Zeitschrift "bedrohte Völker - pogrom"

Wenn Sie Artikel und Beiträge zu bestimmten Themen und Minderheiten oder indigenen Völkern - auch aus älteren als den hier angegebenen Ausgaben - suchen, kontaktieren Sie bitte unsere Redaktion unter redaktion@gfbv.de. Sie hilft Ihnen gerne weiter.


bedrohte Völker-pogrom Nr. 297

Brennpunkte Weltweit: Im Schatten großer Kriege

06/2016

Während die sozialen Medien und die internationale Presse sich auf den Kriegsschauplatz Syrien zu konzentrieren scheinen, gibt es fernab des Bürgerkriegslandes zahllose Konflikte, die in der Berichterstattung unterzugehen drohen: Im Jemen tobt ein Stellvertreterkrieg zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, in Burma werden muslimische Rohingya wie Tiere behandelt und im äthiopischen Bundesstaat Oromia droht ein Genozid. All diese Themen werden nur sporadisch von den konventionellen Medien beachtet. Umso mehr ist es deshalb unsere Aufgabe als Menschenrechtsorganisation, diese Konflikte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 296

Flüchtlinge und Migranten in Deutschland

05/2016

Hunderttausende Flüchtlinge sind vor einem Jahr zu uns gekommen. Dieses Ereignis hat auch unsere Arbeit verändert: Wir betreuen seitdem mehr Einzelfälle und versuchen mehr denn je, drohende Abschiebungen zu verhindern. Uns als Menschenrechtsorganisation liegt es am Herzen, geflüchteten Menschen, die uns um Hilfe bitten, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, mit denen sie in einem für sie fremden Land zu kämpfen haben. Doch auch viele andere deutsche Organisationen und Initiativen setzen sich für Flüchtlinge ein. Sie geben ihnen eine Stimme – und das oft auf ganz kreative Weise. Mit den Hunderttausenden Flüchtlingen verstärkten sich jedoch auch die Ängste in der deutschen Bevölkerung. Sie gipfeln leider auch zunehmend in fremdenfeindlichen Übergriffen. Allen Unkenrufen zum Trotz ist Deutschland seit mehr als 70 Jahren ein Einwanderungsland. Türkische, italienische oder griechische Gastarbeiter, vietnamesische Bootsflüchtlinge, russlanddeutsche Aussiedler und Spätaussiedler leben heute in der Mitte unserer Gesellschaft. Und auch die „neuen“ Flüchtlinge werden in naher oder ferner Zukunft Teil unserer Gesellschaft sein – wenn wir aufeinander zugehen!

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 295

Minderheiten im Heiligen Land: Vielvölkerstaat – Die unbekannte Seite von Israel

04/2016

Die öffentliche Wahrnehmung von Israel könnte unterschiedlicher kaum sein: Heiliges Land für die drei monotheistischen Weltregionen, Dauerkonflikt zwischen Juden und Palästinensern, einzige Demokratie im Nahen Osten oder Besatzerstaat. Bei alledem wird jedoch häufig vergessen, dass es neben Juden und Palästinensern noch mehr als ein Dutzend ethnische und religiöse Minderheiten gibt. Für manche ist Israel seit vielen Jahrhunderten eine Heimat, andere sind in den vergangenen Jahrzehnten eingewandert. Einige sind gut integriert, anderen droht die Assimilierung. Die aktuelle Ausgabe von Pogrom lenkt den Blick auf diese vergesse Seite des Heiligen Landes. Ethnische und religiöse Vielfalt ist ein wichtiges Merkmal für eine offene, tolerante Gesellschaft. In Israel konnte sich diese Vielfalt bislang behaupten. Bleibt zu hoffen, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 294

Indigene Völker in Australien und Neuseeland: Wir waren schon immer hier!

