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Burkhard Gauly

Wiesbadener Str. 20b
76185 Karlsruhe
Tel.: 0721-758640

E-Mail: karlsruhe@gfbv.de

Rückblick

Klicken Sie sich durch unsere Fotogalerie und gewinnen Sie so einen Einblick in unsere Aktivitäten.

 
 

Veranstaltungen

Freitag, 15. September 2017

Veranstaltung: Podiums- Diskussion von Amnesty International und der Gesellschaft für bedrohte Völker

Beginn:  um 19.30 Uhr

Ort: im Kulturzentrum Tollhaus / Karlsruhe

Zum Hintergrund:

„Menschenrechte. - Du hast die Wahl“ mit den Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkreis Karlsruhe Stadt

Freitag, 15. September 2017 um 19.30 Uhr
Im Kulturzentrum Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe

Die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International (Bezirk Karlsruhe) und die Gesellschaft für bedrohte Völker (Region Karlsruhe)  laden zu einem Podiums- Gespräch ins Karlsruher Tollhaus ein.

Es beteiligen sich
Frau  Sylvia Kotting- Uhl
Herr Johannes Krug i. V. von Herrn Ingo Wellenreuther
Herr Michael Theurer
Herr Parsa Marvi
Herr Michel Brandt


Der neue Bundestag, der  am 24. September 2017 gewählt werden wird, wird in seiner kommenden Periode sich viel mit Menschenrechts- Themen zu befassen haben.

Die vergangenen vier Jahre haben mehr denn je gezeigt, dass jede nationale Politik mit Themen der globalisierten Welt wie Gerechtigkeit, Unterdrückung, Armut und Verfolgung konfrontiert ist. Diese Themen machen an keiner Grenze Halt. Und sie erzeugen Wirkung, verändern auch das Gesicht der Gesellschaft in Ländern, die vielleicht nicht in gleichem Maße unmittelbar davon betroffen sind, so auch in Deutschland.


Die Menschenrechtsorganisationen werden  im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Kandidatin und den Kandidaten die Gelegenheit geben, sich zu diesen Fragestellungen zu äußern.

Neben einer Diskussion um die Inhalte der Wahlprogramme zum Thema Menschenrechte werden zwei inhaltliche  Schwerpunkte im Mittelpunkt des Gesprächs stehen, nämlich

1.    Schutz von Menschenrechtsverteidigen /-innen und Schutz der Meinungsfreiheit
2.    Asyl als Menschenrecht


Moderation Catherine Devaux und Burkhard Gauly

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Vergangene Veranstaltungen

Mittwoch, 15. März 2017

Veranstaltung: "Keine Hilfe für Afrikas Gewaltherrscher: Fluchtursachen in Äthiopien tatsächlich bekämpfen"

Beginn: 19:30 Uhr

Ort: IBZ Internationales Begegnungszentrum, Kaiserallee 12 d, 76133 Karlsruhe

Zum Hintergrund

Die Oromo in Äthiopien sind auf der Flucht vor Verfolgung und Massakern.

Felleke Bahiru Kum ist  Generalsekretär der Union of Oromo Students in Europe- Germany und Menschenrechtspreisträger der Stiftung Pro Asyl 2009.

Er berichtet über die aktuelle Politische Situation in Oromia, den modernen Landraub durch die Politik der reichen Welt gegen das Oromo Volk und die Vergessenheit und das Leid der Oromo. Dies alles stellt einen Hintergrund für die Fluchtbewegung aus diesem Teil Afrikas dar.

Weitere Informationen stehen hier zum Download bereit (pdf).

