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Region: Äthiopien

Tragödie am Golf von Aden – Skrupellose Menschenhändler begehen Verbrechen an Migranten aus Äthiopien

Zum Internationalen Tag der Migranten (18.12.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein konsequenteres Vorgehen gegen Menschenhändler am Golf von Aden gefordert, die Migranten aus Äthiopien willkürlich entführen, foltern und ermorden. Nirgendwo in der Welt werden Migranten grausamer behandelt als im Golf von Aden. Doch ihr tragisches Schicksal, das ganz im Schatten der Boatpeople von Lampedusa im Mittelmeer steht, wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.

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Deutschlands strategische Partner sind Feinde der Menschenrechte – Saudi-Arabiens Wahhabiten säen Terror

Die Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel von Montagabend in den ARD-Tagesthemen, ein Verkauf deutscher Panzer an Saudi-Arabien sei durch die strategische Partnerschaft mit diesem Land und seiner Bedeutung für Stabilität am Persischen Golf gerechtfertigt, ist bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen auf scharfe Kritik gestoßen.

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„Bemerkenswerter Fortschritt“: Äthiopische Regierung setzt erstmals „politische Gefangene“ auf freien Fuß

Erstmals sind offiziell auch politische Gefangene unter den mehr als 1.900 Häftlingen, die anlässlich des Neujahrsfestes im orthodox geprägten Äthiopien am heutigen Dienstag freigelassen werden sollen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen begrüßte diese Entscheidung der Regierung in Addis Abeba als „bemerkenswerten Fortschritt“.

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Menschenrechtsreport Nr. 67: Landraub bedroht indigene Völker

Hunderte indigene Völker bedroht der weltweit zunehmende Landraub in ihrer Existenz. Nach dem Fluch begehrter Bodenschätze ist es nun der Boom der Bio-oder Agrotreibstoffe und die Suche nach fruchtbaren Anbauflächen, die das Überleben von Millionen Ureinwohnern akut gefährden. Nationale und internationale Agrar-Unternehmen, Investmentgesellschaften und Pensionsfonds haben in rund 60 Staaten langfristig große Flächen gepachtet oder gekauft, um dort Nahrungsmittel für den Export anzubauen. So haben indigene Völker im vergangenen Jahrzehnt bereits mehrere Dutzend Millionen Hektar Land verloren, das staatliche Stellen an Investoren verpachteten oder veräußerten, ohne dass die Ureinwohner davon erfuhren. Die Behörden dieser Staaten, die zumeist in den Vereinten Nationen feierlich die Rechte indigener Völker anerkannt haben, leugnen in der Praxis deren Besitzansprüche. Sie erklären die traditionell von indigenen Völkern genutzten Flächen für „herrenlos“ und „ungenutzt“, um sie an Investoren verpachten zu können.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat in diesem Report beispielhaft zwölf Fälle des Landraubs in Südostasien, Nordasien, Afrika und Mittel- sowie Südamerika dokumentiert.

# Menschenrechtsreport# Reporte/Memoranden

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Landraub bedroht Millionen Ureinwohner

Der weltweit zunehmende Landraub bedroht die Existenz von Millionen Ureinwohnern. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) mit einem neuen Menschenrechtsreport aufmerksam. Die große Nachfrage von Investoren nach fruchtbarem Ackerland hat dazu geführt, dass indigene Völker in den vergangenen zehn Jahren viele Millionen Hektar Land verloren haben.

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Deutsche Investoren sollen Landraub in Äthiopien nicht fördern
© Daniel Matt/GfbV

Deutsche Investoren sollen Landraub in Äthiopien nicht fördern

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) protestiert gemeinsam mit Äthiopiern am Mittwoch in Köln vor der ersten Deutsch-Äthiopischen Wirtschaftskonferenz gegen Landraub und die Vertreibung von Ureinwohnern sowie Kleinbauern in Äthiopien.

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Menschenrechtsaktion vor der ersten Deutsch-Äthiopischen Wirtschaftskonferenz in Köln (6.6.)

Mit einer Menschenrechtsaktion vor der ersten Deutsch-Äthiopischen Wirtschaftskonferenz am Mittwoch in Köln wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen die Äthiopien-Politik der Bundesregierung protestieren. „Indem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) diese Wirtschaftskonferenz finanziell unterstützt, fördert Deutschland den Landraub in Äthiopien und verletzt so Richtlinien der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen FAO“, lautet der schwere Vorwurf der Menschenrechtler.

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Kampf gegen den Hunger? Staatlich geförderter Landraub in Äthiopien gefährdet Nahrungsgrundlagen der Kleinbauern!

Auf scharfe Kritik ist die Teilnahme des äthiopischen Ministerpräsidenten Meles Zenawi am G-8-Gipfel in Camp David bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gestoßen. US-Präsident Barack Obama hat Zenawi zu dem Treffen eingeladen. Wenn Obama mit Äthiopiens Regierungschef über den Kampf gegen Hunger in Afrika reden will, macht er den Bock zum Gärtner.

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Bedrohte Minderheiten nicht allein lassen!

TürkeiGroßes Engagement für Kloster Mor GabrielTürkische Medien schickten Reporter, als die GfbV mit kurdischen und türkischen Freunden am 6. Juli vor den Toren des syrisch-orthodoxen Klosters Mor …

# Bericht

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