Film und Diskussion

Filmaufführung und anschließende Diskussion: „Geliebt & Geächtet - Kinder des Krieges“

„Kinder des Krieges“ – das sind Kinder von Frauen, die im Krieg vergewaltigt wurden. Es gibt sie überall auf der Welt, doch oft werden sie ausgegrenzt und in den Hintergrund gedrängt. Das ist in diesem Film anders.

Vier starke Frauen berichten über das schreckliche Trauma der Vergewaltigung im Krieg und die unendliche Freude einer Mutter über ihr Baby.

Grace Acan, ugandische Aktivistin und Überlebende von Vergewaltigung, schildert, wie es war, in Gefangenschaft Kinder zur Welt zu bringen. Ajna Jusic, Psychologin und bosnisches Kind des Krieges, berichtet von Stigma, Diskriminierung und der Liebe ihrer Mutter. Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, und Prof. Ingvill Mochmann, Politikwissenschaftlerin, appellieren, dass die Kinder des Krieges von heute unsere Hilfe brauchen.

Unter den Kindern des Krieges der heutigen Zeit sind die Kinder von yezidischen Frauen, die in IS-Gefangenschaft gezeugt wurden. Wie so viele Kinder des Krieges vor ihnen sind sie konfrontiert mit Liebe einerseits und Ächtung andererseits. Wir stehen an der Seite der Opfer des Genozids vom 3. August 2014 an Yeziden und Yezidinnen.


Hier können Sie den Film bestellen.
Falls Sie eine Veranstaltung zu dem Film planen, wenden Sie sich jederzeit an uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter! Außerdem haben wir einen Leitfaden erstellt, der alle wichtigen Informationen für eine Veranstaltung bereithält.
 

Der Trailer gibt einen ersten Vorgeschmack auf den Film:


Am 05. September stellten wir unseren Film "Geliebt & Geächtet - Kinder des Krieges" in Bielefeld vor. Anschließend diskutierten wir mit Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan und Frau Dr. Monika Hauser von medica mondiale e. V. über die Situation für die Yezid*innen:

 

 

Termine:

06. August, 17:30 Uhr - Schulenburger Landstraße 150, Hannover

08. August, 19:00 Uhr - Geiststraße 7, Victor-Gollancz-Haus, Göttingen

15. August, 18:00 Uhr - Yezidisches Forum e.V., Eidechsenstr. 19, Oldenburg

05. September, 18:00 Uhr - Markgrafenstraße 7, Bielefeld

05. September, 9:00 Uhr - Holocaust Center, Oslo

15. Oktober, 18:30 Uhr - Gemeindezentrum Petrusgemeinde, Wollmatinger Str. 58, Konstanz

31. Oktober, 19:00 Uhr -  Kleiner Saal im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, München

14. November, 18:30 Uhr - Evangelisch-reformierte Kirche, Hannoversche Str. 61, 29221 Celle

28. November - Dortmund

weitere Veranstaltungen folgen in:

Köln, Berlin, Kurdistan, Karlsruhe, Tecklenburg

 


Kontakt und Rückfragen:
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Referat für ethnische, religiöse, sprachliche Minderheiten und Nationalitäten
Lina Stotz, zu erreichen unter +49 (0) 551 49906-19, L.Stotz@gfbv.de