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Samstag, 10. Dezember 2016

Mahnwache zum Tag der Menschenrechte: Schutz für die Menschen in Aleppo!

von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr

vor der kleinen Kirche am Marktplatz, Karlsruhe

Zum Hintergrund

"Jeden Augenblick können Bomben fallen, Granaten explodieren, Häuser einstürzen. Es trifft auch die Kleinsten, Unschuldigsten und Hilflosesten - Babys, Kinder, Alte und Kranke - es ist entsetzlich", beschreibt der Nahostreferent unserer Menschenrechtsorganisation, Kamal Sido, die Lage in Aleppo. Etwa 200.000 Zivilisten sind im Ostteil der Stadt eingekesselt. Weil er von Islamisten kontrolliert wird, wird er von syrischen und russischen Kampfflugzeugen aus bombardiert. Die Islamisten werden von der Türkei, Saudi-Arabien und Katar unterstützt. Sie attackieren den Westen Aleppos, der mit Hilfe Russlands vom Assad-Regime gehalten wird. Dort leben 1,5 Millionen Zivilisten. Auch sie haben Hilfe bitter nötig. Doch die Welt schaut zu.

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Freitag, 09. Dezember 2016

Kreativ- und Unterschriftenaktion für Frieden in Syrien

Am Vorabend des Tages der Menschenrechte und im Rahmen des Weihnachtsmarktes „Lametta“ wird im Kulturzentrum Tollhaus eine Petition an die Bürgerkriegsparteien ausgelegt, die eine Einstellung der Kampfhandlungen und die Aufnahme von Verhandlungen mit allen Konfliktparteien fordert. Wer möchte, kann seine Unterschrift, Botschaft, Wünsche oder einen kreativen Beitrag auf dafür ausgelegte Plakate anbringen. Auch sind Kinder und Jugendliche willkommen, sich gestalterisch zu beteiligen. Die gleichlautenden Petitionen und gestalteten Plakate werden danach an die Botschaften der Länder Iran, Russland, Saudi-Arabien, Syrien, USA und Türkei übersandt.

„Die ganze Weltgemeinschaft leidet mit dem syrischen Volk und mit den dort bedrängten ethnischen oder religiösen Minderheiten. Mit dieser politisch und weltanschaulich neutralen Aktion wollen wir die Kriegsparteien an ihre Verantwortung erinnern und die Aufnahme von Friedensverhandlungen fordern“, meint Burkhard Gauly, Leiter der Regionalgruppe Karlsruhe der GfbV

Ort: Kulturzentrum Tollhaus 

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Dienstag, 6. Dezember 2016, 19:30 Uhr

Vortrag und Fotoausstellung: Yeziden auf der Flucht

Am 03.08.2014 verübte der IS einen Genozid an nordirakischen Yeziden. Zwei Wochen danach machte sich Aslan Kizilhan mit einer Delegation der GEA (Ges. Ezidischer Akademiker) auf den Weg in den Irak, um herauszufinden, wie eine humanitäre Hilfe organisiert und welche politischen Perspektiven für die Yeziden entwickelt werden könnten. Er führte Gespräche mit politischen VertreterInnen und geflüchteten Menschen in den Flüchtlingslagern.

Eröffnung am: Dienstag, 6. Dezember, 19.30 Uhr

Dauer der Ausstellung:06. - 22.12.2016

IBZ Internationales Begegnungszentrum, Kaiserallee 12 d, 76133 Karlsruhe

Öffnungszeiten: nach tel. Absprache unter 0721 / 89 33 37 10

Die Ausstellung des Fotografen Aslan Kizilhan zeigt aktuelle Bilder nach dem Genozid an den Yeziden im Norden Iraks durch den IS. Der Fotograph berichtet am 6. Dezember um 19.30 im IBZ über seine Reise.

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30.09.2016

Les Sauteurs - Film zum Tag des Flüchtlings

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Kinemathek Karlsruhe e.V., Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe

Zur Vorstellung ist der Filmemacher Abou Bakar Sidibé zu Gast und steht im Anschluss zum Gespräch zur Verfügung. Moderation: Catherine Devaux, amnesty international Karlsruhe.

Mit freundlicher Unterstützung Karlsruher Flüchtlingshilfsorganisationen und dem Kulturamt/Kulturbüro der Stadt Karlsruhe.

