Seit fast acht Monaten blockiert Aserbaidschan den Latschin-Korridor und damit die einzige Landverbindung nach Arzach (Berg-Karabach). Die Blockade betrifft etwa 120.000 Menschen, darunter 30.000 Kinder. „Sie können ihre Heimat nicht verlassen und sind von der Zufuhr von Lebensmitteln, Medikamenten, Gas und Strom abgeschnitten.
Wenn Armenien das Gebiet Arzach / Karabach an Aserbaidschan abtritt, drohen der armenischen Bevölkerung dort Vertreibung und massive Gewalt. Davor warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker in einem eindringlichen Appell an Bundeskanzler Olaf Scholz. Der Kanzler will am 1. Juni mit den Regierungschefs Armeniens, Aserbaidschans und Frankreichs Gespräche über eine politische Lösung für Arzach /Nagorno Karabach führen.
Auch dieses Jahr werden viele Menschen christlichen Glaubens weltweit das Weihnachtsfest unter schwierigsten Bedingungen begehen. „In Ländern ohne wirkliche Glaubensfreiheit, wie Nordkorea, Iran oder China, leiden die Menschen wegen der andauernden staatlichen Willkür und Verfolgung.
Völkermord an der armenischen Bevölkerung:
• Wütende Reaktionen in der Türkei nach Anerkennung durch USA
• Hass und Drohungen gegenüber Abgeordneten aus Minderheiten
• Keine Reaktion auf die Entgleisungen aus Deutschland
Enthauptungs-Videos aus Bergkarabach:
• Echtheit im Internet kursierender Videos von Kriegsverbrechen bestätigt
• GfbV fordert unabhängige Untersuchung und Bestrafung der Täter
• Durch gegenseitige Ressentiments kann der Konflikt jederzeit wieder aufflammen
Krieg in Bergkarabach:
• Einsatz verbotener Kampfmittel wie Streubomben und Phosphor-Munition verbreitet
• Wohnviertel, Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser beschossen
• Über die Hälfte der Zivilbevölkerung vertrieben
• GfbV fordert Beobachtung der Situation durch internationale Organisationen
Konflikt in Bergkarabach:
• Deutsche „Dual Use-Technik“ in aserbaidschanischen Drohnen aus israelischer Produktion
• Waffenlieferungen erschweren friedliche Lösung
• Schutzgarantien für die Menschen in der Region gefordert
Konflikt in Bergkarabach:
• Berichte über Söldner, die Scharia-Recht einfordern
• Armenische Bevölkerung fühlt sich von der Türkei existenziell bedroht
• Bundesregierung muss ihre EU-Ratspräsidentschaft nutzen und Mäßigung fordern
GfbV fordert Intervention der Bundesregierung
Eskalation geht von der Türkei aus, die tausende Söldner entsandt hat
Erdogans Kriege sollen Menschen zur Flucht nach Europa zu zwingen und seine erpresserische Position aufrechterhalten