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  • „Wir kämpfen nicht nur für uns“ - Der Ashaninka Benki Piyako und sein Kampf für Umwelt- und Klimaschutz
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  • 79 Jahre nach der Reichspogromnacht
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  • Separatisten oder die Sehnsucht, unter sich zu sein (Diskussionsrunde)
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  • Die Zukunft des Nordiraks: Institutionelle Reformen und “Good Governance” (Tagungsvortrag)
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  • Das Schicksal eines politischen Gefangenen in Tibet | Filmvorführung mit Gespräch
  • Jemen: Keine Waffen an Saudi-Arabien! (Mahnwache)
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  • Al Jazeera, der Islamismus und das Schicksal der Minderheiten (Vortrag)
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Termine im November 2017

19:00 Uhr
27. 11. 2017 - 27. 11. 2017

Am Montag, dem 27.November, wird der ehemalige Deutschland-Korrespondent von Al Jazeera. Aktham Suliman, über den TV-Sender und den arabischen Frühling sprechen. Aktham Suliman wurde 1970 in Damaskus geboren und hat in Berlin Publizistik, Islamwissenschaften und Politologie studiert. Aus Protest an zunehmend tendenziöser Berichterstattung, verließ er 2012 nach zehn Jahren den von Katar finanzierten Fernsehsender.

Anfangs hatte Al Jazeera einen guten Ruf als kritischer und seriöser Berichterstatter über die Konflikte und Entwicklungen im Nahen Osten, auch außerhalb der Region. So trug Al-Jazeera aber auch zur Ausweitung der Proteste während des Arabischen Frühlings bei. Mit dem wachsenden Einfluss der Muslimbrüder, die ebenfalls von Katar unterstützt werden, wurde die Berichterstattung jedoch tendenziöser. Schließlich wurde Al Jazeera von vielen als Sprachrohr der Muslimbrüder wahrgenommen. Aktham Suliman sprach von „Manipulation“ und „Hofberichterstattung“, die er selbst nicht weiter vertreten wollte. In seinen Augen hat Al Jazeera entscheidend dazu beigetragen, dass ethnische und religiöse Minderheiten, insbesondere Christen und Yeziden, zu einer „beliebten“ Zielscheibe der Radikalislamisten geworden sind.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.


Header Foto: © kaan tanman via iStock