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01. Dezember 2001 Das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser, unverzichtbar für das Überleben des Menschen, gerät zunehmend in Gefahr. Die Möglichkeit, Wasser durch Staudämme zu kanalisieren und damit im Erstfall anderen Nutzern vorzuenthalten, ist längst zu einem Machtfaktor geworden. An Hand ihres Wasser-Dossiers, das sie aus Anlass der am 3. Dezember 2001 in Bonn eröffneten internationalen Süßwasserkonferenz veröffentlicht hat, will die Menschenrechtsorganisation die katastrophalen Folgen dieses Mechanismus für ethnische und religiöse Minderheiten oder Ureinwohnervölker (Indigene Völker) aufzeigen, die durch ökologisch und wirtschaftlich oft fragwürdige Staudammprojekte vertrieben werden. Vertreibung bedeutet für sie in der Regel den Untergang als eigenständige ethnische Gruppe durch Verlust von Land, Lebensweise und Kultur.
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