Termine und Veranstaltungen
Ob Vorträge, Online-Veranstaltungen oder Demonstrationen: Unsere Termine bieten Ihnen die Möglichkeit, sich zu informieren, auszutauschen und gemeinsam mit uns für die Rechte bedrohter Minderheiten einzutreten.
Berlin| 12. November 2026 | 18 Uhr
Mit Maria Eliete Juruna [Führungsperson des Volkes der Juruna (Yudjá) aus dem Indigenen Gebiet Paquiçamba im Bundestaat Pará, Brasilien] Letícia Abreu (Instituto Terramar, Brasilien), Larissa Vieira (Cáritas Brasileira, Brasilien), Flávio Machado (Conselho Indigenista Missionário – Cimi, Brasilien) und Jan Königshausen (Gesellschaft für bedrohte Völker – GfbV, Deutschland), Moderation: Verena Glass (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Büro São Paulo)
Zum Hintergrund:
Die ILO-Konvention Nr. 169 ist das einzige völkerrechtlich verbindliche internationale Abkommen, das die Rechte Indigener Völker umfassend schützt. Brasilien hat die Konvention 2002 ratifiziert, Deutschland 2021. Damit haben sich beide Staaten verpflichtet, die Rechte Indigener Völker zu achten, zu schützen und ihre Umsetzung zu gewährleisten.
Doch was bedeutet diese Verpflichtung in der Praxis – und welche Verantwortung hat Deutschland, wenn politische oder wirtschaftliche Entscheidungen Auswirkungen auf Indigene Völker in anderen Ländern haben?
Unsere Gäste aus Brasilien berichten über die Umsetzung der ILO-Konvention und ihre Erfahrungen mit Großprojekten wie Staudämmen, Rechenzentren oder dem Ausbau von Wasserstraßen, die indigene Territorien und Lebensgrundlagen betreffen können.
Wann? 12. November 2026 | 18 – 20.30 Uhr
Wo? ECCHR, Zossener Str. 57, 10961 Berlin – Aufgang D, Cafeteria im Untergeschoss
(U7 Gneisenaustr. / U6 Hallesches Tor)
Beginn um 18:00 mit der Weltpremiere des brasilianischen Dokumentarfilmes „Ser. Eis a questão“ (Brasilien 2026, 30 min., OmdU)
Die Veranstaltung wird Portugiesisch-Deutsch simultan verdolmetscht.
Der Eintritt ist frei. Ohne Anmeldung.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Brot für die Welt, Caritas international, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Kooperation Brasilien (KoBra), Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL), Initiative Berlin aktiv im „Klima-Bündnis“, European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), Lateinamerika-Institut der Freien-Universität Berlin (LAI) sowie deren Brasilienzentrum, Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Lateinamerika-Forum Berlin, Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW), Ev.- luth. Missionswerk in Niedersachsen, Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder, FIAN Deutschland und Mitgliedsorganisationen des ILO 169-Arbeitskreises Deutschland.
Berlin, Germany & Online| 23. – 24. November 2026
English
The Youth Agency for the Advocacy of Roma Culture (ARCA) will organise the international conference “Advancing the Rights of Ukrainian Roma Across Borders in Europe: Ukraine, Germany” on 23–24 November 2026 at the Evangelische Akademie zu Berlin, Germany.
The conference is funded by the Federal Foreign Office of Germany within the framework of Civil Society Cooperation and held in partnership with the Society for Threatened Peoples.
The two-day Forum will bring together representatives of Roma civil society, Ukrainian and German governmental institutions, European and international organisations, human rights organisations, researchers, journalists and community representatives.
Against the backdrop of Russia’s ongoing full-scale war against Ukraine, the Forum will address the challenges facing Roma communities during the war and their role in shaping Ukraine’s recovery, reconstruction and European future.
Particular attention will be given to protecting Roma rights, combating antigypsyism and discrimination, strengthening meaningful Roma participation in decision-making, and addressing the future of Ukrainian Roma refugees in Germany and other European countries.
