Im Juli 1995 wurden in der damaligen UN-Schutzzone Srebrenica 8.372 Bosniaken von serbischen Truppen ermordet. Die Einwohner von Srebrenica hatten ihr Leben den niederländischen Blauhelmen anvertraut. Foto: The Advocacy Project via Flickr
Urteil aus Den Haag: „Schlag ins Gesicht für Überlebende von Srebrenica“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist vom Urteil des Berufungsgerichts in Den Haag über die Mitschuld der Niederlande am Massaker von Srebrenica enttäuscht.
Das Verfahren wird sicherlich auch belegen, wie eng und intensiv sich Serbien an der Planung und Umsetzung der Verbrechen in Bosnien und Herzegowina 1992 bis 1995 beteiligt hat. Foto: UN Photo/ICJ-CIJ/Frank van Beek. Mit freundlicher Genehmigung vom ICJ. [Symbolfoto]
Bosnische Überlebende hoffen auf Gerechtigkeit und Genugtuung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen die beiden Serben Jovica Stanisic und Franko Simatovic vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag.
Langjährig geduldete Roma-Familien aus Deutschland werden in die Staaten des Westbalkan abgeschoben. Foto: GfbV-Archiv
Welt-Roma-Tag (08.04.): Roma in Südosteuropa noch immer systematisch diskriminiert und ausgegrenzt
Anlässlich des Welt-Roma-Tages (08.04.) weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die bis heute andauernde systematische Diskriminierung und Ausgrenzung von Angehörigen dieser Minderheit vor allem in Südosteuropa hin.
Die bis zu 150.000 Zivilisten, die während des Krieges getötet wurden, waren in ihrer großen Mehrheit muslimische Bosnier. Foto: GfbV
Bosnien: Völkermordklage gegen Serbien abgelehnt
Mit großem Unverständnis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf reagiert, dass der Internationale Gerichtshofe (IGH) in Den Haag die Wiederaufnahme des Völkermordprozesses von Bosnien-Herzegowina gegen Serbien abgelehnt hat.
Die Mitunterzeichner rufen „die Regierungen der EU-Länder sowie auch die USA dazu auf, dringend zu reagieren und die Sezessionspläne von Milorad Dodik [Präsident der Republika Srpska] sofort zu unterbinden. Foto: Izbor za bolji zivot Boris Tadic/Flickr
Verfassungswidriges und diskriminierendes Referendum in der Republika Srpska verbieten!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat gemeinsam mit bosnischen Opfer- und Bürgerrechtsverbänden an die internationale Gemeinschaft appelliert, das für den
25. September 2016 angekündigte Referendum über den Nationalfeiertag der Republika Srpska (RS) am 9. Januar zu verhindern.
Friedhof des Massakers in Srebrenica Foto: Tamasvarga67 via Flickr
Am 11. Juli jährt sich das Massaker von Srebrenica zum 21. mal
Am Vorabend des 21. Jahrestages der Massenexekution von über 8.000 bosniakischen Männern und Knaben im ostbosnischen Srebrenica (11. Juli 1995) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Einsatz für Bosnien-Herzegowina gefordert.
Die 2004 wieder errichtete Brücke von Mostar gilt seit Jahrhunderten als symbolische Brücke zwischen Christentum und Islam. Sie verbindet den Ostteil von Mostar, wo vorwiegend muslimische Bosnier (Bosniaken) leben, mit dem Westteil der Stadt, in dem insbesondere Kroaten zuhause sind. Foto: Alexandrino Arthur via Flickr
Die aufgezwungene Teilung Bosniens muss aufgehoben werden!
Ihr Gespräch mit dem Präsidium Bosnien und Herzegowinas (30.6.): Die aufgezwungene Teilung Bosniens muss aufgehoben werden! Reformprozess einleiten!
Kriegsverbrechertribunal fällt Urteil über Radovan Karadzic
„Das größte Verbrechen von Radovan Karadzic ist die gewaltsame blutige Teilung von Bosnien und Herzegowina mit allen Mitteln: Völkermord, Massenvertreibung und Massenvergewaltigung.“
Während der Bekanntgabe des Urteils über Ex-Serbenführer Radovan Karadzic wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Mahnwache vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag (ICTY) mit großen Transparenten die Wiedervereinigung Bosniens fordern und der 8.372 ermordeten Einwohner von Srebrenica gedenken.