Kontakt RG-Bonn

Die Regionalgruppe befindet sich im Wiederaufbau. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Daniel Matt.

d.matt@gfbv.de

0551 499 06 17

Vergangene Veranstaltungen

Mi. 12. April 2017, 16 - 18 Uhr

Interessierten- und Mitarbeitertreffen der Regionalgruppe Bonn

Herzlich laden wir zu einem Interessierten- und Mitarbeitertreffen der Regionalgruppe Bonn der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein.

Die GfbV-Regionalgruppe Bonn berichtet über ihre ehrenamtliche Arbeit für ethnische und religiöse Minderheiten, Flüchtlinge und indigene Völker. Zugleich sucht sie Verstärkung für unsere Menschenrechtsarbeit im Raum Bonn.

Schauen Sie doch gerne vorbei.

Ehrenamtliche Mitarbeit oder auch thematische Zuarbeit sind sehr willkommen! Wenn Interesse daran besteht, der Termin aber ungünstig liegt, würden wir uns über eine kurze Mail unter aktionen@gfbv.de oder einen Anruf (0551-499-06-17) freuen.

Veranstaltungsort: Haus MigraPolis, Brüdergasse 16-18, Bonn

(3 Minuten vom Markt oder von der Blederbergstraße)

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19. August 2015, 19.30 Uhr

Einsteigerabend und Vortrag „Syrien: Eine Reise zu den eingekesselten Kurden von Afrin“

mit Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker

am Mittwoch, den 19. August 2015, um 19:30 Uhr

Haus MIGRAPolis, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

Eintritt frei. Spenden erwünscht.

Sehr herzlich laden wir Sie im Namen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zu einem spannenden Bildervortrag über die dramatische Lage in den Kurdengebieten Nordsyriens ein. 

Gleichzeitig freuen wir uns sehr, Sie darüber informieren zu können, dass unser ehemaliger Mitarbeiter Kaan Orhon in Bonn eine neue GfbV-Regionalgruppe gründen möchte. Er lädt dazu ein, nach dem Vortrag noch ein wenig zu bleiben und sich kennenzulernen. Engagiert und sachkundig möchte er gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen in Ihrer Region auf Menschenrechtsverletzungen an ethnischen und religiösen Minderheiten aufmerksam machen und Wege aufzeigen, wie wir alle gegen dieses Unrecht aktiv werden können.

Seien Sie dabei! Sie sind herzlich dazu eingeladen mitzumachen. Falls Sie daran interessiert sind, aber ausgerechnet am 19. August nicht zu unserem Einsteigerabend kommen können, schreiben Sie uns eine kurze E-Mail an rg-bonn@gmx.de.

Zum Hintergrund des Vortrages

„Tiefe Gräben und Wälle sichern die Grenzen von Afrin“, beschreibt der Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Kamal Sido, seine umkämpfte Heimat. Im Frühjahr reiste er in das Kurdengebiet im äußersten Nordwesten Syriens. Er führte Gespräche mit Politikern, Kämpfern und Repräsentanten verschiedener ethnischer und religiöser Minderheiten, traf Angehörige der Volksgruppe der ‚Büd‘, sprach mit dem letzten Armenier des Gebietes und interviewte Flüchtlinge aus anderen Teilen Syriens, die Schutz im Kurdengebiet gesucht haben. Seine Begegnungen hat er mit vielen Fotos dokumentiert.

Afrin ist neben Kobani und Cazire einer der drei mehrheitlich von Kurden besiedelten Kantone, die gegen den Widerstand des Regimes in Damaskus und der islamistischen Opposition für autonom erklärt wurden. Diese Enklaven werden von Terroristen des Islamischen Staates (IS) und anderen Extremisten bedroht. Dort sollen etwa 600.000 Menschen leben. Wie geht es den Bewohnern von Afrin heute? Wie fühlen sie sich? Was erwarten sie von uns in Deutschland und in Europa? Darüber informiert Kamal Sido in seinem Bildervortrag mit anschließender Diskussion. 

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