Termine und Veranstaltungen
Ob Vorträge, Online-Veranstaltungen oder Demonstrationen: Unsere Termine bieten Ihnen die Möglichkeit, sich zu informieren, auszutauschen und gemeinsam mit uns für die Rechte bedrohter Minderheiten einzutreten.
Online| 22. September
Wir laden Sie herzlich ein zu einem Abend voller Einblicke und Hoffnungen: Vier Organisationen stellen ihre unterschiedlichen Wege und Konzepte für eine friedlichere Zukunft im Sudan vor. Erfahren Sie in dieser interaktiven Runde mehr über ihre Arbeit im krisen- und kriegsgebeutelten Sudan und diskutieren Sie mit uns.
Wann? 22. September | 19 Uhr
Wo? Online
Die Veranstaltung fordert eine Anmeldung: darfur-hilfe@web.de
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Veranstalter: Darfur-Hilfe | Grünhelme | GfbV Münster| Afrikanische Perspektiven
Berlin| 23. September
Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor dem Hungertod ins benachbarte Litauen. Viele von ihnen hatten im Krieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit ihre Eltern verloren und schlugen sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durch die Wälder, bis litauische Familien sie aufnahmen. Ihr Leid blieb ein halbes Jahrhundert unbeachtet, erst seit den 1990er-Jahren rückten ihre Geschichten ins öffentliche Bewusstsein.
In einem Zeitzeugengespräch berichten die letzten „Wolfskinder“ persönlich von ihrem Schicksal. Begleitend stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. die neue, dreisprachige Publikation „Ostpreußens Wolfskinder. Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext“ vor, die ihre Geschichte dokumentiert. Wir freuen uns über Ihr Kommen.
Wann? 23. September | 18.30 – 20 Uhr
Wo? Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung – Stresemannstraße 90, 10963 Berlin
Zeitzeugengespräch: Ursula Dorn und Günter Heinz Krell
Moderation: Dr. Christopher Spatz, Historiker
Im Anschluss laden wir zu einem Empfang ein.
Eine Kooperation der Gesellschaft für bedrohte Völker Europas, der Deutschen Gesellschaft e.V., der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Botschaft der Republik Litauen in Deutschland und des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Ein Anmeldung ist hier erforderlich.
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf YouTube veröffentlicht.
Hannover| 26. September
In den Workshops der Bistum Hildesheim werden die bolivianischen Perspektiven aufgezeigt, Verbindendes gefunden und weiterentwickelt – nicht nur inhaltlich, sondern auch ganz praktisch und kreativ, denn oft können Bilder so viel mehr ausdrücken als Worte.
GfbV-Referent für Indigene Völker Jan Königshausen wird im Rahmen der Veranstaltung außerdem den Input „Sichtbare Stimmen – Indigene Perspektiven auf die Klimakrise und die Frage nach Gerechtigkeit“ geben.
Wann? 26. September | ab 10 Uhr
Wo? Katholisches Internationales Zentrum in Hannover, Marschnerstraße 34, 30167 Nord
Alle Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.
Berlin| 02. Oktober
Der österreichische Regisseur Richard Ladkani (Sea of Shadows, The Ivory Game) erzählt in seinem neuen Film die Geschichte von Juma Xipaia, einer indigenen Anführerin aus dem Herzen des Amazonas. YANUNI – DIE STIMME DES AMAZONAS zeigt den eindrucksvollen Weg einer Frau zwischen Aktivismus, politischer Verantwortung und persönlichem Risiko.
GfbV-Referent für Indigene Völker Jan Königshausen wird im Rahmen der Veranstaltung außerdem über den Schutz indigener Rechte, die Bedeutung des Amazonas für die globale Klimakrise und die Frage, welche Verantwortung Politik, Gesellschaft und jede*r Einzelne für den Erhalt tragen, sprechen.
Wann? 02. Oktober| 18 – 21 Uhr
Wo? delphi LUX, Kantstraße 10, 10623 Berlin; direkt am Bahnhof Zoologischer Garten
Alle Informationen zum Programm sowie zu den Tickets finden Sie hier.
Die Veranstaltungsreihe #2030 ist eine Kooperation der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung/Abteilung Ordnung, Umwelt, Straßen- und Grünflächen des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf in Kooperation mit dem delphi LUX und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.