Infothek

07.08.2023

Illegaler Bau einer Landstraße auf indigenen Gebieten

Neue Dokumentation der GfbV über Peru

Im August 2021 sind zwei Traktoren einer Holzfirma ohne jegliche Erlaubnis in das Territorium der Asháninka aus der Gemeinschaft Sawawo (Peru) eingedrungen. Die Holzfirma versucht illegal eine Straße von Nueva Italia zu der Ortschaft Puerto Breu zu bauen. Dabei setzt die Holzfirma mitsamt der organisierten Kriminalität (Drogenmafia, korrupte lokale Politiker*innen) die Gemeinschaften unter Druck und versucht einige Bewohner*innen der indigenen Gemeinschaften mit finanziellen Mitteln für sich zu gewinnen.

Von dem illegalen Bau der Landstraße im peruanischen Distrikt Yurúa sind mehr als zwanzig indigene Gemeinschaften der indigenen Völker der Asháninka, Ashéninka, Amahuaca, Huni Kuin, Apolima-Arara, Conibo-Shipibo und in freiwilliger Isolation lebender indigener Völker betroffen. 

Die Dokumentation lässt Indigene vor Ort zu Wort kommen, trägt ihre Forderungen und Bedarfe zusammen, und schildert, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker vorgeht, um sie zu unterstützen. 

Die Dokumentation können Sie hier herunterladen.

 

Kontakt: Eliane Fernandes, e.fernandes@gfbv.de