Termine und Veranstaltungen
Ob Vorträge, Online-Veranstaltungen oder Demonstrationen: Unsere Termine bieten Ihnen die Möglichkeit, sich zu informieren, auszutauschen und gemeinsam mit uns für die Rechte bedrohter Minderheiten einzutreten.
Hannover| 10. September
Kurzfilmvorführung mit anschließenden Workshops und Ausstellungen.
Wann? 10. September | 17 Uhr Beginn
Wo? Leibniz School of Education, Im Moore 11, 30167 Hannover
Herzliche Einladung auch an Familien mit Kindern (ab ca. 6 Jahre).
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker, Bistum Hildesheim, der Leibniz Universität Hannover und Bingo – Umweltstiftung Niedersachsen.
Heidelberg| 12. September
Gemeinsam mit dem Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT) laden wir zu einer Veranstaltung zur Geschichte, Kultur und aktuellen Lage der Krimtataren ein – einem der Indigenen Völker der von Russland besetzen Krim. Seit 2014 ist die Halbinsel von Russland besetzt und die Krimtataren werden systematisch verfolgt. Daher bringen wir Stimmen und aktuelle Informationen von der Krim und über die Krimtataren in unsere Veranstaltung. Damit wollen wir auch ein Zeichen gegen russische Propaganda und Desinformation über die Krim setzen, die teils auch in Deutschland verfängt.
Im Rahmen der Veranstaltung wird das neu erschienene Buch „Die Krimtataren, Geschichte, Kultur, Politik“ vorgestellt und Ausschnitte einer Dokumentarfilm-Serie über krimtatarische Spuren in Deutschland gezeigt. Die vielfach ausgezeichnete Journalistin, Schriftstellerin und Publizistin Irena Brežná wird aus ihren Texten lesen. Die Krimtatarin, Autorin und Aktivistin Elnara Nuriieva-Letova stellt ihre Arbeit genauso vor wie die beiden Herausgeber des Buches „Die Krimtataren“, Dr. Mieste-Hotopp-Riecke, Leiter des ICATAT und international anerkannter Krimtataren-Experte und Sarah Reinke, die die menschenrechtliche Situation auf der Krim beleuchten wird.
Wann? 12. September | 19 Uhr
Wo? Deutsch-Amerikanisches Institut in Heidelberg, Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg
Mitwirkende: Dr. Mieste Hotopp-Riecke, Elnara Nuriieva- Letova, Irena Brežná, Sarah Reinke
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg in Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker und dem ICATAT / Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien.
Münster| 15. September
Berichte und Gespräche über den Krieg und die Leiden der Opfer:
Der Großkrieg Russlands gegen die Ukraine dauert bereits länger als der Erste Weltkrieg und noch ist ein Frieden nicht absehbar. Wir sprechen über Bedingungen und Chancen auf Frieden und Möglichkeiten der Solidarität.
Wann? 15. September | 19 Uhr
Wo? Kirchenfoyer Münster, Salzstr.1 48143 Münster
Veranstalter: GfbV Münster in Kooperation mit: You are. Ukraine-Hilfe aus aller Welt |
Ukrainische Sprache und Kultur in Münster | OstEuropa Forum Münster | Fachstelle Weltkirche des Bistums Münster
Der Eintritt ist kostenfrei.
Online| 17. September
Kurd*innen, Yezid*innen, Drus*innen, Alawit*innen und christliche Minderheiten können auch unter der neuen Regierung nicht in Frieden leben.
Der Menschenrechtler Dr. Kamal Sido (GfbV) berichtet über seine Syrien-Aufenthalte, die Lage der Minderheiten und die Bedingungen für Frieden. Ein Podium diskutiert die aktuelle Menschenrechtssituation.
Wann? 17. September | 19 Uhr
Wo? Online-Veranstaltung
Die Veranstaltung fordert eine Anmeldung: muenster@gfbv-rg.de
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Veranstalter: GfbV Münster in Kooperation mit: Arche Noah Münster e.V.
Online| 22. September
Wir laden Sie herzlich ein zu einem Abend voller Einblicke und Hoffnungen: Vier Organisationen stellen ihre unterschiedlichen Wege und Konzepte für eine friedlichere Zukunft im Sudan vor. Erfahren Sie in dieser interaktiven Runde mehr über ihre Arbeit im krisen- und kriegsgebeutelten Sudan und diskutieren Sie mit uns.
Wann? 22. September | 19 Uhr
Wo? Online
Die Veranstaltung fordert eine Anmeldung: darfur-hilfe@web.de
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Veranstalter: Darfur-Hilfe | Grünhelme | GfbV Münster| Afrikanische Perspektiven
Berlin| 23. September
Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor dem Hungertod ins benachbarte Litauen. Viele von ihnen hatten im Krieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit ihre Eltern verloren und schlugen sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durch die Wälder, bis litauische Familien sie aufnahmen. Ihr Leid blieb ein halbes Jahrhundert unbeachtet, erst seit den 1990er-Jahren rückten ihre Geschichten ins öffentliche Bewusstsein.
In einem Zeitzeugengespräch berichten die letzten „Wolfskinder“ persönlich von ihrem Schicksal. Begleitend stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. die neue, dreisprachige Publikation „Ostpreußens Wolfskinder. Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext“ vor, die ihre Geschichte dokumentiert. Wir freuen uns über Ihr Kommen.
Wann? 23. September | 18.30 – 20 Uhr
Wo? Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung – Stresemannstraße 90, 10963 Berlin
Zeitzeugengespräch: Ursula Dorn und Günter Heinz Krell
Moderation: Dr. Christopher Spatz, Historiker
Im Anschluss laden wir zu einem Empfang ein.
Eine Kooperation der Gesellschaft für bedrohte Völker Europas, der Deutschen Gesellschaft e.V., der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Botschaft der Republik Litauen in Deutschland und des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Ein Anmeldung ist hier erforderlich.
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf YouTube veröffentlicht.
Hannover| 26. September
In den Workshops der Bistum Hildesheim werden die bolivianischen Perspektiven aufgezeigt, Verbindendes gefunden und weiterentwickelt – nicht nur inhaltlich, sondern auch ganz praktisch und kreativ, denn oft können Bilder so viel mehr ausdrücken als Worte.
GfbV-Referent für Indigene Völker Jan Königshausen wird im Rahmen der Veranstaltung außerdem den Input „Sichtbare Stimmen – Indigene Perspektiven auf die Klimakrise und die Frage nach Gerechtigkeit“ geben.
Wann? 26. September | ab 10 Uhr
Wo? Katholisches Internationales Zentrum in Hannover, Marschnerstraße 34, 30167 Nord
Alle Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.