Viele Al-Akhdam haben durch den Krieg ihr Zuhause verloren und sind nun der Hitze und der Kälte ausgeliefert. Foto: GfbV
Memorandum: Die Al-Akhdam im Jemen
Die Weltöffentlichkeit widmet dem verheerenden Bürgerkrieg im Jemen schon viel zu wenig Aufmerksamkeit. Vom Leiden der dort lebenden Minderheiten nimmt sie aber so gut wie gar keine Notiz.
Im dritten Jahr unter russischer Herrschaft auf der Krim hat sich die Lage der Krimtataren und von Personen, die in Opposition zu den pro-russischen Herrschern stehen, weiter verschlechtert.
Angst und Misstrauen vor Nachbarn und Polizei bestimmen das Leben der Menschen in Oromia seit Beginn des Ausnahmezustands Anfang Oktober 2016. Foto: mit freundlicher Abdruckgenehmigung des Autors
Reisebericht: Eindrücke vom Besuch bei Freunden im Ausnahmezustand
Im Oktober 2016 reiste unser Autor ins Bundesland Oromia in Äthiopien, um dort 16 Tage lang Freunde und Bekannte zu besuchen. Es war keine normale Urlaubsreise, denn zu dieser Zeit hatte die äthiopische Regierung gerade den Ausnahmezustand ausgerufen.
Die Zerstörung von Larung Gar ist nicht nur ein kultureller Verlust, sondern bedeutet auch, dass China zahlreiche Buddhisten daran hindert, ihre Religion frei auszuüben. Foto: BODHICITTA via Flickr
Memorandum: Zerstörung des tibetisch-buddhistischen Klosters Larung Gar stoppen!
Am 20. Juli haben chinesische Behörden mit dem Abriss des tibetischen Klosters begonnen. In weniger als zwei Monaten wurden mindestens 2.000 Häuser zerstört und viele tibetische Einwohner vertrieben.
In der Russischen Föderation kommen pro Jahr insgesamt mindestens 10.000 Frauen in Folge häuslicher Gewalt ums Leben. Doch nur eine von zehn von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen, so die Schätzung von Anwältinnen, zeigt das Verbrechen an oder sucht Hilfe. Foto: esebene via Fotolia.com
Memorandum: Frauen aus dem Nordkaukasus brauchen als Gewaltopfer auch in Deutschland besonderen Schutz
In Tschetschenien ist die Diskriminierung und massive Unterdrückung von Frauen Teil der offiziellen Politik.
Vor über 100 Jahren, am 12. Januar 1904, begann der Völkermord an den Herero und Nama im heutigen Namibia. Doch vergeblich warten die Nachkommen der Überlebenden bis heute auf eine offizielle Entschuldigung Deutschlands für die im deutschen Namen begangenen Verbrechen. Foto: UN Photo/Eskinder Debebe
Memorandum: Völkermord verjährt nicht!
Im Juli 2015 wurde der Völkermord an den Herero und Nama erstmals offiziell durch das Auswärtige Amt anerkannt, doch bis heute wurde keine offizielle Entschuldigung ausgesprochen.
GfbV-Nahostreferent sprach in Nordsyrien mit Repräsentanten fast aller dort vertretenen politischen Parteien, Religionsgemeinschaften, mit Vertretern der Minderheiten, der Sicherheitskräfte und Behörden sowie mit Journalisten, um sich ein unabhängiges Bild der Lage zu machen.
Rojava – „Schutzzone“ für religiöse und ethnische Minderheiten in Nordsyrien?
Der Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Dr. Kamal Sido, fuhr vom 12. März bis zum 3. April 2016 nach Rojava-Nordsyrien, um sich ein eigenes Bild von der Lage in dem Gebiet zu machen.
Bei internationalen Gesprächen spielt die Situation in Tschetschenien keine Rolle mehr, auch daher herrscht weitgehende Straflosigkeit für Menschenrechtsverletzungen in der nordkaukasischen Republik.
Memorandum: Die aktuelle Menschenrechtssituation in Tschetschenien
Um Tschetschenien ist es still geworden. Nur selten berichten auch deutsche Medien über Anschläge oder die jüngsten Aktivitäten des Oberhauptes der Republik, Ramzan Kadyrow. Doch diese Stille spiegelt nicht die Situation vor Ort wieder.
Memorandum: Steinkohle aus dem Kuzbass für Deutschland
Indigene Völker in Russland leiden massiv unter den negativen Auswirkungen der Steinkohleförderung: Verschmutzte Flüsse, verseuchte Fische und Vertreibung sind die Folgen des Steinkohleabbaus.