Gesellschaft für bedrohte Völker
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 Aktuell 

  
Mai 2013

Die Politik Wladimir Putins erschwert die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Russland zusehends und macht diese oft sogar unmöglich.

Wohin können sich Hilfe suchende Opfer von staatlicher Willkür und Gewalt in Russland zukünftig noch wenden, wenn das Engagement für Bürger- und Menschenrechte dort so massiv eingeschränkt wird?
 PRESSEERKLÄRUNGEN 
Menschenrechtsaktionen für indianischen Bürgerrechtler in Berlin
We Have a Dream: Präsident Obama, bitte schenken Sie Leonard Peltier die Freiheit
(Pressemitteilung)
17. Juni 2013

Mit Mahnwachen wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Berlin an Präsident Barack Obama appellieren, den schwer kranken indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier zu begnadigen:

am Dienstag, den 18. Juni 2013, am Rand des Tiergartens am Simsonweg, westlich vom Brandenburger Tor, Beginn 15 Uhr

am Mittwoch, den 19. Juni 2013, auf dem Bebelplatz/Unter den Linden (nahe der Neuen Wache), Beginn 14.30 Uhr

Burma: Nach einem Jahr Blockade endlich Nothilfe für Kachin-Flüchtlinge
200.000 Flüchtlinge und notleidende Zivilisten in Burmas Unruheregionen brauchen mehr Hilfe
(Pressemitteilung)
17. Juni 2013

Die Nothilfe für mehr als 200.000 Flüchtlinge und notleidenden Zivilisten in Burmas Unruheregionen reicht bei weitem nicht aus und muss dringend aufgestockt werden. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag hingewiesen. „Ein Jahr nach dem Ausbruch der Gewalt zwischen muslimischen Rohingya und Buddhisten im Arakan-Staat warten die 140.000 Flüchtlinge Notleidenden noch immer dringend auf humanitäre Hilfe“, berichtete der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
13. Juni 2013

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den Sicherheitsbehörden und der Justiz in Burma vor, nicht konsequent gegen buddhistische Agitatoren vorzugehen und so der Gewalt zwischen Buddhisten und Muslimen Vorschub zu leisten. „Burma bestraft zwar die Täter, doch buddhistische Extremisten, die den Hass säen, bleiben straflos“, kritisierte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.
Flut in Deutschland - Dürre in der Südsee
Ureinwohner auf den Marshallinseln benötigen dringend Trinkwasser
(Pressemitteilung)
11. Juni 2013

Eine seit Monaten anhaltende Dürre bedroht mehr als 6.300 Ureinwohner auf den Marschallinseln in der Südsee. „Auf den kleinen Inseln inmitten des Pazifischen Ozeans gibt es nicht mehr genug Trinkwasser, deshalb sind die Ureinwohner gefährdet“, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Weitere 11.000 Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Von der Notlage sind vor allem Inseln im Norden der Republik Marshallinseln betroffen, auf denen die USA in den 40er Jahren Atomtests durchgeführt haben.
Konflikt um Großstaudämme und Nil-Wasser eskaliert
Äthiopiens Wasserpolitik schürt Menschenrechtsverletzungen und Angst vor Krieg
(Pressemitteilung)
10. Juni 2013

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Äthiopien vor, mit dem Bau von riesigen Staudämmen die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung zu verletzen und regionale Konflikte zu schüren. „Äthiopiens Wasserpolitik steht vor einem Scherbenhaufen“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
Kopte wegen Beleidigung des Islam zu Haftstrafe verurteilt
Ägypten: Hohe Zahl von Blasphemie-Verfahren gegen Christen schüchtert Kopten ein
(Pressemitteilung)

  
05. Juni 2013

Koptische Christen in Ägypten fühlen sich durch die hohe Zahl von Blasphemie-Verfahren eingeschüchtert und in ihrer Glaubensfreiheit verletzt. In den Jahren 2011/2012 wurden dort 36 Verfahren wegen Blasphemie eingeleitet und zehn Personen aufgrund der Vorwürfe verurteilt, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen.
Aufruf an die deutsche Politik und Öffentlichkeit
Keine Waffen an die Kriegsparteien in Syrien! - Demokratiebewegung und Minderheiten stärken!
(Pressemitteilung)

  
03. Juni 2013

Der blutige Bürgerkrieg in Syrien hat sich zu einem Stellvertreterkrieg entwickelt, in dem die Zivilbevölkerung immer stärker zwischen die Fronten gerät. Während das schiitisch geprägte Regime unter Baschar al Assad Iran und den arabischen Irak, aber auch Russland im Rücken hat, finanzieren Saudi-Arabien und andere sunnitisch dominierte Verbündete die Gegner des Diktators.
35.000 Flüchtlinge wollen heimkehren
Libyen: Rassismus-Opfer aus Tawergha brauchen besonderen Schutz
(Pressemitteilung)
03. Juni 2013

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert besonderen Schutz für die 35.000 rückkehrwilligen Kriegsflüchtlinge aus der Stadt Tawergha in Libyen, die während des Bürgerkriegs im August 2011 vor rassistisch motivierter Gewalt der Milizen fliehen mussten.
Ungarn verbietet Kulturtreffen von Uiguren und weist auf Chinas Druck Bürger von EU-Staaten aus
Ungarn verletzt Europäische Menschenrechtskonvention
(Pressemitteilung)

  
03. Juni 2013

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Ungarns vorgeworfen, mit dem Verbot eines Kulturtreffens von Uiguren die Europäische Menschenrechtskonvention zu verletzen. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union auf, gegen die willkürliche Einschränkung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit förmlich in Budapest zu protestieren.
 Kampagnen 

  
Mai 2013

Die humanitäre Krise in Syrien hat kein Ende. Immer mehr Menschen sind auf Hilfe von außen angewiesen: Ihre Zahl ist seit Dezember 2012 von drei auf fünf Millionen gestiegen. Trotz der Not der vielen Flüchtlinge hält die türkische Regierung die Grenzen zum Nachbarland weiterhin geschlossen – vor allem in den von Kurden besiedelten Gebieten.

Bitten Sie den Präsidenten der Großen Nationalversammlung der Türkei, Cemil Çiçek, sich für eine Öffnung der Grenze für humanitäre Hilfe einzusetzen!

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