03/2016

"Wir waren schon immer hier", sagen Aboriginal People in Australien, wenn sie gefragt werden, woher sie kommen. Die britischen Kolonisatoren sahen das damals aber anders. Sie erklärten den fünften Kontinent für Terra Nullius, für Niemandsland, das keinem Menschen gehört. Bis heute ringen die Aboriginal People um ihre Rechte. Sie fordern rechtsgültige Verträge mit der Bundesregierung, damit sie selbst über ihr Land bestimmen können, um es etwa vor Raubbau zu schützen. Ihre Bewegung wird immer größer und mobilisiert auch zunehmend Anglo-Australier. Doch der Wunsch nach Selbstverwaltung und Selbstbestimmung ist nicht die einzige Forderung auf ihrer Agenda, denn sie haben leider noch mit vielen weiteren Problemen zu kämpfen.

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https://www.flickr.com/photos/oxfameastafrica/9065195747

bedrohte Völker-pogrom Nr. 293

Starke Frauen: Jetzt sprechen wir!

02/2016

In vielen Teilen der Welt ist es noch immer ein Nachteil, eine Frau zu sein. Mitspracherechte werden ihnen verwehrt, nach wie vor bestimmen Männer das politische und gesellschaftliche Leben in vielen Ländern. Doch immer mehr Mädchen und Frauen begehren auf und fordern Mitbestimmung. Mutig, engagiert und oft unter Lebensgefahr rufen sie Projekte und Initiativen ins Leben, um auf den Schutz der Umwelt aufmerksam zu machen oder ihre bedrohte Kultur vor dem Untergang zu bewahren.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 292

50 Jahre Kulturrevolution: Maos Schreckensherrschaft wirkt bis heute fort

01/2016

Vor 50 Jahren begann in China die Kulturrevolution. Sie brachte unendliches Leid über das Land, denn die chinesische Führung unter Mao Zedong verübte schwerste Menschenrechtsverletzungen – vor allem gegen Mongolen, Uiguren und Tibeter, deren Schicksal nahezu unerwähnt bleibt, wenn über die Kulturrevolution publiziert wird. Die Täter von damals wurden bis heute nicht bestraft. Im China des 21. Jahrhunderts werden jedoch immer häufiger Methoden der Einschüchterung und Verfolgung aus der Zeit der Kulturrevolution erneut angewandt.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 291

Naher Osten: Kurdistan brennt

06/2015

Seit mehr als 100 Jahren ringen die Kurden um Autonomie und die Wahrung ihrer Rechte. Doch die Staaten, in denen sie leben, Türkei, Iran, Irak und Syrien, haben ihnen dies mit aller Macht verwehrt. Ob die Ausbürgerung von 120.000 Kurden 1962 in Syrien oder die Anfal-Offensive 1988 im Irak, als Saddam Hussein mit Giftgas auf die kurdische Bevölkerung losging, die Liste der Repressionen gegen das "Volk ohne Staat" ist endlos. Auch heute sind sie bedroht: Vom Islamischen Staat, anderen radikalen Milizen bis hin zum türkischen Präsidenten Erdogan, der mit schwerem Geschütz gegen die Kurden im Südosten des Landes vorgeht. Doch es gibt auch positive Entwicklungen: Die Autonome Region Kurdistan im Nordirak sowie Rojava in Syrien zeigen, dass die Kurden fähig dazu sind, eigenständig demokratische Strukturen aufzubauen und gleichberechtigt mit anderen Völkern und Religionen zusammen zu leben.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 290

Indigener Umweltschutz: Hüter der Erde

05/2015

Indigene Völker sind häufig die Ersten, die die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen, denn sie leben oft in empfindlichen Ökosystemen. Sie gehen nachhaltig mit der Natur um, schließlich leben sie von und mit dem Land. Ihr Rat zu den Themen Umwelt- und Klimaschutz ist unentbehrlich. Dennoch werden indigene Völker von bedeutenden Treffen wie der UN-Klimakonferenz 2015 ferngehalten und ihre Stimmen ignoriert. In einigen Ländern bezahlen sie ihren Einsatz für die Umwelt mit ihrer Freiheit oder ihrem Leben.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 289

Minderheiten in Burma: Aufbruch in eine friedliche Zukunft?