Vom Berg Gurugu blickt man auf die spanische Enklave Melilla an der afrikanischen Mittelmeerküste. Afrika und die Europäische Union werden hier durch eine hochgesicherte Grenzanlage, bestehend aus drei Zäunen, voneinander getrennt. In den Wäldern des Bergausläufers leben Geflüchtete, überwiegend Männer aus der Subsahara-Region, die versuchen, diese direkte Landesgrenze zwischen Marokko und Spanien zu überqueren. Der Malier Abou Bakar Sidibé, zugleich Protagonist und Dokumentierender, ist einer von ihnen. Bei einer Begegnung mit Moritz Siebert und Estephan Wagner wird ihm die Kamera übergeben. Nach 14 Monaten im informellen Camp und mehreren gescheiterten Versuchen die Grenzanlage zu überwinden, beginnt er zu filmen - seinen Alltag, die Umgebung, das zermürbende Warten auf den nächsten „Sprung“.

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Dienstag, 20. September 2016, 19:30 Uhr

Zurück aus Syrien: Eindrücke aus dem Krisengebiet zwischen Euphrat und Tigris

Bildervortrag von Dr. Kamal Sido, Nahost-Referent der Gesellschaft für bedrohte Völker

im Internationalen Begegnungszentrum Karlsruhe Kaiserallee 12d, 76133 Karlsruhe


Eintritt frei. Spenden erwünscht.

Drei Wochen lang bereiste Kamal Sido auf gefährlichen Wegen das Krisengebiet zwischen Euphrat und Tigris. In den von Kurden gehaltenen Regionen besuchte er unter anderem die Städte Kobani, Kamischli, Amuda, Tall Abyad und al Hasakeh. Sido sprach mit Kurdinnen und Kurden, aber auch mit christlichen Assyrern- Aramäern, mit sunnitischen Arabern sowie Angehörigen anderer Konfessionen und Volksgruppen, die sich in die kurdischen Enklaven geflüchtet haben, über ihre Nöte, Ängste, Hoffnungen und Perspektiven.

Einladung zum Download

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Montag, 25. April 2016, 19:00 Uhr

Filmabend: "From Nomad to Nobody" und "Nomadenkind"

Filmabend im Tollhaus Karlsruhe, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe

Montag, 25.April 2016
19.00 Uhr
Tollhaus Karlsruhe
Alter Schlachthof 35
76131 Karsruhe
Eintritt frei

 

From Nomad to Nobody (2011, Kanada)

Regie: Michael Buckley, 57 Minuten
Synchronisierte deutsche Fassung von David Demes über die Notlage der tibetischen Nomaden

„Der Dokumentarfilm „From Nomad to Nobody“ zeigt das Verschwinden der tibetischen Nomaden. Diese Dokumentation ist eine persönliche Sicht auf die Notlage der Nomaden in Tibet. Der Film wurde an Originalschauplätzen in Tibet und in Nordindien gedreht. Tibetische Nomaden werden zwangsweise durch die Kommunistische Partei der Volksrepublik China umgesiedelt. Sie müssen ihre traditionellen Weidegebiete verlassen und in Ghettos ziehen, wo sie ausgegrenzt sind und kaum eine Chance haben, einen angemessenen Lebensstandard wieder zu erreichen.

 

Nomadenkind (2010, China)

Regie: Christophe Boula, 27 Minuten

Irgendwo in Tibet lebt im Hochgebirge ein Nomadenpaar von der Aufzucht einer Yak-Herde mit etwa 30 Tieren. Ihr einziges Kind ist ein siebenjähriges Mädchen namens Lhamo. Ihr Leben verläuft in ruhigen Bahnen nach einer einfachen Routine, bis die Familie eines Tages überraschenden Besuch erhält...

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Freitag, 15. April 2016, 19:30 Uhr

Warum sind Tibets Nomaden in Not?

Vortrag von Andreas Printz (Tibetinitiative Freising)

Freitag, 15. April, 19.30 Uhr
Tollhaus Karlsruhe 
Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe
Eintritt frei

Andreas Printz aus Freising ist Landschaftsökologe an der TU München, Schwerpunkt "Nachhaltige Landnutzung". Er ist Sprecher der Regionalgruppe Freising der Tibetinitiative Deutschland.

