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Januar 2012 Minderheiten stehen selten im Mittelpunkt. Meist wendet sich die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit anderen Dingen zu. Unsere Menschenrechtsorganisation muss für diese Menschen da sein.
Damit Sie einen Eindruck von der Vielfalt unserer Menschenrechtsarbeit für aktuell bedrohte Minderheiten bekommen können, haben wir hier einige Beispiele unseres Engagements 2011 zusammengestellt.
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| Nach der Dumawahl - Proteste, staatliche Gewalt und Willkür im Nordkaukasus |
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Wahlen in Russland
(Kampagne) |
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Februar 2012 Am 4. März 2012 stehen die russischen Präsidentschaftswahlen bevor. Für die Menschen im Nordkaukasus, die Demokraten und Menschenrechtsaktivisten in Russland und Tschetschenien sowie die Angehörigen der indigenen Völker Russlands wäre die höchstwahrscheinlich bevorstehende Wiederwahl Wladimir Putins eine Katastrophe. In einem Nordkaukasus-Tagebuch, mit Hintergrundtexten zu den Republiken des Nordkaukasus und zu „Gesichtern des russischen Protests“ ergänzen wir das kritische Bild der russischen Politik in Deutschland.
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06. Februar 2012
Mehr als 16.000 Menschen sind seit Ausbruch des Tuareg-Konfliktes in Mali vor drei Wochen in die Nachbarländer Niger, Mauretanien und Burkina Faso geflohen. Allein seit Freitag letzter Woche haben mehr als 4.000 neue Flüchtlinge in Mauretanien Zuflucht gesucht, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen.
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03. Februar 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat immer wieder die Gnadenlosigkeit des niedersächsischen Innenministers dargestellt und kritisiert. Während die Medien aus den Ländern Osteuropas von unerträglichen Minusgraden und erfrorenen Menschen berichten, scheint Innenminister Schünemann einmal mehr die Augen vor dem Leiden der Roma im Kosovo zu verschließen. Wie der Repräsentant der GfbV im Kosovo, Dzafer Buzoli, heute berichtet, macht die eisige Kälte (bis zu -28°C) das Leben dieser Minderheit, die in vielfach provisorischen Unterkünften aus Plastik und Brettern leben müssen, vollends unerträglich.
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03. Februar 2012
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung Malis aufgefordert, den Schutz der Tuareg-Zivilbevölkerung zu garantieren. „Die Tuareg dürfen nicht alleine aufgrund ihrer ethnischen Abstammung pauschal als mutmaßliche „Aufständische“ behandelt werden und ihnen der Schutz durch Sicherheitskräfte verweigert werden“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. „Verantwortliche für Pogromartige Übergriffe gegen unbewaffnete Tuareg müssen vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden. Unbewaffnete Tuareg wie Freiwild zu behandeln, verstößt gegen internationale Menschenrechtskonventionen.“
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30. Januar 2012
Zur Eröffnung des China - Kulturjahres in Deutschland hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende der Verfolgung von Schriftstellern und Künstlern in China gefordert. Mit fünf leeren Stühlen erinnerte die GfbV bei der Eröffnungszeremonie in Berlin an inhaftierte uigurische, tibetische, mongolische und chinesische Schriftsteller. Auf Transparenten prangerten die Menschenrechtler die Unterdrückung der Meinungs-, Presse- und Glaubensfreiheit in China an.
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September 2011 Nach Angaben des Federal Bureau of Prisons (B.O.P.) ist Leonard Peltier gestern, am 14. September, vom Federal Transfer Center in Oklahoma City, Oklahoma in das Hochsicherheitsgefängnis in Coleman, Florida verlegt worden - mehr als 3.200 km von der Turtle Mountain Band of Chippewa in North Dakota entfernt, der Peltier angehört. Dadurch ist er für eine gute Betreuung durch seine Familie fast unerreichbar geworden, denn die Reisekosten sind sehr hoch.
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August 2011 Am 30. Juli 2011 gegen 1.30 Uhr stürmen vier bewaffnete, in Zivil gekleidete Angehörige der Islamic Revolutionary Guards Corps (IRGC) das Haus des Kurden Ali-Reza Sepahi Laeen. Mit Handschellen gefesselt und mit verbundenen Augen wird der Schriftsteller verschleppt. Bis heute ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Ihm droht schwere physische und psychische Folter, da politische Gefangene im Iran systematisch gefoltert werden. Ali-Reza ist unschuldig. Sein einziges Verbrechen ist sein Einsatz für die kurdische Sprache und Kultur.
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Juli 2011 Bei friedlichen Protesten und Begräbnissen wurden in Syrien seit Anfang März 6.000 mutmaßliche Regimegegner getötet und zehntausende Oppositionelle festgenommen, vor allem Intellektuelle und Reformaktivisten. Etwa 20.000 Menschen sind teilweise unter Beschuss über die Grenze in den Libanon und in die Türkei geflohen. Aufgrund dieser aktuellen Ereignisse wird die Syrienkampagne noch bis zum 31. März 2012 verlängert.
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05/2011 268 China-Kulturjahr 2012 - Kultur der Tibeter, Uiguren und Mongolen bewahren! |
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Editorial |
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Zwangsräumung in der größten Traveller-Siedlung Großbritanniens |
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Streit um Anerkennung Palästinas |
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| Aktuelle Veröffentlichungen |
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04. Februar 2012 |
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Berlin: Grußwort zur Demonstration für Freie Wahlen in Russland |
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09. August 2011 |
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Hintergrundpapier zum Tag der Indigenen Völker (9. August) mit zahlreichen Einzelfällen - "Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner", |
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August 2011 |
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Sklaverei im 21. Jahrhundert: Die Haratin in Mauretanien |
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GfbV Berlin - der Blog |
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