GfbV trotz(t) Corona

Alle reden über das Coronavirus: Es hat unser Leben und das von Milliarden Menschen schlagartig verändert. Viele von uns in der GfbV arbeiten nun im Homeoffice, unsere Menschenrechtsarbeit koordinieren wir über Telefonkonferenzen. Doch unser Bundesbüro bleibt geöffnet und beantwortet gerne Ihre Fragen und Anregungen. Leider mussten wir unsere für Ende April geplante Jahresversammlung und den Menschenrechtstag absagen. Denn wir wollen niemand gefährden. Die geplanten Workshops des Menschenrechtstages werden wir über unsere soziale Medien verbreiten. Die Menschenrechte bedrohter Völker brauchen heute mehr denn je zuvor Öffentlichkeit.

So fürchten Millionen Geflüchtete in Nordsyrien um ihr Leben, wenn der türkische Präsident Erdogan ihre Wasserversorgung stoppt. Zwar können wir momentan wegen des Virus keine Demonstrationen vor türkischen Konsulaten organisieren, doch Erdogan darf mit seiner menschenverachtenden Politik nicht vom Demonstrationsverbot profitieren. Stattdessen protestieren unsere Lego-Figuren in den sozialen Medien. 
Indigene Völker zählen in der Virus-Krise wieder zu den ersten Verlierern. Denn ihre Gesundheit ist oft durch chronische Krankheiten geschädigt, das Gesundheitssystem unzureichend oder diskriminierend. So ziehen sich immer mehr Indigene in Brasilien in die freiwillige Isolation in den Wäldern zurück, um eine Ansteckung zu vermeiden. 
 


Unsere Stimme für bedrohte Völker ist heute besonders wichtig: Viele Menschen haben nur noch ihr direktes Umfeld im Blick. Bitte unterstützen Sie die Gesellschaft für bedrohte Völker mit Ihrer Spende, damit wir uns weiter für Menschenrechte bedrohter Völker einsetzen können.