In seinem Vortrag wird er die unterschiedlichen Gründe darstellen, warum Tibets Nomaden und damit die Kultur der Tibeter direkt bedroht sind. Dabei wird es neben der Unrechtsherrschaft Chinas in Tibet auch um unser eigenes Konsumverhalten gehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Dienstag 5. April 2016, 17:00 Uhr

Ausstellung „Tibet – Nomaden in Not“

Ausstellungseröffnung am Dienstag 5. April 2016, 17:00 Uhr mit

Bürgermeister Klaus Stapf / Uli Delius, Gesellschaft für bedrohte Völker / Musikalische Begleitung EPI

Dienstag , 5. April bis Sonntag bis  Samstag, 30. April 2016
Tollhaus Karlsruhe, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe
Schirmherr Bürgermeister Klaus Stapf

Die Ausstellung „Tibet – Nomaden in Not“ greift die Lebenssituation der Nomen Tibets auf. Tibet wurde nach seiner Besetzung durch chinesische Truppen 1949/1950 von China annektiert.

Fotografien aus dem alltäglichen Leben der Nomaden geben einen Einblick in ihre optimal an die schwierigen Umweltbedingungen der tibetischen Hochebene angepasste Lebensweise. Gleichzeitig sollen aber auch die Auswirkungen der chinesischen Politik auf das Leben der Nomaden und ihre Kultur gezeigt werden.

Nahezu die Hälfte aller Tibeter waren einmal Nomaden. Nun will die chinesische Regierung alle tibetischen Nomaden in „sozialistischen Dörfern“ zwangsansiedeln. Damit steht eine jahrhundertealte Tradition vor dem Aus.

Das Leben der Nomaden ist geprägt vom starken Familienzusammenhalt und einer symbiotischen Beziehung mit ihren Tieren und der Umwelt. Der nomadische Lebensstil ist ein integraler Bestandteil ihrer Identität. Unter dem Deckmantel von Entwicklung, Umweltschutz und Armutsbekämpfung sollen die tibetischen Nomaden jetzt ihrer traditionellen Lebensweise beraubt werden. Nachhaltigkeit ist für sie ein lebensnotwendiges und in ihrer Religion verankertes Prinzip. Sie achten sehr genau darauf, dass das Grasland nicht überweidet wird und ziehen weiter, wenn es an der Zeit ist. Doch die Zwangsumsiedlung der Nomaden verdrängt die über Jahrhunderte bewährte Lebensform, die sich optimal in das empfindliche Ökosystem Tibets einfügt.

Die Ausstellung zeigt das Leben, die Traditionen und die heutige Bedrohung der tibetischen Nomaden mit Fotos verschiedener Fotografen.

Veranstalter:

Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Karlsruhe

Tibetinitiative Deutschland e. V. , Regionalgruppe Karlsruhe

 

Förderung:

Kulturbüro der Stadt Karlsruhe

 

Kooperationspartner:

Tollhaus Karlsruhe, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe

Öffnungszeiten der Ausstellung  entsprechend der Öffnungszeiten Tollhaus Karlsruhe

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Mittwoch, 23. März 2016 19.30 Uhr

Die Verfolgung der muslimischen Rohingya in Myanmar

Vortrag von Ulrich Delius, Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker , Göttingen.

Mittwoch, 23. März 2016
19.30 Uhr im IBZ

"Sie werden als „bengalische Migranten“ aus dem Nachbarland Bangladesch betrachtet, obwohl sie kein Bengali sprechen: die 800.000 bis 1,3 Millionen muslimischen Rohingya. Mit dem Staatsbürgerschaftsgesetz von 1982 entzog die Militärjunta ihnen sämtliche bürgerlichen Rechte. Die Rohingya verloren ihre Staatsbürgerschaft und wurden de facto zu Ausländern im eigenen Land, obwohl sie zum Teil seit dem achten Jahrhundert auf dem Territorium des heutigen Burma leben. Die Vereinten Nationen bezeichnen sie als am meisten bedrohte Minderheit der Welt."

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer zunehmenden religiösen Intoleranz gegen Andersgläubige im überwiegend buddhistischen Burma (Myanmar) gewarnt und ein deutliches Bekenntnis der führenden Politiker des Landes zum multireligiösen Charakter des Staates gefordert. Heute sind es in Burma die Muslime, die ausgegrenzt und angefeindet werden.