04/2015

Der 8. November 2015 war mit dem Sieg der Nationalen Liga für Demokratie ein historischer Tag für Burma. Denn der Weg scheint jetzt frei zu sein für die erste demokratisch gewählte Regierung seit 1962. Vor allem ethnische und religiöse Minderheiten hoffen, dass Burma die fast 50 Jahre andauernde hinter sich lassen kann und den bereits eingeschlagenen Weg zu einem demokratischen Staat, in dem alle Menschen die gleichen Rechte haben, konsequent weiter geht.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 288

Indianer in Nordamerika: Stark, selbstbewusst und ungebrochen

03/2015

Etwas mehr als 6,6 Millionen Menschen in Nordamerika sind Angehörige indigener Völker. Einst bewohnten sie den ganzen Kontinent, bevor europäische Siedler aufbrachen, das Land jenseits des Ozeans zu erobern. Heute leben nicht nur viele Indianer am Rand der Gesellschaft, sondern ihre in der Verfassung verbrieften Rechte, sowohl in den USA als auch in Kanada, sind oft nur Makulatur. Doch indigene Bewegungen halten nicht still und fordern immer lautstarker ihr Recht auf Selbstbestimmung ein.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 287

Yeziden: Eine uralte Gemeinschaft kämpft ums Überleben

02/2015

Die Ausgabe ist komplett vergriffen.

Brutal und unnachgiebig gehen die Islamisten seit August 2014 gegen Andersdenkende und Andersgläubige vor. Sie nehmen Mädchen und Frauen gefangen, um sie zu vergewaltigen, zu verkaufen und zu versklaven. Vor allem betroffen sind die Yeziden, die aus dem Sinjar, ihrem Hauptsiedlungsgebiet, fliehen mussten. Ist diese uralte Glaubensgemeinschaft nun dem Untergang geweiht?

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 286

Das unbekannte Gesicht unseres Kontinents

01/2015

Im Dezember 2014 und Anfang 2015 gingen in Deutschland Tausende Menschen auf die Straße, um gegen eine drohende Islamisierung des "Abendlandes" zu demonstrieren. Was jedoch häufig vergessen wird: Europa hat bereits eine lange muslimische Geschichte. So war die Iberische Halbinsel unter muslimischer Herrschaft vom 8. Jahrhundert an ein Hort des Wissens und des Fortschritts, von dem auch der Rest Europas profitiert hat.  Die muslimisch-europäische Geschichte endet aber keineswegs Anfang des 17. Jahrhunderts mit der Vertreibung der Muslime von der Iberischen Halbinsel. In Nord-, Ost- und Südosteuropa existieren bis heute muslimische Gemeinden, von denen einige bis zu 700 Jahre alt sind. Millionen muslimische Europäer leben zwischen Kroatien und der Wolga, Finnland und Zypern. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen, haben unterschiedliche Kulturen und eine jeweils einzigartige Geschichte.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 285

100 Jahre Völkermord - 100 Jahre Leugnen

06/2014

Die Ausgabe ist komplett vergriffen.

Vor 100 Jahren, im April 1915, begann der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts. Opfer waren alle christlichen Völker des Osmanischen Reiches: die Armenier, Assyrer/Aramäer und Griechen. So wurde aus dem vormals multikulturellen Gemeinwesen eine Republik mit einer religiös homogenen Bevölkerung. Die Verbrechen werden von der Türkei bis heute als bedauerliche Begleiterscheinung des Ersten Weltkriegs gedeutet. Mit Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Türkei scheuen sich auch viele andere Staaten, darunter die Bundesrepublik Deutschland, den Genozid beim Namen zu nennen.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 284

Konflikte in Afrika: Ein Kontinent kommt nicht zur Ruhe

05/2014

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) hat 414 Konflikte für das Jahr 2013 gezählt. 45 Konflikte gelten als "hochgewaltsam", darunter 20 als "Kriege". Mehr als die Hälfte davon werden in Afrika ausgetragen. Längst sind die Konflikte in Afrika bei uns in Europa angekommen. Menschen begeben sich auf eine beschwerliche Reise über das Meer, um Kriegen und Diktaturen zu entfliehen. Die internationale Gemeinschaft setzt sich selten mit den Hintergründen ihrer Flucht auseinander; sie schweigt und scheint nahezu handlungsunfähig angesichts der immer weiter eskalierenden Konflikte zu sein.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 283

