besatzung lebten in Afrin etwa 1.000 Menschen christlichen Glaubens. Die kurdische Christin Midya Memed, die seit zwei Jahren in einem Flüchtlingslager im Norden von Aleppo lebt, berichtet.

A BBC Arabic investigation has uncovered compelling evidence suggesting the Syrian-Kurdish political leader, Hevrin Khalaf, was executed by a faction of the Turkish-backed Syrian National Army. Rebel group Ahrar al-Sharqiya, which fights for the SNA, is accused of her murder, but has told the BBC it is not responsible for the politician's death. But by speaking to members of Ahrar al-Sharqiya, as well as Hevrin Khalaf's family, former colleagues and an eyewitness, plus using open source investigation tools, the BBC has discovered a different story about what happened on 12 October 2019. The Turkish government, which backs the Syrian National Army, has not responded to BBC requests for comment. Video produced by: Nader Ibrahim, Rosie Garthwaite and Mustafa Khalili. Graphics by Jasmine Bonshor.


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