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 E-MAIL-PROTEST 
TIBET – Unrecht und Gewalt beenden!
Absender:
Empfänger: benita.ferrero-waldner@ec.europa.eu, postsstelle@auswaertiges-amt.de, ursula.plassnik@bmeia.gv.at, info@eda.admin.ch, cdr@esteri.it
Betreff: Tibet - injustice and violence must end!
Protesttext: Dear Commissioner,

For several months we have received shocking news from Tibet. Thousands of people were arrested for peacefully protesting, and the consequential wave of arrests and imprisonments still continues. Some of the prisoners have already been sentenced in summary proceedings to multiple year or even life long prison terms. We fear that in the upcoming weeks even more unfair trials and convictions will take place.

We urge you as the respective representative of the European Union, as well as the foreign ministers of individual European States to:

- Urgently call upon the Chinese government to release all Tibetans who are imprisoned for peacefully expressing their opinion. All others need to be granted a fair trial.

- Engage for an end of all violence in Tibet, for humane detention conditions and an immediate stop of torture!

- Demand an independent investigation of the violent events in Tibet!

- Request that international journalists be allowed to freely report in and from Tibet, again!

- With regard to the ongoing "Patriotic Education Campaign” directed against the Dalai Lama, the results of the recent negotiations between representatives of the Chinese government and the exiled Tibetan government remain questionable.

Please urge the Chinese government to end the cultural genocide in Tibet and to enter into serious talks with the Dalai Lama on the future of the Tibetans.

Yours sincerely
Gezeichnet:
Ich möchte eine Kopie der E-mail
Freie Übersetzung:

TIBET – Unrecht und Gewalt beenden!

Sehr geehrte Frau Kommissarin,

aus Tibet erreichen uns seit Monaten erschütternde Nachrichten. Tausende Menschen wurden verhaftet, weil sie sich friedlichen Protesten angeschlossen haben, und die Welle der Verhaftungen reißt weiterhin nicht ab. Einige Gefangene wurden bereits in Schnellverfahren zu jahrelangen bzw. sogar lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Es ist zu befürchten, dass es in den nächsten Wochen zu weiteren unfairen Urteilen kommen wird.

Wir bitten Sie als Vertreterin der Europäischen Union, aber auch die Vertreter einzelner europäischer Staaten:
- Fordern Sie die chinesische Regierung eindringlich auf, alle Tibeter, die allein aufgrund ihrer friedlichen Meinungsäußerung in Haft sind, freizulassen.
Alle anderen müssen ein faires Gerichtsverfahren erhalten.

- Setzen Sie sich für ein Ende der Gewalt in Tibet ein, für menschliche Haftbedingungen und ein Ende der Folter!

- Fordern Sie eine unabhängige Untersuchung der gewaltsamen Ereignisse in Tibet!

- Verlangen Sie, dass ausländische Journalisten wieder frei aus Tibet berichten können!

- Die jüngsten Gespräche zwischen Vertretern der chinesischen Regierung und der tibetischen Exilregierung geben angesichts der gegen den Dalai Lama gerichteten "Patriotischen Erziehungskampagne" in Tibet wenig Anlass zur Hoffnung.

Fordern Sie die chinesische Regierung auf, den kulturellen Völkermord in Tibet zu beenden und endlich einen ernsthaften Dialog mit dem Dalai Lama über die Zukunft Tibets zu führen!
Mit freundlichen Grüßen
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