Mindestens 81 Tote bei Niederschlagung von Protesten
Viele Tote bei Niederschlagung von Protesten in Äthiopien:
• Mindestens 81 Tote bei der gewaltsamen Niederschlagung von Oromo-Protesten
• Unverhältnismäßige Gewalt lässt Rückkehr zur Diktatur befürchten
• GfbV fordert Untersuchung der Gewalt und strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen
— Göttingen, den 1. Juli 2020 — Nach dem gewaltsamen Tod von Demonstranten bei der Niederschlagung von Protesten warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einem drohenden Bürgerkrie…
Nach der Ermordung eines populären Sängers warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor schweren Unruhen in Äthiopien. Die Menschenrechtsorganisation fordert nachdrücklich eine unabhängige…
Der ehemalige Regionalpräsident Omar ließ ganze Gebiete des Ogaden aushungern, um die ONLF zu schwächen und schürte systematisch Spannungen zwischen ethnischen Gruppen. So hetzte er Somali-Nomaden gegen Oromo-Bauern auf. Bild: UNICEF Ethiopia via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Äthiopien: Massengrab im Ogaden gefunden
Nach der Entdeckung eines Massengrabes in Äthiopien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine umfassende Aufarbeitung der unter früheren Regierungen begangenen schweren Menschenrechtsverletzungen gefordert.
Präsident Isaias Afewerki und Premierminister Abiy Ahmed unterzeichnen die "gemeinsame Erklärung für Frieden und Freundschaft zwischen Eritrea und Äthiopien". Bild: Yemane Gebremeskel via Wikimedia Commons CC0
Äthiopiens neue Regierung setzt auf Frauen und Frieden
Nach Jahrzehnten von Krieg, Willkür, Machtmissbrauch und Korruption setzt Äthiopiens neue Staatsführung ein Zeichen der Hoffnung und Erneuerung. Statt die immer gleichen Machteliten mit einflussreichen Posten zu versorgen, setzt Äthiopien auf einen radikalen Neuanfang.
Nachdem die Oromo jahrelang selbst Opfer von ethnischer Unterdrückung waren und wie hier in London für ihre Rechte demonstriert haben, könnten sie jetzt selbst zu Tätern werden. Bild: David Holt via Flickr CC BY 2.0
Mehr als 60 Tote bei ethnisch motivierter Gewalt
Nach dem gewaltsamen Tod von mehr als 60 Angehörigen kleinerer Volksgruppen in Äthiopien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen besseren Schutz ethnischer Minderheiten vor politisch motivierter Gewalt und die Bestrafung der Verantwortlichen gefordert.
Protestzug in Äthiopien. Am vergangenen Sonntag kam die Ginbot 7 – Führung aus dem Exil in die Hautstadt Addis Abeba zurück. Andargachew Tsige und Berhanu Nega , die Gründer der Bewegung, waren mit dabei. Bild: via pixabay
Früher verfolgte Regimekritiker kehren in ihre Heimat zurück
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr internationale Unterstützung für die Demokratisierung in Äthiopien gefordert.
Ein IDP Camp in Hartiisheik, Äthiopien. Die Verhaftung des Regionalpräsidenten der Ogaden in Äthiopien kann als Hoffnung für die Friedensverhandlungen in der Region gesehen werden. Bild: UNICEF Ethiopia 2005/Heger via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Umstrittener Regionalpräsident wird verhaftet und soll wegen Menschenrechtsverletzungen angeklagt werden
Als Zeichen der „Hoffnung für Frieden und Gerechtigkeit“ für eine der am meisten umkämpften Regionen Ostafrikas hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Entmachtung und Verhaftung des früheren Regionalpräsidenten des Ogaden in Äthiopien bezeichnet.
Feyisa Lilesa während eines Marathons. Der Entschluss des Oromo-Olympiasiegers, aus dem US-amerikanischen Exil in seine Heimat Äthiopien zurückzukehren, ist ein Zeichen der Hoffnung für die Demokratisierung Äthiopiens.
Bild: NH53/Feyisa Lilesa via Flickr CC BY 2.0
Äthiopiens Olympiastar will aus dem Exil zurückkehren
Als Zeichen der Hoffnung für eine nachhaltige Demokratisierung Äthiopiens bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Entschluss des Oromo-Olympiasiegers Feyisa Lilesa, aus dem US-amerikanischen Exil in seine Heimat Äthiopien zurückzukehren.