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Region: Bangladesch

Scharfe Kritik an mangelnder Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge in Burmas Nachbarstaaten

Nach der Verhaftung von 16 Rohingya-Flüchtlingen in Indonesien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Nachbarstaaten Burmas am Dienstag schwere Vorwürfe gemacht. Die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN und Bangladesch versagen einmal mehr beim Einsatz für grundlegende Menschenrechte in Burma, wenn sie fliehenden Rohingya den notwendigen Schutz verweigern.

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28.000 Burma-Flüchtlingen droht Abschiebung aus Bangladesch

Mehr als 28.000 politischen Flüchtlingen aus Burma, die in Bangladesch Zuflucht gesucht hatten, sollen in ihre Heimat abgeschoben werden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) teilte am Donnerstag mit, die von der gewaltsamen Rückführung bedrohten Flüchtlinge seien muslimische Rohingya, die in Burma seit Jahrzehnten massiv verfolgt werden.

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Merkel und Niebel sollen sich für Ureinwohner in Bangladesch einsetzen und so Frieden sichern

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Entwicklungsminister Dirk Niebel sollen sich bei ihren Gesprächen mit der Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, für die Ureinwohner und somit für den Frieden in dem südasiatischen Land einsetzen. Bitte tragen Sie dazu bei, die Lage der rund 700.000 Ureinwohner in den Chittagong Hill Tracts (CHT) zu entschärfen und drängen Sie Sheikh Hasina, endlich alle Vereinbarungen des Friedensvertrags mit der indigenen Widerstandsbewegung von 1997 zu erfüllen.

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Ureinwohner wehren sich gegen Umsiedlung und Existenzvernichtung

Bangladesch steckt in einer Energiekrise: Versorgungsengpässe behindern die Produktivität und Entwicklung des südasiatischen Landes. Große Kohlevorkommen im Distrikt Dinajpur im Nordwesten Bangladeschs könnten Abhilfe schaffen. Doch die dortigen Bewohner fürchten gravierende soziale und wirtschaftliche Auswirkungen durch den Abbau.

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Nach Völkermord 1971 ringen Ureinwohner in Bangladesch bis heute um Schutz und Anerkennung

Die rund 2,5 Millionen Ureinwohner Bangladeschs müssen auch vier Jahrzehnte nach der Staatsgründung noch um die Anerkennung ihrer Rechte und um Schutz ringen. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des 40. Jahrestages der Unabhängigkeit des südasiatischen Staates (26. März 1971) aufmerksam. Besonders die Lage der rund 700.000 Jumma im Chittagong-Hochland im Südosten des früheren Bengalen sei sehr angespannt.

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