Armes reiches Brasilien: Es brodelt im Land des Zuckerhuts

04/2014

Während der Fußball-WM präsentierte sich Brasilien als ein fortschrittliches und der Zukunft zugewandtes Land. Doch im Schatten dieses Großereignisses kämpften und kämpfen viele indigene Gemeinschaften um die Anerkennung ihrer Rechte. Diese wurden eigentlich 1988 in der brasilianischen Verfassung festgeschrieben, werden jedoch allzu oft von Brasilien missachtet.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 281-82

Stalins Kollektivdeportationen: Die Wunden schmerzen noch immer

02-03/2014

Vor 70 Jahren Jahren ließ Josef Stalin ganze Völker deportieren. von den Koreanern im Fernen Osten über die Völker des Nordkaukasus, die Krimtataren und Russlanddeutschen bis zu den Kalmücken. Die Verbannung ganzer Völker hat jedoch keinen Platz im kollektiven Gedächtnis Russlands, wie die gegenwärtige Erinnerungskultur an diese Verbrechen zeigt. Doch genau diese Deportationen wirken bis heute fort. Viele Konflikte, die nach dem Zisammenbruch der UdSSr 1991 offen ausbrachen, sind das Ergebnis der brutalen Nationalitätenpolitik Stalins.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 280

Rüstungsexporte: Aus Deutschland kommt der Tod

01/2014

Die Ausgabe ist komplett vergriffen.

Deutschland ist nach den Vereinigten Staaten und Russland drittgrößter Rüstungsexporteur. Die Bundesrepublik hat sich zwar verpflichtet, Waffen nicht in Länder zu liefern, in denen die Menschenrechtslage prekär ist. Doch das wird regelmäßig ignoriert, wie Rüstungslieferungen nach Saudi-Arabien beweisen.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 278-79

Minderheiten machen Medien: Was gibt's Neues? 

04/2013

Weltweit rufen Gemeinschaften Radiosender oder andere Medienprojekte ins Leben, um für das Überleben ihrer Sprache und Kultur medial zu „kämpfen“. Solche Initiativen schaffen jedoch gleichzeitig Gegenöffentlichkeit zu konventionellen Medien, die viele Minderheiten nicht im Fokus ihrer Berichterstattung haben. Begleiten Sie uns auf einer spannenden Reise durch die Medienwelt von ethnischen Minderheiten und indigenen Völkern!

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 277

Zwangsprostitution durch Menschenhandel: Wenn Seelen zerbrechen... 

03/2013

Die Ausgabe ist komplett vergriffen.

Mehr als 400.000 Frauen arbeiten als Prostituierte in Deutschland. Etwa 200.000 sind Angehörige von Minderheiten, die auch in ihren Heimatstaaten in Südost- und Osteuropa oder Afrika unterdrückt werden. Sie suchen ein besseres Leben in Deutschland, geraten jedoch häufig in die Hände von Menschenhändlern, die Kapital aus ihrem Körper schlagen und sie zur Prostitution zwingen. Wir berichten nicht nur über ihr Schicksal, sondern geben auch Frauen eine Stimme, die während des Zweiten Weltkriegs oder im Bosnienkrieg vergewaltigt wurden.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 276

Mobile Völker. Nomaden auf dem Weg ins 21. Jahrhundert. 

02/2013

Seit Jahrtausenden wandern Menschen mit ihren Tieren und Besitztümern zu neuen Orten auf der Suche nach Wasser und Nahrung. Doch diese Lebensweise ist bedroht. Immer mehr Nomaden werden - zumeist unter Zwang - sesshaft, weil Weideflächen zunehmend knapper werden. Staaten und Konzerne gieren nach Land, um es gewinnorientiert zu nutzen - zum Abbau von Bodenschätzen oder zur landwirtschaftlichen Nutzung. Begegnen Sie den Travellern in Irland, den Nenzen auf der russischen Halbinsel Jamal oder den Kuchi in Afghanistan. Jede Gemeinschaft hat auf ihre Art und Weise gegen den Verlust der nomadischen Lebensweise zu kämpfen.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 275

Ohne Wasser kein Leben. Der Kampf um das blaue Gold hat längst begonnen.

