Waldbrände in Bolivien zerstören Millionen Hektar Tropenwald
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den katastrophalen Folgen der aktuellen Waldbrände in Bolivien für die dort lebenden indigenen Gemeinschaften und fordert umgehende Schutzmaßnahmen.
Anlässlich des Tages des Tropenwaldes am 14. September fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eindringlich den umfassenden Schutz in freiwilliger Isolation lebender Indigener Völker in Südamerika.
Zum Tag des Amazonas am 5. September ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung sowie EU-Kommission dazu auf, die Rechte Indigener Völker im Amazonasgebiet zu achten und die fortschreitende Entwaldung zu stoppen. „Europa muss seine globale Verantwortung ernst nehmen und den Import von Produkten unterbinden, für die Regenwald gerodet oder abgebrannt wurde“, forderte Jan Königshausen, GfbV-Referent für Indigene Völker, am heutigen Donnerstag in Berlin.
Kurz vor der Präsidentschaftswahl in Bolivien warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass indigene Lebensweisen in dem plurinationalen Staat nach der Wahl noch stärker unter Druck geraten könnten. Etwa die Hälfte der bolivianischen Bevölkerung gehört einem der 36 anerkannten Indigenen Völker an. „Diese Wahl ist eine Richtungsentscheidung: Entweder Bolivien bekennt sich glaubwürdig zu Verfassung, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – oder das Projekt der Plurinationalität wird scheitern“, sagt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV.
Am 6. August 2025 begeht Bolivien den 200. Jahrestag seiner Unabhängigkeit – doch die politische und gesellschaftliche Stimmung im Land ist alles andere als festlich. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt anlässlich des großen Jubiläums (Bicentenario) vor einer tiefen Krise der Demokratie, in der ökologische Verantwortung, indigene Rechte und soziale Gerechtigkeit kaum noch eine Rolle spielen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) beobachtet die Entwicklungen im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in Bolivien am 17. August 2025 mit Sorge. „Besonders besorgniserregend ist die Instrumentalisierung Indigener Völker in diesem Wahlkampf“, sagt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker.
Veranstaltungsreihe in Karlsruhe, Düsseldorf & Köln im Mai (ab 22.5.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt Ende Mai zu einer besonderen Veranstaltungsreihe über Klimagerechtigkeit und indigenen Widerstand in Bolivien ein. Im Zentrum steht der preisgekrönte Spielfilm „Utama – Ein Leben in Würde“ von Alejandro Loayza.
Die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt zum Earth Overshoot Day für Deutschland am 3. Mai vor den Auswirkungen des übermäßigen Ressourcenverbrauchs auf Länder im Globalen Süden und macht darauf aufmerksam, dass indigene Gemeinschaften überproportional unter den Folgen leiden.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich besorgt über die Entwicklung der Menschenrechtslage in Bolivien. „Boliviens Regierung muss internationale Menschenrechts- und Umweltstandards dringend konsequent einhalten. Besonders drängend sind der Schutz indigener Rechte, die Regulierung von extraktivistischen Tätigkeiten und Maßnahmen gegen die Umweltzerstörung“, sagt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV.