Hilfe für traumatisierte Opfer von Konflikten muss verstärkt werden
Zum Welttag für seelische Gesundheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Hilfe für traumatisierte Menschen in Konfliktregionen gefordert.
Wer so viele durch die Flucht geschwächte und zum Teil kranke Menschen in nur einem Mega-Camp konzentriert, nimmt bewusst den Tod von tausenden Menschen in Kauf. Cholera und andere Seuchen können sich in solchen riesigen Lagern in Windeseile ausbreiten. Foto: CAFOD Photo Library via Flickr
Größtes Flüchtlingslager der Welt entsteht in Bangladesch
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet eine Verschärfung der humanitären Katastrophe der Rohingya, wenn Bangladesch wie geplant mehr als 500.000 aus Burma geflohene Angehörige der muslimischen Minderheit in einem riesigen Flüchtlingslager zusammenfasst.
Es droht eine humanitäre Katastrophe, wenn die nach tagelanger Flucht entkräfteten Menschen nicht angemessen betreut werden können. Foto: Jordi Bernabeu Farrús via Flickr
Bangladesch: Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge darf nicht länger beschränkt werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert nachdrücklich an die Regierung von Bangladesch, die humanitäre Versorgung der rund 400.000 Rohingya-Flüchtlinge aus Burma (Myanmar) besser zu koordinieren und Hilfsorganisationen nicht länger in ihrer Arbeit zu beschränken.
Wer schwer traumatisierte Rohingya-Flüchtlinge unter so katastrophalen Umständen einpferchen lässt, stürzt die gepeinigten Menschen in eine noch größere Lebenskrise. Foto: United to End Genocide via Flickr
Willkommenskultur in Asien? Scharfe Kritik an Bangladesch
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr Schutz und Aufnahme von verfolgten Angehörigen der Rohingya-Minderheit aus Burma/Myanmar in den Staaten Asiens gefordert und gleichzeitig scharf kritisiert, wie Bangladesch und Indien mit dem Flüchtlingsdrama umgehen.
Nur wenn die Angehörigen dieser muslimischen Minderheit endlich als gleichberechtigte Bürger behandelt werden, kann vermieden werden, dass die Armee oder nationalistische Buddhisten den Konflikt für ihre Zwecke missbrauchen, Foto: Mathias Eick/EU/ECHO via Flickr
Burma (Myanmar): EU soll sich stärker für Rohingya-Flüchtlinge einsetzen
Nach der Veröffentlichung eines erschütternden UN-Reports über schwere Menschenrechtsverletzungen an Rohingya in Burma (Myanmar) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Europäische Union (EU) am Montag dringend dazu aufgefordert, sich engagierter für die Rechte der verfolgten Minderheit einzusetzen.
Ein Flüchtlingslager der Rohingya in Bangladesch, Foto: EU/ECHO/Pierre Prakash via Flickr
Außenminister islamischer Staaten beraten über Rohingya-Konflikt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Außenminister der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) appelliert, sich bei ihrem morgigen Sondergipfel zum Rohingya-Konflikt in Burma für eine politische Lösung der Flüchtlingstragödie in Südostasien einzusetzen.
Mit einer beispiellosen Welle von Angriffen geht das Militär seit Oktober 2016 gegen unbewaffnete Rohingya-Dorfbewohner vor. Seither bestimmen im Norden des Rakhine Staates in Burma Folter, Vergewaltigungen, Morde, Verschleppung und willkürliche Zerstörungen von Häusern das Leben vieler Rohingya. Hunderte von ihnen wurden bereits getötet und mehr als 35.000 sind seit dem Ausbruch der Gewalt geflohen. Foto: Onnes via iStock [Symbolbild]
Massenflucht von Rohingya nach Bangladesch hält weiter an
Auch an den Weihnachtstagen hält die Massenflucht von verfolgten Rohingya aus Burma weiter an, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Nachdem die Gewalt in Burma weiter eskaliert, wird damit gerechnet, dass bis zu 35.000 Rohingya in Bangladesch Schutz suchen werden. Foto: Evangelos Petratos EU/ECHO via flickr
Burma: Massenexodus droht
Nach blutigen „Säuberungsaktionen“ des Militärs im Westen Burmas droht dort ein neuer Massenexodus der verfolgten Rohingya-Minderheit.
Die Bootsflüchtlinge fliehen vor Armut und Diskriminierung. Doch in Malaysia und Thailand leben sie unter schwierigsten Bedingungen. Foto: United to end Genocide via Flickr
Welttag gegen Menschenhandel (30.7.): Opfer nicht vergessen!
Zum Welttag gegen Menschenhandel hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an das Schicksal von 3.000 Rohingya-Flüchtlingen aus Burma und Migranten aus Bangladesch erinnert.