Participation and Registration
The Roma Forum on Ukraine 2026 will take place in a hybrid format, allowing participants to attend in person in Berlin or join online from Ukraine, Germany and other European countries.
Event details:
- Dates: 23–24 November 2026
- Venue: Evangelische Akademie zu Berlin
- Address: Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin, Germany
- Format: Hybrid — in-person and online
Representatives of public institutions, Roma civil society, international organisations, academia, media and all interested stakeholders are invited to participate.
Registration is mandatory for all participants, including those attending online. To register, please complete the form: Roma Forum on Ukraine 2026/Ромський форум України 2026
For any questions regarding the conference, registration or participation, please contact the organising team at communication@arca.org.ua.
Further information on participation and online access will be communicated separately.
Organised by: Youth Agency for the Advocacy of Roma Culture (ARCA), Funded by: Federal Foreign Office of Germany – Civil Society Cooperation, In partnership with: Society for Threatened Peoples
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Deutsch
Die Youth Agency for the Advocacy of Roma Culture (ARCA) veranstaltet am 23. und 24. November 2026 in der Evangelischen Akademie zu Berlin die internationale Konferenz „Förderung der Rechte ukrainischer Roma über Grenzen hinweg in Europa: Ukraine, Deutschland“.
Die Konferenz wird vom Auswärtigen Amt im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft gefördert und in Partnerschaft mit der Gesellschaft für bedrohte Völker durchgeführt.
Das zweitägige Forum bringt Vertreter*innen der Roma-Zivilgesellschaft, ukrainischer und deutscher Regierungsinstitutionen, europäischer und internationaler Organisationen, Menschenrechtsorganisationen, Forscher*innen, Journalist*innen und Vertreter*innen der Gemeinschaften zusammen.
Vor dem Hintergrund des anhaltenden umfassenden Krieges Russlands gegen die Ukraine wird sich das Forum mit den Herausforderungen befassen, denen Roma-Gemeinschaften während des Krieges gegenüberstehen, sowie mit ihrer Rolle bei der Gestaltung des Wiederaufbaus, der Wiederherstellung und der europäischen Zukunft der Ukraine.
Besonderes Augenmerk wird auf den Schutz der Rechte der Roma, die Bekämpfung von Antiziganismus und Diskriminierung, die Stärkung einer sinnvollen Beteiligung der Roma an Entscheidungsprozessen sowie die Zukunft der ukrainischen Roma-Flüchtlinge in Deutschland und anderen europäischen Ländern gelegt.
Teilnahme und Anmeldung
Das Roma-Forum zur Ukraine 2026 findet im Hybridformat statt, sodass die Teilnehmer*innen entweder persönlich in Berlin anwesend sein oder online aus der Ukraine, Deutschland und anderen europäischen Ländern teilnehmen können.
Veranstaltungsdetails:
Termine: 23.–24. November 2026
Veranstaltungsort: Evangelische Akademie zu Berlin
Adresse: Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin, Deutschland
Format: Hybrid – vor Ort und online
Vertreter*innen öffentlicher Einrichtungen, der Roma-Zivilgesellschaft, internationaler Organisationen, der Wissenschaft, der Medien sowie alle interessierten Akteur*innen sind zur Teilnahme eingeladen.
Eine Anmeldung ist für alle Teilnehmer*innen, einschließlich derjenigen, die online teilnehmen, verpflichtend. Um sich anzumelden, füllen Sie bitte das Formular aus:
Roma Forum on Ukraine 2026/Ромський форум України 2026
Bei Fragen zur Konferenz, zur Anmeldung oder zur Teilnahme wenden Sie sich bitte an das Organisationsteam unter communication@arca.org.ua.
Weitere Informationen zur Teilnahme und zum Online-Zugang werden separat mitgeteilt.
Veranstalter: Youth Agency for the Advocacy of Roma Culture (ARCA), Gefördert durch: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland – Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft, In Zusammenarbeit mit: Gesellschaft für bedrohte Völker
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