01/2013

Wasser ist Leben. Wasser kann aber auch töten. Während wir hier in Deutschland in den vergangenen Monaten gegen die zerstörerische Kraft der Wassermassen gekämpft haben, ringen die Regierungen vieler Staaten weltweit darum, genügend Wasser für ihre Bevölkerung zu bekommen. Die Folge sind Konflikte und Kriegsdrohungen – schließlich darf niemand auf dem Trockenen sitzen.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 274

Wir sind schwarz, na und?! Viel ist erreicht - Dennoch: Schwarze kämpfen weiter gegen Diskriminierung

06/2012

Weltweit gibt es Gemeinschaften von schwarzen Menschen wie in Südamerika, dem Jemen, Irak. Sie sind vorwiegend Nachfahren entflohener oder freigelassener Sklaven. In den vergangenen Jahrzehnten haben sie Vieles erreicht, Bürgerrechte erstritten, sich gegen Diffamierung zur Wehr gesetzt. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt: Der Kampf schwarzer Menschen gegen Feindseligkeit, Rassismus, Unterdrückung und Ausgrenzung muss weitergehen.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 273

Kostbare Erde. Gier nach Land gefährdet Menschen rund um den Globus.

05/2012

Ob in Uganda, Indonesien, Schweden, Brasilien oder in der Russischen Förderation - Landraub ist gerade in den vergangenen Jahren aufgrund von Rohstoffknappheit und Gewinnmaximierung internationaler Konzerne ein weltweites Phänomen. Während viele Menschen davon profitieren, haben zahllose andere mit schwerwiegenden Folgen wie dem Verlust ihrer Existenzgrundlage, Vertreibung oder der Zerstörung der Umwelt zu kämpfen.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 272

Blutvergießen in Syrien. Haben Minderheiten eine Zukunft im Vielvölkerstaat?

04/2012

Die neue Ausgabe unserer Menschenrechtszeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“ steht diesmal unter dem Motto „Arabischer Frühling“ in Syrien? Seit März 2011 erhebt sich das syrische Volk gegen den Diktator Baschar al-Assad. Wir werfen einen Blick auf den Vielvölkerstaat mit seinen vielen ethnischen und religiösen Minderheiten, die sich nun in ihrer Existenz bedroht fühlen.

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 271

Wir erheben unsere Stimme! - Minderheiten in Polen, der Ukraine und Weißrussland

03/2012

"Das Recht des Bürgers auf freie Meinungsäußerung, auf Versammlungsfreiheit oder auf freie und faire Wahlen sucht Entfaltung und Respekt in Belarus. Es wird jedoch unterdrückt, denn wer Bürgerrecht einfordert, läuft Gefahr, schikaniert, willkürlich verhaftet oder zu hohen Geldstrafen verurteilt zu werden. Das Regime hat Staat und Gesellschaft von der von gemeinsamen Werten geprägten europäischen Entwicklung abgekoppelt." - Hans-Georg Wieck

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 269

Menschenrechtler vor Ort - Authentische Berichte zur Lage bedrohter Minderheiten

01/2012

"Am 6. April 2012, dem 20. Jahrestag des Beginns einer der längsten Belagerungen einer Stadt in der modernen Geschichte, wurden auf der Hauptstrasse von Sarajevo 11.541 rote Stühle aufgestellt – einer für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind, die während der 1.425 Tage dauernden Einkesselung getötet wurden." - Fadila Memisevic, GfbV-Sarajevo

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 268

China-Kulturjahr 2012 - Kultur der Tibeter, Uiguren und Mongolen bewahren!

