Der Bürgerrechtler Nnamdu Kanu muss sich wegen des Vorwurfs des sechsfachen Hochverrats vor Gericht verantworten (Foto: Wikimedia Commons)
In Nigeria rufen Biafraner zum Generalstreik auf
Im Südosten Nigerias haben Biafra-Aktivisten der Organisation IPOB (Indigenous People of Biafra) für den kommenden Freitag zu einem Generalstreik aufgerufen, um die Freilassung des inhaftierten Bürgerrechtlers und Journalisten Nnamdi Kanu zu erreichen.
Der Biafra-Aktivist Samuel Ukeje nahm im September 2015 an einer Podiumsdiskussion der GfbV teil. Dort sprach er über die Kriminalisierung friedlicher Demonstranten in Biafra. Foto: Sandy Naake/GfbV
Biafra: Mindestens 35 Tote bei blutiger Niederschlagung von Protesten
Nach dem gewaltsamen Tod von mindestens 35 Biafranern im Südosten Nigerias, die bei der blutigen Niederschlagung von Protesten durch Polizei und Militär am Montag ums Leben gekommen sind, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Einsetzung einer unabhängigen Untersuchungskommission gefordert.
Biafra: Elf Tote durch Polizeigewalt bei Demonstrationen
Im Südosten Nigerias sind seit Sonntag elf Biafraner bei der blutigen Niederschlagung von Demonstrationen getötet worden, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Nigeria: Anhaltender Streit um Bestrafung von Biafra-Aktivisten
Trotz anhaltender Massenproteste setzen Nigerias Behörden in der Biafra-Frage auf Kriminalisierung der Aktivisten statt auf politischen Dialog, wirft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Regierung in Abuja vor.
Biafra / Nigeria: Neun Tote bei Niederschlagung von Protesten
Nach dem blutigen Einsatz von Sicherheitskräften gegen Demonstranten in Nigeria mit mindestens neun Toten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine politische Lösung der Biafra-Frage gefordert und nachdrücklich vor einer Kriminalisierung friedlicher Demonstranten gewarnt.
Nigeria: Festgenommenen Biafra-Aktivisten droht lange Haft
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Nigerias neuem Staatspräsidenten Muhammadu Buhari vorgeworfen, in den ersten 100 Tagen seiner Herrschaft die Repression gegen Biafra-Aktivisten massiv verstärkt zu haben.
Zum Tod von Günter Grass: „Bedrängte Minderheiten haben einen wichtigen Fürsprecher verloren“
Mit großer Betroffenheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Tod von Günter Grass zur Kenntnis nehmen müssen. Bedrängte Minderheiten – und vor allem diejenigen, von denen keiner spricht – haben einen sehr wichtigen Fürsprecher verloren.
Bernard Kouchner bedankte sich mit Worten und Gesten für die Auszeichnung.
Menschenrechtler ehren Menschenrechtler
Für seinen lebenslangen Einsatz gegen Menschenrechtsverbrechen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den französischen Ex-Außenminister Bernard Kouchner mit ihrem Victor-Gollancz-Preis geehrt. Dem Mediziner und Gründer von „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF) wurde die Auszeichnung am Samstagabend in der Aula der Universität Göttingen überreicht.
Generalsekretär und Gründer der Gesellschaft für bedrohte Völker mit Europäischem Bürgerrechtspreis ausgezeichnet
Der Generalsekretär und Gründer der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, ist am Donnerstag in Berlin mit dem Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma geehrt worden. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert.