Gesellschaft für bedrohte Völker
GfbV International Deutschland Österreich Schweiz Chile Bosnien-Herzegowina Italien Kurdistan/Nordirak
 Aktuell 

  
Dezember 2013

Wie tief sich die Schrecken des blutigen Krieges in Syrien in die Seelen der Kinder eingebrannt haben, können wir nur erahnen. Das Mädchen auf unserem Bild gehört zu den ersten syrischen Flüchtlingen, die Deutschland aufgenommen hat, damit sie endlich Ruhe finden können.

Bitte unterstützen Sie unsere Menschenrechtsarbeit!
 PRESSEERKLÄRUNGEN 
Petersburger Dialog in Leipzig am 23.4.2014
Putins Doppelzüngigkeit entlarven! Einreiseverbot für Krimtatarenführer Dschemilew aufheben!
(Pressemitteilung)
23. April 2014

Die Teilnehmer des Petersburger Dialogs in Leipzig sollen während ihrer Gespräche mit den Repräsentanten der russischen Zivilgesellschaft am Mittwoch in Leipzig offen die Doppelzüngigkeit von Wladimir Putin kritisieren und die Aufhebung des Einreiseverbots für Krimtatarenführer Mustafa Dschmilew verlangen. Dieser Forderung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Mahnwache vor dem Tagungsgebäude Nachdruck verliehen.
23. April 2014

Mahnwache vor dem Petersburger Dialog
am Mittwoch, den 23.04.2013, ab 14.30 Uhr
Keilstraße, in Höhe der Einfahrt zum The Westin Leipzig

Mit einer Mahnwache wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Teilnehmer des Petersburger Dialogs am Mittwoch in Leipzig dazu auffordern, während ihrer Gespräche mit den Repräsentanten der russischen Zivilgesellschaft offen die Doppelzüngigkeit von Wladimir Putin zu kritisieren und die Aufhebung des Einreiseverbots für Krimtatarenführer Mustafa Dschmilew zu verlangen.
Chaos in Nigeria: Armee, Polizei, Gouverneure und Eltern streiten über Zahl entführter Schülerinnen
Nigerias Sicherheitskräfte verspielen Glaubwürdigkeit - Bemühungen um Befreiung entführter Schülerinnen müssen verstärkt werden
(Pressemitteilung)
22. April 2014

Eine Woche nach der Verschleppung von bis zu 234 Schülerinnen durch Kämpfer der islamistischen Boko-Haram-Sekte hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag scharfe Kritik an Nigerias Regierung und Sicherheitskräften geübt. Es sei ein Armutszeugnis, dass es noch immer weder zuverlässige Angaben über die Zahl der Entführten noch realistische Informationen über ihren Verbleib gebe.
Jahrestag der Entführung von zwei Bischöfen in Syrien (22.April)
Die GfbV bittet Emir von Katar um Hilfe: Schicksal der beiden verschleppten christlichen Würdenträger von Aleppo aufklären!
(Pressemitteilung)
16. April 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch an den Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, appelliert, bei der Aufklärung des Schicksals von zwei in Syrien verschleppten christlichen Bischöfen mitzuhelfen. Am kommenden Dienstag (22.4.) jährt sich der Tag ihrer Entführung, ohne dass es je wieder ein Lebenszeichen von den beiden Würdenträgern aus Aleppo gegeben hat.
Präsidentschaftswahl in Algerien (17.4.)
Algerien braucht Neustart - Ethnische und soziale Spannungen nehmen zu
(Pressemitteilung)
16. April 2014

Trotz wachsender ethnischer und sozialer Spannungen in Algerien unter Abdelaziz Bouteflika befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass der amtierende algerische Staatspräsident am Donnerstag zum vierten Mal wiedergewählt wird. „Doch Algerien braucht dringend einen Neustart, endlich neue Gesichter, eine neue Politik und eine nachhaltige Lösung der sozialen Probleme. Bouteflikas Dauerherrschaft hat das Land kaputtgewirtschaftet. Korruption, Machtmissbrauch und anhaltende Menschenrechtsverletzungen kennzeichnen die 15 Jahre seiner Herrschaft“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
Deutscher Außenminister besucht China und Japan (12.-14.4.)
China: Steinmeier soll sich für verfolgte Menschenrechtler einsetzen
(Pressemitteilung)
11. April 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Außenminister Frank-Walter Steinmeier appelliert, sich in China für verfolgte Menschenrechtler einzusetzen. Steinmeier wird am Sonntag in Peking erwartet. „Jede Woche gibt es in China neue harsche Urteile gegen Menschenrechtsverteidiger oder Menschenrechtler werden willkürlich festgenommen“, berichtete der GfbV-Asienexperte Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. „Gerade heute hat ein Berufungsgericht in Peking eine vierjährige Haftstrafe gegen den Menschenrechtsanwalt Xu Zhiyong bestätigt. Chinas Sicherheitsbehörden und Justiz missachten systematisch internationale Menschenrechtskonventionen, um Menschenrechtler mundtot zu machen.
Willkürjustiz in Kambodscha:
Nach Folter und erpressten Geständnissen 13 Bürgerrechtler verurteilt
(Pressemitteilung)

  
11. April 2014

Die Verurteilung von 13 Bürger- und Menschenrechtlern zu Haftstrafen zwischen fünf und neun Jahren in Phnom Penh hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag als „politisch motivierte Willkürjustiz“ scharf kritisiert. Als belastende Beweise gegen die Männer, unter ihnen sechs Angehörige der Khmer-Krom-Minderheit, waren größtenteils erpresste Dokumente vorgelegt worden.
09. April 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi vor, sich nicht konsequent für die Menschenrechte von Verfolgten in Burma einzusetzen. „Wir sind tief enttäuscht, dass die selbst so lange verfolgte Oppositionspolitikerin zur systematischen Ausgrenzung und Vertreibung der muslimischen Rohingya-Minderheit schweigt“, kritisierte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
Mehr als 215.000 neue Flüchtlinge in Darfur seit Jahresbeginn
Milizionäre zerstören mehr als 120 Dörfer im Westen des Sudan – Entwaffnung und Auflösung von Milizen gefordert
(Pressemitteilung)
08. April 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Entwaffnung und Auflösung einer von der sudanesischen Armee aufgebauten Miliz, die mit ihrem gewalttätigen Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung ganze Regionen in Süd- und Nord-Darfur entvölkert. „Die so genannten „Rapid Support Forces“ sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass seit Januar 2014 mehr als 215.000 Zivilisten in Darfur fliehen mussten“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
07. April 2014

„Fassen Sie sich ein Herz, Frau Bundeskanzlerin! Geben Sie „unseren“ Roma-Kindern eine Zukunft in Deutschland!“ Mit diesem gemeinsamen Appell für ein Bleiberecht der in Deutschland aufgewachsenen oder hier geborenen Kinder der Roma aus dem Kosovo haben sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie die Roma-Jugendorganisation Amaro Drom anlässlich des internationalen Roma-Tages am 8. April an Angela Merkel gewandt.
Gründer der GfbV ausgezeichnet
Tilman Zülch zum Ehrenbürger von Sarajevo ernannt
(Pressemitteilung)

  
07. April 2014

Der Gründer und Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker Deutschland (GfbV), Tilman Zülch, ist am Sonntag in Sarajevo zum Ehrenbürger der bosnischen Hauptstadt ernannt worden.
03. April 2014

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, soll die Vertreibung der letzten Armenier in Syrien verurteilen und zum Schutz der christlichen Flüchtlinge mäßigend auf die Regierung der benachbarten Türkei einwirken. Das haben armenische Vereine in Deutschland und weltweit in einem dringenden Appell an Ban Ki-Moon gefordert, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen. „Die kleine Stadt Kasab im syrisch-türkischen Grenzgebiet hat in den letzten Tagen einen Alptraum erlebt: Offensichtlich hat die türkische Regierung den Kämpfern der Al-Nusra-Front grünes Licht gegeben, die Stadt zu überfallen,“ schrieb Azat Ordukhanyan, Vorsitzender des Armenisch-Akademischen Vereins 1860 e.V., an den UN-Generalsekretär.
Krimkrise: Minderheiten fürchten um ihre Sicherheit
Hetze gegen muslimische Krimtataren und jüdische Ukrainer löst erste Fluchtbewegung aus
(Pressemitteilung)
31. März 2014

Antimuslimische und antijüdische Hetze haben eine erste Fluchtbewegung von der Krim ausgelöst. Rund 5.000 Angehörige der muslimischen Krimtataren – vor allem Frauen und Kinder – haben die Halbinsel in den vergangenen Tagen und Wochen bereits verlassen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag. Außerdem ist der oberste reformjüdische Rabbiner der Krim, Mihail Kapustin, aus Furcht vor antijüdischen Ausschreitungen aus Simferopol nach Kiew geflohen. Auch die Gesandten der Simferopoler Chabad-Organisation Jitzchak, Meir-Lifschitz, und seine Ehefrau Leja haben die Krim mit den Tora-Rollen ihrer Gemeinde verlassen, um die heiligen Bücher in Sicherheit zu bringen.

28. März 2014

>„Menschenrechte einfordern!“ Dies ist der zentrale Appell der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an deutsche Politiker, die am Freitag in Berlin mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammentreffen. Gemeinsam mit Uiguren, Tibetern und Chinesen demonstrierte die GfbV vor dem Bundespräsidialamt und vor dem Bundeskanzleramt für ein Ende der Verfolgung von Menschenrechtlern in der Volksrepublik. „Zu Leisetreterei bei den Gesprächen mit Xi Jinping besteht kein Grund“, erklärte GfbV-Asienreferent Ulrich Delius. „Auch für Weltmächte gelten Menschenrechte. Wenn China sogar seine eigenen Gesetze mit Füßen tritt, dann ist das kein gutes Zeichen für ausländische Investoren.“

  
27. März 2014

Generalsekretär und Gründer der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, ist am Donnerstag in Berlin mit dem Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma geehrt worden. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert. Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, würdigte Zülchs Engagement und sagte bei der Feierstunde im Auswärtigen Amt: „Die Entschlossenheit eines Einzelnen, offenbares Unrecht nicht einfach hinzunehmen, kann gesellschaftliche Wirklichkeit verändern – nämlich dann, wenn sie zur Entschlossenheit vieler wird, aus der gemeinsames politisches Handeln erwächst.“ Er dankte dem 74 Jahre alten Menschenrechtler für seine langjährige Unterstützung, „aber auch für ein großartiges Lebenswerk im Dienste der Menschenrechte“.
Chinas Präsident sieht Deutschland als Vorbild für Japan bei Vergangenheitsbewältigung
Japan und China sollen Verbrechen nicht länger leugnen – Gedenken in Berlin für Millionen Opfer Maos
(Pressemitteilung)
27. März 2014

Am Vortag des Deutschland-Besuchs von Chinas Staatspräsident Xi Jinping erinnerte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Berlin an der Neuen Wache an die Millionen Opfer unter der Herrschaft von Mao Zedong in China. Zum Gedenken an diese Toten legten die Menschenrechtler vor einem mehr als zwei Meter hohen improvisierten Mahnmal einen Kranz nieder. Zugleich veröffentlichte die GfbV einen 40-seitigen Menschenrechtsreport über die Verbrechen gegen die Menschlichkeit Maos, aber auch über Kriegsverbrechen japanischer Truppen in China. „Beide Staaten sollten die in ihrem Namen begangenen Verbrechen nicht länger beschönigen oder leugnen“, forderte die GfbV.

Den 40-seitigen Report „Japan und China: Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkennen, nicht leugnen oder tabuisieren“ können Sie hier herunterladen.

26. März 2014

Wenige Tage vor dem Deutschland-Besuch Xi Jinpings hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem chinesischen Staatspräsidenten vorgeworfen, für eine beispiellose Verfolgung von Menschenrechtlern verantwortlich zu sein. „Seit 15 Jahren ist die Lage von Chinas Menschenrechtsverteidigern nicht so katastrophal gewesen wie heute unter Präsident Xi Jinping“, stellt die GfbV in einem neuen Menschenrechtsreport fest, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Den 40-seitigen Report „Menschenrechtler ohne Rechte“ können Sie hier herunterladen.

25. März 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker wird den Besuch von Xi Jinping (28.3.) mit kritischen Aktionen begleiten und zwei Menschenrechtsreporte publizieren.
Anhaltende Kämpfe im Westen des Sudan
120.000 neue Flüchtlinge in Darfur innerhalb von nur zwei Wochen
(Pressemitteilung)
18. März 2014

120.000 Zivilisten mussten im Westen des Sudan innerhalb der letzten zwei Wochen vor neuen Kämpfen fliehen. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. „Elf Jahre nach Beginn des Darfur-Konflikts nimmt die Gewalt immer mehr zu. Alleine in der letzten Woche mussten 75.000 Menschen aus ihren Siedlungen fliehen. Dutzende Dörfer wurden von Milizionären niedergebrannt“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
382 uigurischen Flüchtlingen droht Abschiebung von Thailand und Malaysia nach China
Südostasien soll uigurischen Flüchtlingen Schutz gewähren
(Pressemitteilung)
15. März 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierungen Thailands und Malaysias aufgefordert, 382 mutmaßliche uigurische Flüchtlinge nicht nach China abzuschieben, da ihnen dort lebenslange Haft oder der Tod droht. „Diese Flüchtlinge sind bei einer erzwungenen Rückkehr nach China akut in ihrem Leben bedroht. Dies zeigen tragische Beispiele anderer Abschiebungen uigurischer Flüchtlinge aus Südostasien in jüngster Zeit“, erklärte der GfbV-Asienexperte Ulrich Delius am Samstag in Göttingen.
13. März 2014

Nach dem Vorbild der „Magnitski-Liste“ der USA sollte die Europäische Union (EU) eine „Krim-Liste“ mit Verantwortlichen für die Annexion der Krim erstellen, gegen die Reise- und Finanzsanktionen verhängt werden. Dies forderte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Berlin. „An der Entscheidung für das völkerrechtswidrige Vorgehen Russlands waren nur wenige Personen aus einem engen Führungszirkel beteiligt“, erklärte die Russland-Expertin der GfbV, Sarah Reinke. „Diese Drahtzieher der Annexion müssen zu spüren bekommen, dass ihre Kriegstreiberei auch persönlich für sie merkliche Folgen hat.“

Gestürzter Ministerpräsident Libyens sucht in Deutschland Zuflucht
Europäische Union versagt bei Stabilisierung Libyens – Drei Jahre Libyen-Intervention (19.3.)
(Pressemitteilung)
13. März 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union Versagen beim Aufbau eines demokratischen Staatswesens in Libyen nach dem Sturz Diktator Gaddafis vorgeworfen. „Wenige Tage vor dem dritten Jahrestag des Beginns der Libyen-Intervention versinkt das nordafrikanische Land immer mehr in Gewalt und Anarchie“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.
Krise auf der Krim: Krimtataren bitten Angela Merkel um Hilfe
Appell: „Bitte verhindern Sie die völkerrechtswidrige Annexion unserer Heimat, Frau Bundeskanzlerin!“
(Pressemitteilung)
11. März 2014

Wenige Tage vor dem unrechtmäßigen Referendum über den Status der Krim, bitten die auf der Halbinsel seit Jahrhunderten ansässigen Krimtataren die Bundeskanzlerin um Hilfe. „Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, bitte verhindern sie die völkerrechtswidrige Annexion unserer Heimat durch Russland“, heißt es in einem Schreiben von Krimtataren an Merkel, das die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) heute der Bundeskanzlerin übermittelte.
Erschütternde Frauenschicksale in aller Welt sind Ergebnis fehlgeschlagener Politik
GfbV fordert konsequenten Einsatz Deutschlands für den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen
(Pressemitteilung)

  
06. März 2014

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Memorandum, in dem Schicksale von Frauen in Kriegen, auf der Flucht und in Nachkriegsgesellschaften dokumentiert werden.

Das 22-seitige Memorandum „Frauen als Leidtragende von Krieg und Gewalt“ können Sie hier herunterladen.

Zentralafrikanische Republik: Exodus von mehr als 100.000 Muslimen
Mit ethnischen Säuberungen Genozid abgewendet – Kein wirksamer Schutz der Zivilbevölkerung
(Pressemitteilung)
05. März 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat den mangelnden Schutz von bedrängten Muslimen in der Zentralafrikanischen Republik scharf kritisiert. „Es ist zynische Schönfärberei, wenn französische Militärs behaupten, die Sicherheitslage in dem von Bürgerkrieg gezeichneten Land stabilisiere sich“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. „Ein drohender Völkermord wurde nur abgewendet, weil man ethnische Säuberungen und den erzwungenen Exodus von mehr als 100.000 Muslimen hinnahm. Eine Erfolgsgeschichte beim Schutz der Zivilbevölkerung sieht anders aus. Die meist seit Jahrzehnten im Land lebenden Muslime zahlen mit ihrer Vertreibung einen hohen Preis für die so genannte Stabilisierung des Staates.“
Krise in der Ukraine: Deutschland soll Beispiel der USA folgen und militärische Zusammenarbeit mit Russland beenden
Bundessicherheitsrat soll Bau eines Heeres-Ausbildungszentrums in Russland durch die Rheinmetall AG stoppen
(Pressemitteilung)
04. März 2014

„Angesichts der Bedrohung der Ukraine durch das russische Militär muss Deutschland mit sofortiger Wirkung die gesamte Zusammenarbeit im militärischen Bereich beenden“, fordert Tilman Zülch, der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Dieses Jahr soll der Bau eines Heeres-Ausbildungszentrums mit modernster Simulationstechnik für den Anti-Guerilla-Kampf durch das deutsche Unternehmen Rheinmetall AG in Russland fertiggestellt werden. „Der Bundessicherheitsrat unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel muss den Bau des Heeres-Ausbildungszentrums unverzüglich stoppen und ein klares Zeichen an Russland senden. Der Bruch des Völkerrechts durch russische Truppen muss Folgen haben für die militärische Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten“, erklärte Zülch.


Nord-Nigeria: 2.000 Menschen sind Gewalt von Islamisten seit Ausrufung des Ausnahmezustandes im Mai 2013 zum Opfer gefallen
Boko Haram tötet erneut 38 Menschen in Nord-Nigeria
(Pressemitteilung)
04. März 2014

Seit Ausrufung des Ausnahmezustandes in drei Bundesstaaten im Norden Nigerias im Mai 2013 sind 2.000 Christen und Muslime politisch motivierter Gewalt der islamistischen Boko-Haram-Sekte zum Opfer gefallen, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Mit der gestrigen Ermordung von drei Polizisten und 35 Muslimen im Dorf Mafa hat die Gewalt im Nordosten Nigerias einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. „Mit großer Sorge verfolgen wir, dass die Zahl der Opfer islamistischer Gewalt massiv in Nord-Nigeria zunimmt
Krise in der Ukraine: Präsident Putin instrumentalisiert russische Minderheit
Verlogene Minderheiten-Politik Russlands scharf kritisiert
(Pressemitteilung)
03. März 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Russlands Staatspräsident Wladimir Putin eine verlogene Minderheiten–Politik vorgeworfen. Die seit mehr als 40 Jahren für Minderheiten in Russland engagierte Menschenrechtsorganisation kritisierte, Putin instrumentalisiere Minderheiten nach Belieben, missachte jedoch systematisch ihre Rechte und Forderungen im eigenen Land. „Präsident Putin spielt die Minderheitenkarte – natürlich nur zum Schutz der russischen Minderheit – genau dann, wenn es ihm Vorteile bringt und er glaubt, damit die EU vorführen zu können“, kritisiert Sarah Reinke, GUS-Referentin der Gesellschaft für bedrohte Völker in Berlin.
Blutiges Wochenende in Nord-Nigeria: 112 Menschen sterben im Boko-Haram-Konflikt – 661 Tote seit Jahresbeginn
Nigerias Sicherheitskräfte scheitern im Kampf gegen Boko Haram – Fast 2.000 Tote seit Mai 2013
(Pressemitteilung)
03. März 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Nigerias Polizei und Armee vorgeworfen, im Kampf gegen die islamistische Boko-Haram-Sekte zu versagen. „Statt die Zivilbevölkerung wirksam vor dem Terror zu schützen, sterben jede Woche mehr Zivilisten“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
China: Uiguren werden für den gewaltsamen Tod von 33 Menschen bei Blutbad in Kunming verantwortlich gemacht
Kreislauf der Gewalt in Xinjiang durchbrechen – Uiguren nicht dämonisieren - Region plant eigenes Antiterror-Gesetz
(Pressemitteilung)
02. März 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem schrecklichen Blutbad im Bahnhof Kunming vor einer Dämonisierung pauschal aller Uiguren in China gewarnt. „Nachdrücklich verurteilen wir die Bluttat, die in China weiter Vorurteile gegen Uiguren schüren wird. Denn Chinas staatlich kontrollierte Medien vermitteln nicht, dass sich die große Mehrheit der Uiguren friedlich für die Anerkennung ihrer Menschenrechte und grundlegender Bürgerrechte
einsetzt. Die Tragödie in Kunming wird den Kreislauf der Gewalt in Xinjiang weiter anheizen“, warnte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.
Nord-Nigeria: 290.000 Menschen sind vor Gewalt von Islamisten geflohen
37 Christen sterben bei Angriffen von Boko Haram - 549 Opfer islamistischer Überfälle seit Jahresbeginn
(Pressemitteilung)
28. Februar 2014

Nur einen Tag nach der Ermordung von 59 christlichen Schülern sind erneut 37 Christen in Nord-Nigeria von mutmaßlichen Kämpfern der islamistischen Boko-Haram-Sekte getötet worden, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag. „Bei den drei zeitlich koordinierten Überfällen im Bundesstaat Adamawa kamen am Mittwochabend auch drei Studenten eines theologischen Seminars zu Tode. Seit Jahresbeginn 2014 sind bereits 549 Menschen in Nord-Nigeria dem islamistischen Terror zum Opfer gefallen“, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
Machtkampf auf der Halbinsel Krim in der Ukraine
Krimtataren jetzt nicht allein lassen!
(Pressemitteilung)
27. Februar 2014

„Die deutsche Bundesregierung darf die rund 300.000 Krimtataren auf der Halbinsel Krim nicht allein lassen“, forderte der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker, Tilman Zülch, am Donnerstag in Göttingen. „Während Russland versucht, die russische Bevölkerungsmehrheit auf der Krim auf ihre Seite zu ziehen, Putin die russischen Truppen im Westen der Russischen Föderation in Alarmbereitschaft versetzt und Berichten zufolge schon russische Pässe verteilt, sehen die Krimtataren das multikulturelle Miteinander auf der Halbinsel gefährdet. Auch sie hatten von Beginn an die demokratischen, pro-europäischen Proteste auf dem Maidan in Kiew unterstützt“, erklärte Zülch weiter.
China setzt auf Eskalation im Streit mit Uiguren
Prominenter uigurischer Wirtschaftsprofessor wird wegen Separatismus angeklagt
(Pressemitteilung)
26. Februar 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die offizielle Anklage des prominenten uigurischen Wirtschaftswissenschaftlers Ilham Tohti in China wegen Separatismus scharf kritisiert. „Die Separatismus-Anklage ist ein Akt der Willkür und Gift für das Zusammenleben von Han-Chinesen und Uiguren in dem Vielvölkerstaat China. Wer diesen auch unter europäischen Diplomaten hoch geschätzten Vermittler zwischen den Kulturen für viele Jahre wegsperrt, weiß nicht, was er tut oder will gezielt provozieren und Gewalt schüren“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. „Wir fordern die deutsche Bundesregierung und die Europäische Union auf, gegen die willkürliche juristische Verfolgung Ilham Tohtis zu protestieren und seine sofortige Freilassung zu verlangen.“
Festnahme von bekanntem tschetschenischem Menschenrechtler
Gedenken an den 70. Jahrestag der Deportation von Tschetschenen und Inguschen unerwünscht
(Pressemitteilung)
25. Februar 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert russische und tschetschenische Behörden auf, Ruslan Kutajew – Menschenrechtler und Präsident der „Versammlung der Völker des Nordkaukasus“ – unverzüglich freizulassen. „Kutajew wird anscheinend dafür bestraft, dass er auf einer Konferenz an die Deportation von Tschetschenen und Inguschen vor 70 Jahren erinnerte. Kadyrow verharmlost seit Jahren dieses Verbrechen und hat nun auch ein Denkmal an die Deportation in Grosny abbauen lassen“, erklärte Sarah Reinke, Referentin für die GUS-Staaten am Dienstag in Berlin.
25. Februar 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen besseren Schutz von koptischen Christen aus Ägypten in Libyen gefordert. „Kopten dürfen in Libyen nicht länger wie Freiwild behandelt werden“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
Südsudan: Vereinte Nationen legen Menschenrechtsbericht vor
Zivilisten müssen geschont werden – Straflosigkeit beenden – Mehr als eine Million Menschen auf der Flucht
(Pressemitteilung)
23. Februar 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Konfliktparteien im Bürgerkrieg im Südsudan aufgefordert, die Zivilbevölkerung zu schonen. Auch müssen die Straflosigkeit beendet und die Verantwortlichen für schwere Übergriffe auf Zivilisten vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden, forderte die GfbV. „Mehr als eine Million Menschen sind im Südsudan seit Mitte Dezember 2013 vor willkürlichen Erschießungen und Verhaftungen, Massenmorden, Folter, Vergewaltigung und Brandschatzung geflohen“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.
70. Jahrestag der Deportation von Tschetschenen und Inguschen (23.2.)
Kritik an Deutschlands Kaukasus-Politik: Wegschauen schürt Konflikte und Flüchtlingskrise
(Pressemitteilung)
21. Februar 2014

Zum 70. Jahrestag des Beginns der Deportation von Tschetschenen und Inguschen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) scharfe Kritik an der Russland- und Kaukasus-Politik Deutschlands geübt. „Mit ihrer Politik des Wegschauens bei schweren Menschenrechtsverletzungen im Kaukasus schürt die deutsche Bundesregierung weitere Menschenrechtsverletzungen und trägt indirekt mit dazu bei, dass immer mehr Tschetschenen aus ihrer Heimat nach Deutschland fliehen“, erklärte Sarah Reinke, die GUS-Referentin der GfbV, am Freitag in Berlin.
Internationaler Tag der Muttersprache der UNESCO (21.2.)
Hunderte Sprachen vom Aussterben bedroht – Positive Entwicklung bei Sprachen indigener Völker in Mittelamerika
(Pressemitteilung)
20. Februar 2014

Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf aufmerksam, dass mehr als 600 Sprachen und Dialekte vom Aussterben bedroht sind. Weitere 1.800 von weltweit mehr als 6.000 Sprachen sind akut gefährdet. „Die Gründe für ihre Bedrohung sind so vielfältig wie die Sprachen“, erklärte die GfbV-Referentin Sarah Reinke. Wachsende Mobilität, der Einfluss von Medien und die Vermischung von Sprachen haben oft zur Folge, dass kleinere Sprachen verdrängt werden.
Nach dem Tod vieler Demonstranten auf dem Maidan
Stoppt das Töten in der Ukraine
(Pressemitteilung)
19. Februar 2014

In Berlin lebende Ukrainerinnen und Ukrainer werden gemeinsam mit Menschenrechtlern gegen die blutige Erstürmung des Maidan in Kiew

am Mittwoch, den 19. Februar 2014, um 16 Uhr
in der Albrechtstraße 26 in 10117 Berlin

(gegenüber der Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland in unmittelbarer Nähe der Heinrich-Böll-Stiftung)

demonstrieren. Bei dem gewaltsamen Vorgehen der ukrainischen Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten in Kiew und in anderen Städten der Ukraine wurden in der Nacht zum 19.2.2014 mindestens 25 Menschen getötet.
Zentralafrikanische Republik: Nur 14 Prozent des Bedarfs an humanitärer Hilfe sind gedeckt
Mangelnde Sicherheit – zu wenig Hilfe: Internationale Gemeinschaft versagt bei Flüchtlingsdrama
(Pressemitteilung)
19. Februar 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr humanitäre Hilfe und mehr Sicherheit für die Zivilbevölkerung in der umkämpften Zentralafrikanischen Republik gefordert. „20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda handelt die internationale Staatengemeinschaft in der Zentralafrikanischen Republik erneut zu spät und zu zögerlich“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
Musik-Video für den Frieden zwischen Christen und Muslimen
Afrikanische Popstars singen für Frieden in der Zentralafrikanischen Republik
(Pressemitteilung)
18. Februar 2014

Der weltbekannte Sänger Youssou N’Dour und die Künstlerin Idylle Mamba haben gemeinsam ein Musik-Video für den Frieden zwischen Christen und Muslimen in der Zentralafrikanischen Republik produziert. Der Senegalese Youssou N’Dour ist Muslim, während die aus der Zentralafrikanischen Republik stammende Sängerin Idylle Mamba Katholikin ist. „Die Popstars setzen mit ihrer Friedensinitiative ein wichtiges Zeichen der Versöhnung“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.


EXCLUSIF. "One Africa", le clip de Youssou N... von leparisien
Im Schatten der Olympischen Winterspiele in Sotschi
Festnahme eines bekannten tscherkessischen Minderheiten-Vertreters
(Pressemitteilung)

  
17. Februar 2014

Die Gesellschaft fordert die sofortige Freilassung eines bekannten Vertreters der tscherkessischen Minderheit im Nordkaukasus, der am Freitagabend in Krasnodar von den russischen Sicherheitsbehörden festgenommen wurde.
870.000 Südsudanesen auf der Flucht – 3,7 Millionen Menschen brauchen humanitäre Hilfe
Südsudan droht Hungerkatastrophe – Wettlauf mit der Zeit – Ohne Frieden kein Ende des Hungers in Sicht
(Pressemitteilung)
17. Februar 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer Hungerkatastrophe im Südsudan gewarnt. „Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, ob es den Helfern gelingt, bis zum Beginn der Regenzeit im April alle auf Hilfe angewiesenen 3,7 Millionen Südsudanesen mit ausreichend Hilfsgütern zu versorgen,“ erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen. Ein großes Problem sind auch die für das nächste Jahr absehbaren Ernteausfälle, da viele Bauern wegen des seit Mitte Dezember 2013 eskalierten blutigen Machtkampfs nichts aussäen konnten. „Alle Hilfsmissionen können nur gelingen, wenn es mehr Sicherheit gibt.“ Noch gibt es unzählige Verletzungen des Waffenstillstands, so dass die meisten der 870.000 Südsudanesen, die seit Mitte Dezember 2013 geflohen sind, nicht in ihre Heimatorte zurückkehren.
Nord-Nigeria: 334 Tote durch Boko-Haram-Terror seit Januar 2014
65 Menschen fallen Massaker von Islamisten zum Opfer
(Pressemitteilung)
16. Februar 2014

Mindestens 65 Menschen sind Samstagnacht bei Überfällen von Kämpfern der islamistischen Boko-Haram-Sekte auf mehrere Dörfer im Bundesstaat Borno in Nord-Nigeria getötet worden. Die meisten Opfer seien Christen, berichten Augenzeugen. „Seit Anfang Januar 2014 sind 334 Menschen in Nord-Nigeria durch den Terror von Boko Haram zu Tode gekommen“, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag.
China: Neue Gewalt in Xinjiang – 254 Tote seit Januar 2013
Mehr Repression und Antiterror-Strafverfahren – Chinas Regierung muss umdenken, um Gewalt zu stoppen
(Pressemitteilung)
15. Februar 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein Ende der Verfolgung von uigurischen Menschenrechtlern gefordert, um die eskalierende Gewalt im Nordwesten Chinas zu stoppen. „Chinas Behörden sollten Dutzende aus politischen Gründen inhaftierte uigurische Blogger, Journalisten, Wissenschaftler und Menschenrechtler aus der Haft entlassen, um einen glaubwürdigen Dialog mit Uiguren zu ermöglichen. Auch sollten die massiven Einschränkungen der Religionsfreiheit für muslimische Uiguren aufgehoben werden“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Samstag in Göttingen. „Denn die zunehmende Gewalt ist auch eine Folge der verstärkten Repression der Sicherheitskräfte.“
1.300 muslimische Flüchtlinge aus Thailand nach Burma / Myanmar abgeschoben
Schwere Vorwürfe gegen Thailand und Bangladesch: Verfolgte Rohingya-Flüchtlinge werden unmenschlich behandelt
(Pressemitteilung)
14. Februar 2014

Nach dem Eingeständnis Thailands, Rohingya-Flüchtlinge nach Burma (Myanmar) abgeschoben zu haben, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) schwere Vorwürfe gegen die Regierungen Thailands und Bangladeschs erhoben. Den muslimischen Flüchtlingen trotz anhaltender Verfolgung und ethnischen Säuberungen in Burma jeglichen Schutz zu verwehren sei unmenschlich und widerspreche den Grundsätzen des humanitären Völkerrechts genauso wie des internationalen Gewohnheitsrechts, kritisierte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
Nigeria: Mehr als 1.500 Tote durch Boko-Haram-Terror seit Mai 2013
Neun Monate Antiterror-Kampf schaffen nicht mehr Sicherheit - 51 Muslime sterben bei Terrorangriff von Islamisten
(Pressemitteilung)
13. Februar 2014

Neun Monate nach der Verhängung des Ausnahmezustandes in drei Bundesstaaten im Norden Nigerias hat der Antiterror-Kampf von Armee und Polizei nicht mehr Sicherheit für die Zivilbevölkerung geschaffen. „Mehr als 1.500 Menschen sind seit der Ausrufung des Ausnahmezustandes in Borno, Adamawa und Yobe am 14. Mai 2013 dem Terror der radikal-islamischen Boko-Haram-Sekte zum Opfer gefallen“, berichtete der Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius, am Donnerstag in Göttingen.
Streit um Ausbildungs-Einsatz der Bundeswehr in Somalia
Somalias Armee und Regierung verletzen Menschenrechte - Bundeswehr darf nicht Handlanger von Warlords werden
(Pressemitteilung)
12. Februar 2014

Die Bundeswehr darf sich mit ihrem geplanten Ausbildungseinsatz in Somalia nicht zu Handlangern von Warlords machen lassen, die rücksichtslos um größeren Einfluss in Politik und Gesellschaft kämpfen, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius forderte „mehr Realismus“ bei der Einschätzung der äußerst angespannten Lage in Somalia und erklärte am Mittwoch in Göttingen: „Solange Somalias Armee und Behörden noch immer in Menschenrechtsverletzungen verstrickt sind, sollte die Bundeswehr sich nicht an einer Ausbildungsmission in diesem Land beteiligen."
Islamisten entführen Helfer und verüben Massaker an Tuareg-Zivilisten
Krieg gegen islamistische Extremisten in Nord-Mali ist noch lange nicht vorbei
(Pressemitteilung)
11. Februar 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einem langen Krieg gegen islamistische Extremisten im Norden Malis. „Die islamistischen Terror-Gruppen wurden von französischen Soldaten in den vergangenen 13 Monaten zwar aus den Städten vertrieben, haben sich aber in einigen ländlichen Gebieten neu strukturieren können und verüben nun wieder Terroranschläge“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
Zentralafrikanische Republik: 69.000 Muslime auf der Flucht - Minderheit muss besser geschützt werden
Friedenstruppen schaffen es nicht Gewalt zu stoppen – Schwere Menschenrechtsverletzungen halten an
(Pressemitteilung)
09. Februar 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einem Scheitern des Friedenstruppen-Einsatzes in der Zentralafrikanischen Republik gewarnt. „Auch neun Wochen nach Beginn der französischen Militärintervention ist es den französischen Soldaten und Friedenstruppen aus afrikanischen Staaten noch nicht gelungen, die Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik zu stoppen“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.
Bosnien brennt! Berlin und Brüssel - schauen nur zu - schon wieder!
Erstmals seit dem Krieg gegen Bosnien brennen wieder Regierungsgebäude in Sarajevo!
(Pressemitteilung)
07. Februar 2014

Von Tuzla über Zenica bis Sarajevo haben Menschen aus blanker Verzweiflung und steigender Wut die Sitze der Regierung belagert. Sie haben sie beschädigt und in Brand gesteckt, weil ihre Not wirtschaftlich und gesundheitlich das nackte Überleben gefährdet - und die korrupten Eliten dies kalt ignorieren.
07. Februar 2014

Wenige Stunden vor der Eröffnung der olympischen Winterspiele in Sotschi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit einer Menschenrechtsaktion vor der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin noch einmal schwere Vorwürfe gemacht. „Putin verhöhnt die Nachfahren der tscherkessischen Völkermordopfer und bringt noch mehr Gewalt und Willkür in den Nordkaukasus“, kritisierte die GfbV-Referentin für die GUS-Staaten, Sarah Reinke, am Freitag in Berlin.
QUICKFINDER
Ich suche:
Zu folgendem Land/Region:
AUF KEINEM AUGE BLIND
Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist eine unabhängige Menschen- rechtsorganisation. Ihre Leitlinie: Auf keinem Auge blind. Sie wird von tausenden Einzelpersonen unterstützt. Jede Spende, jeder Beitrag vergrößert unseren Einfluss und ermöglicht so weitere Initiativen für bedrohte Völker.
JETZT SPENDEN
 Folgen Sie uns: 
Facebook
GfbV Berlin - der Blog
 1-Cent-Überweisung 
1-Cent-Überweisungen von der GfbV
 AKTUELLES GFBV-MAGAZIN 
79.jpg
03/2013
Zwangsprostitution durch Menschenhandel: Wenn Seelen zerbrechen...
Editorial
Im Prostituiertentreff La Strada
„Der Augsburger Weg“ - Kriminalkommissar Helmut Sporer will Prostituierte besser vor Zwang und Ausbeutung schützen
Auf der Flucht vor der Roten Armee - „Ich war noch ein Kind“
 Aktuelle Veröffentlichungen 
März 2014
Menschenrechtler ohne Rechte - Xi Jinpings brutaler Krieg gegen Chinas Menschenrechtsverteidiger |>
März 2014
Japan und China: Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkennen, nicht leugnen oder tabuisieren |>
30. Januar 2014
Sotschi 2014 Hintergründe zur Menschenrechtslage im Nordkaukasus |>
Dezember 2013
Sklaverei in Mauretanien: Kultur der Straflosigkeit |>
Oktober 2013
Memorandum: Die Mapuche in Chile: Zwischen staatlicher Repression und Widerstand |>
September 2013
Memorandum: Syrien: Minderheiten in Angst |>
Top 
©2014 Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)