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Sonntag, 20. März 2016, 19.00 Uhr

Sklaverei in Mauretanien: Kinder und Frauen werden vererbt und verschenkt

Vortrag von Abidine Merzough, Europa- Repräsentant  der Menschenrechtsorganisation IRA (Initiative zur Wiederbelebung der Bewegung für die Abschaffung der Sklaverei), Koordinator Mauretanien in der Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen.

Sonntag, 20. März 2016

19.00 Uhr im IBZ, Internationales Begegnungszentrum, Kaiserallee 12d

Offiziell hat Mauretanien die Sklaverei im Jahr 1980 abgeschafft und seit 2007 ist es sogar strafbar, Sklaven zu "halten". Doch es gibt dort noch immer 500.000 von ihnen. Die mauretanischen Behörden gehen nicht konsequent gegen die Sklaverei vor. Im Gegenteil: Wer die Anwendung des Anti-Sklaverei-Gesetzes einfordert, geht selbst ein Risiko ein. So wurden 13 Menschenrechtler in der ersten Augustwoche 2011 verhaftet, weil sie sich für die Freilassung eines zehnjährigen Mädchens eingesetzt hatten.

90 % der Sklaven sind Frauen und Kinder. Sie leben in Leibeigenschaft, die sich meist auf ihre Abstammung aus einer Sklavenfamilie begründet, haben keine Rechte und werden oft menschenunwürdig behandelt. Sie gehören der schwarzafrikanischen Bevölkerungsgruppe an, während Araber und Berber das Sagen im Land haben. Viele Sklaven werden misshandelt und vergewaltigt und finden aufgrund dieser jahrelangen Erniedrigung keinen Weg mehr in ein normales Leben.

Menschenrechtsorganisationen wie die IRA-Mauritanien begleiten Sklaven auf dem Weg in die Freiheit: bei Behördengängen und eventuellen Strafverfahren gegen ihre "Herren. Sie organisieren auch Proteste und Streiks. Doch es kommt selten tatsächlich zu Prozessen und einer Bestrafung der Sklavenhalter. Mauretanische Journalisten und Menschenrechtler, die Sklaverei öffentlich anprangern, werden oft eingeschüchtert und bedroht - nicht nur von Sklavenhaltern, sondern auch von staatlichen Stellen. Zwei Menschenrechtler der IRA sind derzeit für zwei Jahre wegen angeblicher Gefährdung der Staatssicherheit in Haft.

Der Förderverein für bedrohte Völker unterstützt die mauretanische Anti-Sklaverei-Organisation IRA-Mauretanien in ihrer humanitären Arbeit. Mehr Infos dazu finden Sie hier: Gegen Sklaverei in Mauretanien

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Mittwoch 16.März 2016, 19.30 Uhr

Lesung "Vater unser"- und die acht verlorenen Jahre des Hermann Weiß

Anita Awosusi  liest aus der von ihr verfassten Biographie „Vater unser – oder Vom Leben und Leiden des Karlsruher Geigenbauers Hermann Weiß (1925 -2010).

 

Mittwoch 16.März 2016
19.30 Uhr im IBZ, Internationales Begegnungszentrum, Kaiserallee 12d

Das Buch zeichnet den Lebensweg des Geigenbauers Hermann Weiß, der in Karlsruhe aufgewachsen ist und gibt ein Zeugnis der leidvollen Geschichte der Karlsruher Sinti im Nationalsozialismus.

Anita Awosusi ist seit 30 Jahren als Bürgerrechtlerin aktiv. Über 20 Jahre arbeitete sie im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und war ab  1996 als Leiterin des Referats Dialog tätig. Sie ist Herausgeberin verschiedener Publikationen, arbeitete an Hörfunksendungen, Filmen und Ausstellungen mit. In ihrem Buch erzählt sie auch ihre eigene Geschichte als Nachgeborene einer Familie von Überlebenden der Verfolgung und Holocaustopfern.

