Tuareg in der Sahara sind besorgt über die Verschärfung des Antiterror-Krieges in den Wüstengebieten Nordwestafrikas. Die Tuareg fürchten, dass der Einsatz von noch mehr Waffen und Soldaten die Unsicherheit in der Region nur weiter schüren wird, statt Sicherheit zu schaffen.
„Schwarzer Frühling“ des Jahres 2001 darf sich nicht wiederholen – Tod von 127 Demonstranten noch immer ungeklärt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer Welle neuer politisch motivierter Gewalt in Algerien gewarnt. Algerien drohen bürgerkriegsähnliche Zustände, wenn das Bouteflika-Regime weiterhin nur auf Einschüchterung und Gewalt setzt, um die aufbegehrende Bevölkerung niederzuhalten.
Deutschland verkauft lieber Kriegsschiffe an Algerien, als sich für Demokratie einzusetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der deutschen Bundesregierung vorgeworfen, ihrem verbalen Engagement für Menschenrechte in Nordafrika keine Taten folgen zu lassen. Statt sich für Demokratie in Algerien einzusetzen, verkauft Deutschland lieber Fregatten an das marode Regime in Algier.
Deutschland soll sich mehr für Menschenrechte in Nordafrika engagieren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die deutsche Bundesregierung appelliert, sich mehr für Menschenrechte in Nordafrika einzusetzen. Europa muss mehr Druck auf Nordafrikas autoritäre Regierungen ausüben, damit sich die Menschenrechtslage endlich bessert.