Seit vergangenem Freitag wurden Demonstrationen von Oromo und Amhara in mehr als einem Dutzend Städten blutig niedergeschlagen. Augenzeugen berichten von bis zu 35 Toten, Dutzenden Verletzten und vielen Verhafteten. Foto: Rod Waddington via Flickr
Äthiopien: Kritische Berichterstattung zu Protesten und Hunger unerwünscht
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Äthiopiens vorgeworfen, Journalisten gezielt einzuschüchtern, um eine kritische Berichterstattung über anhaltende Proteste von Oromo und über die Hungerkatastrophe zu unterbinden.
EU-Flüchtlingsgipfel: Diktatoren werden für Verfolgung und Vertreibung belohnt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die geplanten Beratungen der EU-Staatschefs mit autokratischen Regimes aus Afrika beim EU-Flüchtlingsgipfel in Malta am 11./12. November 2015 scharf kritisiert. „Die zynische Anbiederung bei Afrikas Diktatoren wird weder die Fluchtursachen wirksam bekämpfen noch die Flucht von noch mehr Menschen verhindern.
Europa und Vereinte Nationen sollen sich für die Freilassung politischer Gefangener in Äthiopien einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Europäische Union und die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay aufgefordert, das Schicksal des verschwundenen äthiopischen Oppositionsführers Andargarchew Tsige aufzuklären und seine Freilassung durchzusetzen.
Vereinte Nationen sollen Gewalt gegen Oromo in Äthiopien untersuchen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Navi Pillay, aufgefordert, eine Untersuchungskommission nach Äthiopien zu entsenden, um die blutige Niederschlagung von Studenten- und Schüler-Protesten der Oromo-Bevölkerungsgruppe aufzuklären.
Alle neun strategischen Partner Deutschlands verletzen Pressefreiheit massiv – Bundesregierung muss sich stärker für unabhängige Berichterstattung engagieren
Zum Welttag der Pressefreiheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, sich engagierter für die Beachtung der Pressefreiheit in ihren strategischen Partnerländern sowie in Schwerpunktländern deutscher Entwicklungs- oder Ausbildungshilfe einzusetzen.
Äthiopiens Modernisierung der Landwirtschaft scheitert kläglich – Landgrabbing muss gestoppt werden
Nachdem erste große ausländische Landwirtschaftsprojekte in Äthiopien gescheitert sind, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) noch einmal nachdrücklich, dem Landraub Einhalt zu gebieten. Die äthiopische Regierung hat 30.000 Angehörige des indigenen Volkes der Anuak in der Region Gambella seit 2008 zwangsumgesiedelt, um indischen und saudi-arabischen Agrar-Investoren riesige Anbauflächen zu verschaffen.