Bild: Rawpixel via iStock

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Ich sehe eine Zeit von sieben Generationen vergehen, bis alle Hautfarben sich unter dem Heiligen Baum des Lebens zusammenfinden und wieder zu einer Einheit finden“, wünschte sich der Oglala Lakota Tashunka Witko (um 1839–1877), auch bekannt unter dem Namen Crazy Horse.

Auch wenn diese Zeit noch nicht eingetroffen ist, schließen sich weltweit Menschen zusammen, um gemeinsam gegen Ungerechtigkeiten vorzugehen.
Sie bauen Brücken, schmieden Bündnisse, rufen Initiativen ins Leben. In Berlin haben Juden und Muslime die Initiative Salaam Schalom gegründet. Sie kämpfen gegen Rassismus
und Antisemitismus und wollen ein gutes Miteinander der verschiedenen Kulturen und Religionen im Berliner Bezirk Neukölln fördern. Podiumsdiskussionen
oder Workshops wie etwa „Wie koscher sind Muslime? Wie halal sind Juden?“ sollen dazu beitragen. Im Herbst ging die Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) auf Bustour: Sie besuchte in zehn Tagen zehn Minderheiten in acht Ländern – interkultureller Austausch über Grenzen hinweg.

23 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda steckt die Aufarbeitung des Genozids
mancherorts noch in den Kinderschuhen. Ein Ansatz ist jedoch vielversprechend. In sogenannten Dörfern der Versöhnung haben sich Opfer bewusst entschieden, mit Tätern zusammenzuleben. Mittlerweile gibt es sieben dieser Kooperativen. Der Titel des Bestsellerromans „Zusammen ist man weniger allein“ hätte hervorragend auch zu dieser Ausgabe gepasst. Nur gemeinsam können Kräfte besser gebündelt werden, um soziale, politische oder wirtschaftliche Missstände zu beseitigen.

Ihre Sandy Naake

Redakteurin von bedrohte Völker -pogrom

 

Foto: privat

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