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Montag, 30. November 2015, 20:15 Uhr

Michail Krausnick: „Abfahrt Karlsruhe“ – Lesung und Gespräch

(Einführung: Burkhard Gauly, Gesellschaft für bedrohte Völker)

Ort: Buchcafé, Regierungspräsidium Karlsruhe, Karl-Friedrich-Str. 17, 76133 Karlsruhe

Vor 75 Jahren, im Mai 1940, begann mit der Deportation in die Ghettos und Konzentrationslager im besetzten Polen der Leidensweg Karlsruher Sinti und Roma. Aus den vielfach verwischten Spuren der Täter, Aussagen der Opfer und Erinner­ungen der überlebenden werden die Umrisse eines staatlich sanktionierten Verbrechens sichtbar.

Krausnick ist bekannt für seine Satiren, Drehbücher und Theaterstücke sowie für historische Sachbücher.

Eintritt frei!

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Montag, 9. November 2015, 20:00 Uhr

„Die Frauen der Rosenstraße“ - Lesung von Jutta Berendes mit Birgit Bücker und Stefan Viering

Ort: Kulturzentrum Tollhaus, Schlachthausstr. 1, 76131 Karlsruhe

Hier können Sie den Flyer zu der Veranstaltung herunterladen.

Eintritt frei!

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Freitag, 17. April 2015, 19:30 Uhr

Kohle aus Kolumbien für Karlsruhe - Konsequenzen für das Klima und die Menschenrechte

Im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ), Kaiserallee 12 d,  Karlsruhe

 

Ein Podiumsgespräch mit

- Yvonne Bangert (Gesellschaft für bedrohte Völker)

- Sebastian Rötters  (Power Shift für eine ökologische Energie und Weltwirtschaft)

- Jochen Osterlink  (EnBW)

Moderation Sylvia Kotting-Uhl MdB

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Freitag, 17. April 2015, 19:30 Uhr

Kohle aus Kolumbien für Karlsruhe - Konsequenzen für das Klima und die Menschenrechte

Im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ), Kaiserallee 12 d,  Karlsruhe

 

Ein Podiumsgespräch mit

- Yvonne Bangert (Gesellschaft für bedrohte Völker)

- Sebastian Rötters  (Power Shift für eine ökologische Energie und Weltwirtschaft)

- Jochen Osterlink  (EnBW)

Moderation Sylvia Kotting-Uhl MdB

 

 

Laut eigenen Aussagen hat die EnBW im letzten Jahr rund 1 Mio. Tonnen Steinkohle aus Kolumbien bezogen – 30 % ihres Gesamtbedarfs. Auch das Kohlekraftwerk in Karlsruhe wird zu 30% aus kolumbianischen Minen beliefert.

Kolumbien ist – was sein Naturerbe betrifft - eines der reichsten Länder der Welt. Das Land liegt weltweit an zweiter Stelle in punkto Biodiversität und an fünfter mit seinem Wasserreichtum. Über 500 Jahre massiver Abbau von Gold, Smaragden, Nickel und Kohle haben aber bereits vieles zerstört. Um die Wirtschaft anzukurbeln, setzt der „Entwicklungsplan“ der Regierung Santos unter anderem auf Großprojekte im Bergbausektor – und dies ohne Rücksicht auf die Ökosysteme des Landes wie Paramos, Flusseinzugsgebiete, Lagunen und Sumpfkomplexe.

Die Konsequenzen sind für Klima und, Umwelt und die Lage der Menschenrechte höchst  bedenklich. Mit Blick auf die indigene Wayúu Bevölkerung in La Guajira, Kolumbien, wird deutlich, wie sehr die Menschen unter dem Kohletagebau leiden müssen. Seit 30 Jahren baut hier das Unternehmen Cerrejón im größten Tagebau Lateinamerikas Kohle ab. Das Bruttoinlandsprodukt steigt, doch die Menschen leben in Armut, umgeben von einer Mondlandschaft, die einst ihre Heimat, ihr Überleben und ihre Kultur bedeutete. Von der Natur und ihrer Vielfalt, die sie einst versorgte, ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Statt Entwicklung kamen Hunger, Krankheit und die leeren Versprechungen eines internationalen Kohleunternehmens. Heute sind Flüsse ausgetrocknet oder umgeleitet und die Böden so verseucht, dass Landwirtschaft dort nicht mehr möglich ist. Die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung und der indigenen Gemeinschaften, welche auf diesen Gebieten leben, wurde zerstört.

