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Termine & Veranstaltungen



Mai

Berlin| 28. Mai| 19 Uhr

Podiumsdiskussion | Justice in Memory - The NKVD Operation and North Azovian Greeks of Ukraine

Podiumsdiskussion mit Dr. Larysa Yakubova, Dr. Anna Hedo und Dr. Valerii Tomazov, moderiert von Sarah Reinke, Geschäftsleitung der GfbV-Menschenrechtsreferate.
Kleine Pop-up-Ausstellung mit Familienfotos der nordasowischen Griechen aus den 1930er Jahren.

Die Veranstaltung findet auf Ukrainisch mit englischer Simultanübersetzung statt.

Am 28. Mai 2026 veranstaltet die Berliner Zweigstelle des Pilecki-Instituts eine Sonderveranstaltung zum Gedenken an die nordasowischen Griech*innen, die der „Griechischen Operation“ des NKVD zum Opfer fielen – eine weitgehend übersehene Episode innerhalb der breiteren Welle stalinistischer Repressionen gegen nationale Minderheiten in der gesamten Sowjetunion Ende der 1930er Jahre.

Die in Zusammenarbeit mit der NGO „North Azovian Greeks: Urums and Roumeans" organisierte Diskussion wird renommierte ukrainische Historiker*innen zusammenbringen: Dr. Larysa Yakubova (Institute of History of Ukraine, National Academy of Sciences of Ukraine), Dr. Anna Hedo (Borys Grinchenko Kyiv Metropolitan University), and Dr. Valerii Tomazov (Institute of History of Ukraine, National Academy of Sciences of Ukraine). 

Sie werden über die Auswirkungen dieser Repressionen auf die Nordasowischen Griech*innen reflektieren, die Nachfahr*innen der krimtatarischen Christ*innen, einer autochthonen Gemeinschaft der Ukraine und der drittgrößten ethnischen Gruppe im Gebiet Donezk. 

Wann? 28. Mai | 18:45 - 20:15
Wo? Pariser Platz 4A, 10117 Berlin

Das Event wird organisiert vom Pilecki Institut und der North Azovian Greeks NGO (Ukraine).

Alle weiteren Informationen sowie zur Anmeldung gibt es hier.

Veranstaltungskommunikation & Medienpartner*innen: Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, Ukrainisches Institut in Deutschland, Competence Network Interdisciplinary Ukrainian Studies Frankfurt (Oder)-Berlin, Gesellschaft für bedrohte Völker, Vitsche Berlin.

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Juni

Berlin | 29. Juni - 5. Juli

Summer School on Human Rights & Roma Youth Advocacy

Die Jugendagentur zur Förderung der Roma-Kultur „ARCA“ lädt junge Menschen aus der Ukraine und Deutschland ein, an einer fünftägigen Sommerschule teilzunehmen, die sich den Themen Menschenrechte, Aktivismus und von Jugendlichen initiierter Wandel widmet.

Diese Sommerschule bietet jungen Menschen eine einzigartige Gelegenheit, ihr Verständnis für Menschenrechte zu vertiefen und zu lernen, wie sie gegen Ungerechtigkeit vorgehen können. Die Teilnehmenden werden sich mit der Geschichte der Roma und den heutigen Realitäten befassen, darunter Antiziganismus und der Völkermord an den Roma, und diese Themen mit breiteren Diskussionen über Dekolonialisierung und soziale Gerechtigkeit verknüpfen.

Während der Summer School werden die Teilnehmenden: die Grundlagen und die heutige Relevanz der Menschenrechte kennenlernen; die Geschichte der Roma und aktuelle Herausforderungen erkunden; die Zusammenhänge zwischen Dekolonialisierung, Roma-Rechten und sozialer Gerechtigkeit verstehen; praktische Fähigkeiten erwerben, um Hassreden im Internet zu erkennen und zu melden; Kompetenzen im Bereich des digitalen Aktivismus und der Online-Sicherheit entwickeln;
in Teams an der Konzeption eines Menschenrechts-Mikroprojekts arbeiten und dessen Umsetzung planen.

Wer kann sich bewerben?
Wir suchen motivierte junge Menschen, die zwischen 18 und 30 Jahre alt sind; Roma und Nicht-Roma aus der Ukraine und Deutschland sind; sich für Menschenrechte und die Rechte der Roma interessieren; Erfahrung im Aktivismus oder in der Gemeindearbeit haben oder eine starke Motivation mitbringen, sich zu engagieren;
sich auf Englisch verständigen können (mindestens Niveau B1); bereit sind, sich auch nach der Summer School weiter zu engagieren und in den folgenden vier Monaten ein Mikroprojekt umzusetzen, wobei finanzielle Unterstützung bereitgestellt wird.

Wann? 29. Juni - 05. Juli
Wo? Berlin
Anmeldung? Bis zum 24. Mai

Übernommene Kosten: Reise, Unterkunft und Verpflegung

Informationen zur Anmeldung:

Bitte fülle das Bewerbungsformular aus und lade deinen Lebenslauf als separate PDF-Datei hoch:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeIEMn5Z4lBs_G23ao6QT8LZjkirXB-TmhBjL25Pu0R481ZAA/viewform?usp=sharing&ouid=108216016287662917917

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die in die engere Wahl gekommenen Kandidaten im Rahmen des Auswahlverfahrens zu einem kurzen Online-Vorstellungsgespräch eingeladen. Bewerbungsschluss ist der 24. Mai 2026.

Die Summer School wird im Rahmen des Projekts „Human Rights Decolonial Youth Action: Democracy, Safety, Participation“ von ARCA organisiert, das von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für bedrohte Völker e. V. (GbV) unterstützt wird.

 

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