Hoffnung für Flüchtlinge aus Afrika – Israel muss rechtsstaatliche Mindeststandards garantieren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung des Obersten Gerichts Israels, das die langfristige Internierung von Flüchtlingen am Montag für verfassungswidrig erklärt hat, da so die Würde und Freiheit des Menschen verletzt werden. Das höchstrichterliche Urteil ist eine schallende Ohrfeige für die ausländerfeindliche Politik der israelischen Regierung.
Kritik an mangelnder Integration: Viele äthiopische Juden fühlen sich in Israel als Menschen zweiter Klasse
Zum Abschluss eines seit mehreren Jahrzehnten betriebenen Übersiedlungsprogramms jüdischer Falaschas aus Äthiopien nach Israel zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine kritische Bilanz und fordert eine bessere Integration der Neubürger in Israel. Für viele äthiopische Juden ist Israel heute nicht mehr das gelobte Land, da sie unter Rassismus, Verarmung und Diskriminierung leiden.
Äthiopien muss Glaubensfreiheit für Muslime garantieren – Kriminalisierung schürt Gewalt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Äthiopien vorgeworfen, die Glaubensfreiheit von Muslimen zu verletzen und muslimische Demonstranten willkürlich zu kriminalisieren. Massenverhaftungen von muslimischen Demonstranten und Bestrafungen aufgrund der umstrittenen Antiterror-Gesetze lassen Gewalt nur eskalieren.
Äthiopiens Wasserpolitik schürt Menschenrechtsverletzungen und Angst vor Krieg
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Äthiopien vor, mit dem Bau von riesigen Staudämmen die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung zu verletzen und regionale Konflikte zu schüren. Äthiopiens Wasserpolitik steht vor einem Scherbenhaufen.
Schlag gegen Menschenhändlerbande im Jemen – 535 Geiseln aus Äthiopien befreit
Den Behörden des Jemen ist ein wichtiger Schlag gegen den internationalen Menschenhandel gelungen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Sie verhafteten am Wochenende 50 mutmaßliche Menschenhändler und befreiten 535 Äthiopier.
Konflikte rund um Wasser sind Thema eines 22-seitigen Memorandums, das die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2013 veröffentlicht hat.
Die internationale Menschenrechtsorganisation zeigt darin anhand von 16 Beispielen aus aller Welt, dass vielerorts Ureinwohnergemeinschaften durch massive Eingriffe in den natürlichen Lauf von Flüssen oder durch das Einleiten oder Einsickern von Giftstoffen in Fischgründe und Grundwasser gefährdet sind.
Überwacht Äthiopiens Staatssicherheit mit deutscher Sicherheitstechnik Regimekritiker?
Vorwürfen von Netzaktivisten, Computer von Regimekritikern in Äthiopien würden mit Sicherheitstechnik aus Deutschland gezielt ausspioniert, muss sofort nachgegangen werden, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Bundespräsident soll sich für Menschenrechte in Äthiopien einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundespräsident Joachim Gauck appelliert, sich in Äthiopien für mehr Respekt vor den Menschenrechten einzusetzen. Äthiopiens Menschenrechtslage ist katastrophal. So bedroht Landraub zehntausende Anuak-Ureinwohner und Oromo-Kleinbauern.
„Sagt eurer Regierung, unserer kein Geld zu geben“
Seit Tausenden von Jahren leben Hirtenvölker mit ihren Tieren im Südwesten Äthiopiens entlang des Omo. Der Fluss entspringt in den gebirgigen Regionen südwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, fließt durch das Hochland von Abessinien, eine der eindrucksvollsten Landschaften Afrikas, und mündet in Kenias Turkana-See.