Bei der Niederschlagung von Protesten der Oromo und Amhara sind zwischen Freitag und Sonntag vergangener Woche 104 Menschen getötet worden Foto: Unicef via Flickr
104 Tote bei Blutbad in Äthiopien
Nach jüngsten Erkenntnissen sind bei der Niederschlagung von Protesten der Oromo und Amhara zwischen Freitag und Sonntag vergangener Woche 104 Menschen getötet worden.
Seit dem Beginn der Proteste der Oromo am 12. November 2015 sind täglich durchschnittlich zwei unbewaffnete Demonstranten bei Übergriffen der Sicherheitskräfte getötet worden. Insgesamt starben so rund 520 Oromo und 50 Amhara. Foto: Rod Waddington via Flickr
Staatsterror in Äthiopien: 570 Tote seit November 2015
Nach der Tötung von fast 100 Demonstranten durch Sicherheitskräfte in den vergangenen drei Tagen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Äthiopiens Regierung Staatsterror vorgeworfen.
Seit vergangenem Freitag wurden Demonstrationen von Oromo und Amhara in mehr als einem Dutzend Städten blutig niedergeschlagen. Augenzeugen berichten von bis zu 35 Toten, Dutzenden Verletzten und vielen Verhafteten. Foto: Rod Waddington via Flickr
Europas strategischer Partner Äthiopien lässt auf Demonstranten schießen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Europäische Union (EU) eindringlich dazu aufgefordert, das gewalttätige Vorgehen von Sicherheitskräften gegen unbewaffnete Demonstranten in Äthiopien zu verurteilen.
UN-Blauhelmsoldaten unterstützen Flüchtlinge im sudanesischen Aufnahmelager Shangil Tobaya. Foto: UN Photo/Olivier Chassot
Grenzschutz für Europa im Sudan: Berüchtigte Miliz nimmt 600 Flüchtlinge fest
Sudans umstrittene RSF-Miliz hat nach eigenen Angaben 600 Flüchtlinge aus Äthiopien im Grenzgebiet zu Libyen und Ägypten festgenommen, damit sie nicht nach Europa weiterfliehen.
Das Volk der Oromo ist eines der größten Völker Afrikas. Die Oromo leben in Äthiopien, Kenia, Somalia und dem Sudan. In Äthiopien stellen sie mit mindestens 33 Millionen Angehörigen die größte Bevölkerungsgruppe (rund 35 Prozent). Als angebliche Gegner der Regierung werden sie dort jedoch unerbittlich unterdrückt und verfolgt. Foto: Rod Waddington via Flickr
Massenproteste in Äthiopien: Ethnische Konflikte erschüttern Herrschaft der autoritären Regierung
Zehntausende Menschen haben am Sonntag in der nordäthiopischen Stadt Gonder trotz eines Verbots der Behörden gegen die Regierungspolitik demonstriert und einen Machtwechsel im Land gefordert, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen.
Binnenflüchtlinge im Zam Zam Flüchtlingslager außerhalb der Stadt El Fasher im Sudan. Foto: UN Photo/Tim McKulka
Mörder-Miliz darf kein EU-Partner sein!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die sudanesische Regierung am Mittwoch dringend aufgefordert sicherzustellen, dass Flüchtlinge aus Eritrea oder Äthiopien geschützt werden.
EU kooperiert mit den Diktatoren in Äthiopien und dem Sudan und schürt so Massenflucht
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Europäischen Union (EU) vor, durch ihre Kooperation mit den diktatorisch geführten Regierungen Äthiopiens und des Sudan die Massenflucht aus dem Horn von Afrika zu schüren.
Vorsicht Investoren: Pachten Sie kein geraubtes Land in Äthiopien!
Mit einer Mahnwache haben wir gemeinsam mit Angehörigen der Oromo-Volksgruppe in München die Industrie- und Handelskammer Bayern (IHK) auf schwere Menschenrechtsverletzungen an Oromo in Äthiopien aufmerksam gemacht.
Vorsicht Investoren: Pachten Sie kein geraubtes Land in Äthiopien
Mit einer Mahnwache wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit Angehörigen der Oromo-Volksgruppe am kommenden Donnerstag in München die Industrie- und Handelskammer Bayern (IHK) auf schwere Menschenrechtsverletzungen an Oromo in Äthiopien aufmerksam machen.