– Brasiliens Abgeordnete stimmen für „Giftpaket“ – indigene Gemeinschaften in großer Gefahr
– Deutsche Bundesregierung soll schnellstens Exportverbot für hochschädliche Pestizide durchsetzen
– Bayer muss zur Verantwortung gezogen werden
Erklärung der indigenen Völker vom brasilianisch-peruanischen Grenzgebiet
Die Ashaninka-Indigenen vom Amônia-Fluss haben auf dem „Internationalen Kongress – Bedrohungen, Schutz und Entwicklung im Amazonas-Grenzgebiet“ eine gemeinsame Erklärung verfasst
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veranstaltet gemeinsam mit der Klima-Allianz Deutschland, der Deutschen Klimastiftung und der Kindernothilfe sowie ihren Partnerorganisationen das Side Event „Climate Justice – The Global Perspective“ im Deutschen Pavillon bei der diesjährigen COP in Glasgow.
Indigene Perspektiven müssen auf der COP 26 im schottischen Glasgow deutlich stärker berücksichtigt werden. Das fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) im Vorfeld der am Sonntag beginnenden Klimakonferenz.
Brennende Wälder und Abholzung, vertriebene indigene Gemeinschaften: Das sind die Auswirkungen der Produktion von Soja und anderen Agrarprodukten im brasilianischen Amazonas. Nun sollen eine Eisenb…
Erneute Pestizid-Klage gegen Bayer:
Glyphosat soll für die Krebserkrankung eines Kindes in den USA verantwortlich sein
Ackergifte aus Leverkusen in Brasilien noch weiter verbreitet
Indigene dort haben kaum Zugang zum Rechtssystem und können sich nicht auf diesem Wege wehren
Illegaler Straßenbau an der brasilianisch-peruanischen Grenze:
• Indigene Sawawo und Ashaninka dokumentieren den Straßenbau seit einem Jahr
• Private Holzfirmen und Drogenschmuggler bauen und nutzen die Straße
• Dossier der Sawawo und Ashaninka im Anhang
Indigene Landrechte in Brasilien:
• Jahrhundertentscheidung des Obersten Gerichtshofes am Mittwoch zu erwarten
• Hunderte indigene Gebiete aktuell betroffen, zukünftig viele weitere
• Bolsonaro hat angekündigt, die Entscheidung zu ignorieren, wenn sie ihm nicht gefällt
Wegweisende Entscheidung über indigene Landrechte:
• Oberster Gerichtshof Brasiliens befindet über den „Marco Temporal“
• Demarkierung von 250 indigenen Gebieten mit 11 Millionen Hektar gefährdet
• Die Entscheidung wird als Präzedenz-Fall für alle zukünftigen Demarkierungsprozesse dienen