05/2011

"Chinas Machthaber streben in der Welt nach mehr Anerkennung und Einfluss. Doch im eigenen Land sorgen sie unter Intellektuellen und Künstlern für Grabesstille. Die internationale Gemeinschaft darf nicht wegschauen, wenn Tibets Mönche geknebelt und Jahrtausende alte Kulturschätze der Uiguren willkürlich zerstört werden. Der Ausbau der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen mit China darf nicht auf Kosten der Menschenrechte gehen!" Ulrich Delius, Leiter des GfbV-Asien- und Afrikareferates

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 267

Autonomie: Überlebenschance für "kleine Völker"

04/2011

"Sich selbst zu regieren als regionale Gemeinschaft , ohne die staatliche Zugehörigkeit in Frage zu stellen, ein eigenes Regionalparlament und Regierung frei zu wählen, im Rahmen der Verfassung regionale Gesetze zu verabschieden, - dies ist der Kern von Autonomie und kann zu 'interner Selbstbestimmung ohne Sezession' führen. [...] Verweigerung von Autonomie, die Unterdrückung von Minderheitenrechten sowie die Rücknahme einmal gewährter Autonomie führen oft zu militantem Widerstand. Die Gewährung echter Autonomie dagegen hat Konflikte nachhaltig gelöst. Zentralstaaten fürchten bei Autonomie üblicherweise Sezession. Meist bewies die Geschichte aber das Gegenteil: Eine zufriedenstellende Autonomie schafft Vertrauen und bietet den Rahmen für 'innere Selbstbestimmung'." (Thomas Benedikter, Mitbegründer und ehemaliger Leiter der GfbV-Südtirol, Mitarbeiter des EURAC-Instituts für Minderheitenrecht in Bozen. Autor von „Die modernen Autonomiesysteme der Welt“)

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 266

Uranabbau, Atomtests, Endlagersuche: Ureinwohner bangen um ihre Zukunft

03/2011

"Seit den 1940-er Jahren häufen sich rund um den Globus die Halden der Uranminen, die bis ins nächste Jahrtausend strahlen werden. […] Das Leid wollen die Verantwortlichen von uns fernhalten. Aber wir muten es anderen zu. Indigene Völker werden seit Jahrzehnten durch Krebs dezimiert, den wir durch unsere Sucht nach nuklearem Brennstoff ausgelöst haben. Vor allem in Kanada, in Australien, in Kasachstan, in Namibia, im Niger." (Claus Biegert, Autor, Mitglied des GfbV-Beirats, Gründer des Nuclear-Free Future Award)

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 265

"Arabischer" Aufbruch - Freiheit für Minderheiten?

02/2011

"Seit Ende 2010 überschlagen sich die Ereignisse in der "arabischen Welt". Die ethnischen und religiösen Minderheiten wie die Kopten, Berber, Toubou, Assyrer-Aramäer-Chaldäer, Kurden, Mandäer, Yeziden sowie Bahá'í und Al-Akhdam waren und sind die ersten Opfer der repressiven arabischen Regime. Diese Minoritäten erhoffen sich nun eine Verbesserung ihrer Lage. Die Frage, ob die Jasmin-Revolution und die ihr folgende Welle des Umbruchs tatsachlich mehr Menschen und Minderheitenrechte sowie einen ehrlichen und offenherzigen Frieden mit den Nachbarländern - auch mit Israel - mit sich bringen wird, bleibt abzuwarten." (Dr. Kamal Sido, GfbV-Nahostreferent) .

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bedrohte Völker-pogrom Nr. 264

Frauen von China bis Darfur: Traumatisierte Opfer und mutige Menschenrechtlerinnen

01/2011

"Massenvergewaltigungen als Mittel der Demoralisierung des Gegners und zur sogenannten ‚ethnischen Säuberung’ und andere Gewaltverbrechen sind in vielen bewaffneten Konflikten alltäglich. Und selbst wenn sich eine Gesellschaft nicht im Krieg befindet, nehmen weibliche Genitalverstümmelung, Zwangsverheiratung von Minderjährigen, fehlender Zugang zu Bildung und andere Menschenrechtsverletzungen jungen Mädchen und Frauen sämtliche Entwicklungschancen. Es ist eine Verpflichtung für jeden, dem an Rechtsstaatlichkeit etwas liegt, sich gegen solche gravierenden Menschenrechtsverletzungen zu stellen und den entrechteten Mädchen und Frauen zu helfen." (Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin der Justiz)

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