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Donnerstag, 29. Januar 2015 | 19:30 Uhr

Vortrag von Dr. Kamal Sido: Das Schicksal der religiösen und ethnischen Minderheiten im Syrienkrieg

Internationales Begegnungszentrum Karlsruhe 
Kaiserallee 12 d 
76133 Karlsruhe 

Seit fast vier Jahren herrscht in Syrien ein blutiger Krieg, der von vielen verschiedenen Akteuren mit unterschiedlichen Interessen betrieben wird. Unter den Akteuren befindet sich auch die sunnitische Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS), welche bekanntlich in Syrien und im Irak einen islamischen Gottessstaat errichten will. 

Über diese und andere Fragen wollen wir diskutieren. 

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Veranstaltungen 2014

 

Konzert: Musikalische Reise zum Volk der uiguren

7. Dezember 2014 | 19 Uhr 
Tollhaus Karlsruhe, Kulturzentrum, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe 
Eintritt: 10.- €, ermäßigt 5.00 € 
Das neue uigurische Kulturprogramm mit Fabeln, Gesängen, Legenden, Märchen, Mythen, Volkstanz, modernen Hip Hop und Pop. 

Ausstellung: MAPUCHE – Reise zu den Menschen der Erde 

29. April – 23. Mai 2014 
Tollhaus Karlsruhe, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe 
mit Fotografien von Massimo Falqui Massidda 

Matinee am Sonntag: 

Benefiz-Konzert 
Sonntag, 18. Mai 2014, 11.00 Uhr 
Musik aus Lateinamerika für Harfe und Gitarre 
Bernhard Bretziger und Angel Dario Gonzalez 
Tollhaus Karlsruhe, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe 

März 2014 - Veranstaltungen im Rahmen der Wochen gegen Rassismus 

- 15.03.2014, 18.00 Uhr 
Eröffnung der Wochen gegen Rassismus 
Rathaus Bürgersaal 

- 15.03.2014 (Wdh. am 18.3.2014), 19.00 Uhr
Filmvorführung: Aus dem Leben eines Schrottsammlers 
Kinemathek 

- 27.03.2014, 18.00 Uhr
Abfahrt Karlsruhe 
Lesung mit Michail Krausnick 
Stadtmuseum, Karlstraße 10, KA-Innenstadt 

- 28.03.2014, 20.00 Uhr 
Warum fliehen Tausende aus der Russischen Föderation? 
ibz, Kaiserallee 12d 

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Veranstaltungen 2013

 

 

Vortrag von Norbert Mappes-Niediek mit Gespräch:


13.3. 2013 Arme Roma, böse Zigeuner: Was an den Vorurteilen über die Zuwanderer stimmt (Ein Faktencheck). 
Der langjährige Balkan-Korrespondent Norbert Mappes-Niediek unternimmt einen Faktencheck und kommt zu überraschenden Befunden. Zugleich kritisiert er die europäische Roma-Politik und die von ihr beförderte »Gypsy industry« fundamental und zeigt alternative Wege auf. 

 

Ausstellung "Vergessene Flüchtlingslager in Bosnien und Herzegowina"


Montag, 9. bis Sonntag bis 29. September 2013 Tollhaus Karlsruhe 
Ausstellungseröffnung am Montag 9. September , 18.00 Uhr mit Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Tilman Zülch, Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker, Jasna Causevic, Bosnien- Referentin der Gesellschaft für bedrohte Völker 

 

Gedenkfeier zum 9. November 1938


"Sie hatten Träume" 9. November 2013, 20 Uhr , Kulturzentrum Tollhaus 
Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe spielen Werke jüdischer Komponisten, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. 
Fotos vergangener Veranstaltungen sehen Sie hier 

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