Opfer sexualisierter Gewalt stärken!

Newsletter, 10. Dezember 2018

"Ich flehe euch an, die Menschlichkeit nicht zu vergessen. Was muss passieren, damit ihr etwas tut?“ So eindringlich appellierte Nadia Murad an die internationale Gemeinschaft, die 2014 von IS-Terroristen verschleppten Yezidinnen aus dem nordirakischen Sindschar-Gebiet endlich zu befreien.

Nadia Murad will aufrütteln und die beschämende Gleichgültigkeit der Welt bezwingen. Deshalb spricht sie schonungslos über ihr Martyrium als Sexsklavin. Auch sie wurde vom IS verschleppt. Zuvor musste sie mitansehen, wie die Terroristen ihre Mutter und sechs ihrer Brüder ermordeten.

Heute wird Nadia Murad mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Das ist eine wichtige Anerkennung auch für uns und all diejenigen, die sich für die Opfer sexualisierter Gewalt einsetzen! Dieses Verbrechen ist eine Waffe in Konflikten, die zuerst Frauen und Mädchen, aber auch die gesamte Zivilbevölkerung furchtbar trifft. Es wird nur allzu oft tabuisiert, vor allem wenn Frauen von Minderheiten betroffen sind.

Ob Yezidinnen im Irak, die Opfer von Boko Haram in Nigeria, Frauen in Bosnien-Herzegowina, indigene Frauen in Nordamerika oder auch Rohingya in Burma - wir wollen sie mit ihrem Leid nicht allein lassen und durchsetzen, dass die Täter bestraft werden. Deshalb unterstützen wir konkrete Initiativen, den Opfern zu helfen, und arbeiten weltweit mit Frauen zusammen, die sexualisierte Gewalt anprangern. Wir müssen sie stärken, damit dieser Schrecken endlich ein Ende hat!

Für diese wichtige Arbeit brauchen wir Ihre Unterstützung. Bitte spenden Sie für unsere Menschenrechtsarbeit, damit wir uns auch weiterhin für Opfer sexualisierter Gewalt und Verbrechen gegen die Menschlichkeit einsetzen können.

Spenden Sie jetzt.

Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung.

Ihr Ulrich Delius,
GfbV-Direktor


Foto: Jason O. Watson/Alamy Stock Photo

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