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Region: Äthiopien

Hilfe kommt für zehntausende Nomaden zu spät – drohender Hungertod von Menschenhand mitverursacht

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den Regierungen Ostafrikas und der internationalen Gemeinschaft vor, für die Hungersnot am Horn von Afrika mitverantwortlich zu sein. Nicht nur die anhaltende Dürre, sondern auch mangelndes Interesse an der Lage der Nomaden, eine verfehlte Agrarpolitik, Bürgerkriege und nicht zuletzt fehlendes schnelles Engagement der reichen Industrieländer haben dazu geführt, dass nun mehrere zehntausend Nomaden vom Hungertod bedroht sind.

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Keine Entwicklungshilfe für Äthiopien ohne Menschenrechte!

Als Bewährungsprobe für das neue Afrika-Konzept der Bundesregierung bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die am Dienstag (28.6.) anstehenden Regierungsverhandlungen mit Äthiopien über deutsche Entwicklungshilfe. „Wenn Menschenrechte in der Afrika-Arbeit der Bundesregierung wirklich eine zentrale Bedeutung bekommen sollen, dann muss Berlin seine Entwicklungshilfe für Äthiopien von einer deutlichen Verbesserung der Menschenrechtslage in dem Land am Horn von Afrika abhängig machen.

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Massenverhaftungen von Regimegegnern in Äthiopien

Mehr als 370 Regimegegner wurden in der vergangenen Woche in Äthiopien verhaftet. Die Inhaftierten sind zum Teil führende Repräsentanten von Parteien der Oromo-Bevölkerungsgruppe.

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Äthiopien bittet um Nothilfe und will trotzdem Flächen größer als die Niederlande an ausländische Investoren verpachten

Der Ausverkauf von Land in Äthiopien nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen warnte am Mittwoch davor, dass die Armut der Kleinbauern mit der geplanten Verpachtung riesiger Flächen noch weiter geschürt und viele kleinere Völker in ihrer Existenz bedroht werden.

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